9

Freundin will zu Eltern zurück und ich weiß nicht weite

FrankMichael

4
1
Hallo zusammen,
meine 9 Jahre jüngere Partnerin, welche ich im selben Ausbildungsbetrieb kennengelernt habe, liebe ich sehr.
Ich habe mir mit ihr eine Zukunft vorgestellt und wollte mit ihr alt werden.

Ich möchte mich möglichst kurz fassen und kann deswegen lange nicht alle Details schreiben.

Ich beschreibe meine Freundin als verhaltensauffälig, denn sie hat ihre Emotionen nicht unter Kontrolle und rastet sehr schnell aus. Dieses Problem war ihr schon immer ein Hindernis und deswegen hatte sie auch noch nie Freunde. Die Mutter hat einiges mit ihr durchgemacht, jedoch hält die Mutter auch nicht sonderlich viel von mir.

Nun hat meine Freundin Komplexe, weswegen sie sich in einer Scheinwelt wie Instagram bewegt, welches ihr ein Gefühl von Besonderheit gibt. So trainiert sie auch durchschnittlich 5 Tage die Woche für über 2h am Tag. Sie definiert sich sehr über ihren Körper.
In ihrer Welt, welche sie leben möchte, spielen Schönheit, Statussymbole und Geld eine sehr wichtige Rolle.

Im wahren leben jedoch ist es ihr nicht möglich den Leuten in die Augen zu schauen oder eine Brille zu tragen, denn dass schwächt ihr Selbstwertgefühl ungemein. Sie hat auch keine richtige Meinung und lässt sich deswegen sehr viel von fremden Menschen sagen.

Ich selbst hatte in der Ausbildungsfirma, in der wir uns kennengelernt haben, einen sehr guten Draht zu allen Kollegen, habe deswegen auch eine gewisse Sicherheit ausgestahlt, die sie wahrscheinlich so nicht kannte. Auch hatte ich einen M3 Cabrio, war trainiert und gut angezogen, war Solariumgänger. all dass hat dazu geführt, dass wir zusammen gekommen sind. mehr oder weniger.

Nunja, inzwischen sind wir etwa 3 Jahre zusammen und wohnen davon 2 Jahre zusammen. Ich habe viel von ihr abverlangt, denn sie hat ihr Elternhaus verlassen und ist etwa 600Km mit mir gezogen. Ich bin ihr sehr dankbar und versuche ihr ein schönes Leben zu bieten.
Fairerweise muss ich aber auch sagen, dass ich ihr möglichst alle Sorgen versucht habe zu nehmen und habe ihr eine top ausgestattete Wohnung geboten. Ihr aktueller Arbeitgeber bezahlt sie auch sehr gut, obwohl sie noch wenig Berufserfahrung hat. Was sie hier nicht hat, ist natürlich ihre Familie.
Die Familie ist leider etwas voreingenommen und redet prinzipiell alles in der neuen Gegend schlecht. So ist der neue Arbeitgeber nur so naja, die Wohnung könnte auch besser sein und über mich verbreitet die Familie leider auch viele Lügen.
So würde die Familie sie niemals besuchen kommen. Denn wie ich sagte, die Gegend ist erstmal grundsätzlich schlecht.

So kam es vor kurzer Zeit dazu, dass meine Partnerin wieder 1 Woche zu Besuch bei ihren Eltern war. Seit dem sie wieder zurück ist, kritisiert sie mein und ihr gesamtes Leben. Denn mein Job wäre plötzlich auch schlecht und ich bin ein sehr schlechter Kerl, aber ich könnte an mir arbeiten.

Sie stellt mich jetzt vor der Wahl, entweder sie geht bald zu ihren Eltern zurück und ich komme mit und wir suchen dort eine Wohnung. Das würde sie begrüßen, oder wir werden uns trennen. Denn sie bestimmt jetzt wie ihr Leben abläuft, ihren erlernten Beruf möchte sie auch nicht mehr machen, stattdessen wäre ihr ein Job z.B. als Trainerin viel wichtiger

Ich bin hin und her gerissen. Denn vor kurzer Zeit war die Welt noch in Ordnung und wir hatten Pläne. Diese Pläne sind verschwunden. Ich weiß nicht was sie versucht nachzuholen, aber ich bin mit ihr überfordert. Es kommt mir inzwischen so vor, als wenn ich es mit einem pubertierenden Kind zu tun habe und dann verdrücke ich mich lieber, bevor es wieder voll ausartet.

Die Schuld kann komplett an mir liegen, vielleicht bin ich ihr nicht mehr draufgängerisch genug. Vielleicht bin ich nicht mehr der selbe Kerl wie früher. Vielleicht ist der Altersunterschied zu groß. vielleicht vielleicht vielleicht. JA ich bin ein anderer Mensch geworden und ja, ich bin viel ruhiger als früher und achte mehr auf meine Gesundheit.

Eine Möglichkeit mit ihr zu reden besteht aktuell nicht. Insgesamt habe ich eher das Gefühl, dass es besser wäre, wenn wir uns in Zukunft trennen werden. Der Schritt ist für mich nicht einfach und kaum vorstellbar.

Aber mein Leben besteht aktuell nur aus Kummer und Streit und ich möchte so nicht mehr leben.

Auch habe ich kein Interesse mehr an Oberflächlichkeiten. Ich brauche keine dicken Autos mehr, ich brauche keine Statussymbole mehr und ich mache mir nichts aus so tun als ob.
Für mich zählt die Zufriedenheit, Gesundheit und Zukunft.

Eigentlich bin ich überfordert und schreibe deswegen im Forum. Ich weiß nicht mehr weiter?
Reden brauche ich nicht mehr, denn sie wechselt ihre Meinung gefühlt täglich.

Vielleicht soll es das gewesen sein und sie versucht ihr Glück in ihrer Heimat bei ihren Eltern.

02.03.2019 20:43 • #1


Tin_as_Guest


Du scheinst ein vernünftiger Mann zu sein, von dem, was und wie du es hier ausdrückst. Ins Auge stach mir, was dir JETZT wichtig ist. Geh deinen Weg - ohne sie. Offensichtlich ist die mittlerweile ein Faktor in deinem Leben, der deine eigene Zufriedenheit sabotiert - ob nun bewusst oder unbewusst. Es ist auch völlig egal, woher das kommt. Wenn sie nicht mit dir euren Weg weitergehen will bzw. immer wieder an dir rumkritisiert, dann ist es nichts, was gut für dich ist.
Es gibt für mich einen Bereich in einer Partnerschaft, der ist kritikfähig und auch kompromissfähig. Alles darüber hinaus geht einen anderen Menschen nichts an - entweder er kommt mit dem klar, was mich als Persönlichkeit ausmacht oder eben nicht.
Als Beispiel: wenn du gerne Fussball schaust und ins Stadion pilgerst, kann sie dazu gerne eine Meinung haben, aber es steht ihr nicht zu dich in dieser Beziehung ändern zu wollen um ihren Willen durchzusetzen. Entweder du sagst auch mal: ja, am heutigen Samstag möchte ich mit meiner Liebsten (von dir aus) etwas machen und den Fussball zurückstellen, oder aber eben nicht. Das liegt nicht in ihrer Macht dich dazu zu zwingen (Launenhaftigkeit, Spitzen, Entzug von Liebe/S.,....)
Welche Frau will schon einen Typen, der sein Fähnchen immer wieder dreht und sich auch anpasst? Damit würdest du dich auch selbst verraten.

Kurzform: entweder möchte sie dich, mit allen Fehlern und Benefits oder sie kann sich einen anderen suchen. Ich sage nochmals deutlich: du hörst dich wie ein vernünftiger und reflektierter Mann an. Das gibt es nur noch selten (meine Wahrnehmung). Bleib bitte wie du bist und mach ihre Probleme mit sich und der Welt nicht zu deinen!

02.03.2019 21:34 • x 3 #2



Freundin will zu Eltern zurück und ich weiß nicht weite

x 3


FrankMichael


4
1
Ich drücke mich eher zum Vorteil für mich aus. Ich bin aufrecht und solide und ziehe gewisse Angelegenheiten 100%ig durch.
Unschuldig bin ich mit Sicherheit nicht, denn manchmal will ich es ganz genau wissen und manchmal fällt dann schon ein Schimpfwort raus, was ich so natürlich nicht gemeint habe.
Vielleicht sind auch meine Erwartungen zu hoch und natürlich kann eine 9 Jahre jüngere Frau diesen Erwartungen nicht gerecht werden. Es ist wohl besser für sie, wenn sie als Single das Leben meistert und dabei auch noch viele Situationen lernen kann und vielleicht auch ein Stück erwachsener wird.

Ich muss gestehen, dass es gestern Abend eskaliert ist. Sie hat wieder ihr Sportprogramm für 2 Stunden durchgezogen. Jedoch schließt das Studio am Samstag früher, weswegen sie bereits 21Uhr kommen musste.
Entsprechend war sie angefressen und hatte ziemlich Frust aufgebaut.
Wegen einer absolut unsinnigen Situation ist es dann eskaliert, ich wollte mir eine Natur Dokumentation ansehen und dass hat ihr nun garnicht geschmeckt. So hat sie alle Fernbedienungen genommen und auf das Parkett geschlagen.
Nicht nur dass ich jetzt AVR Receiver und die weiteren TV Geräte nicht mehr einschalten kann, dass Parkett muss nun auch an der Aufschlagsstelle ausgetauscht werden. Ich muss sagen, es handelt sich um mein privates Inventar und die Wohnung ist gemietet, heißt das Parkett wird von der Kaution abgezogen. Ich schätze den Schaden auf etwa 200 Euro.
Nun drohte sie mir mit Rausschmiss aus unserer Wohnung und dass sie der Polizei sagen wird, ich hätte sie gerade vergewaltigt und sie will mich bluten lassen Ich habe sie und werde sie niemals schlagen, dafür bin ich nicht der Charakter. Jedoch trete ich in einer Stellung auf, vor die sie zurück zuckt. Aber das ist der Fall, dass ich Angst habe und in mir eine Art Verteidigungswand aufbaue. Es ist für mich zum Heulen, jedoch zeige ich es ihr nicht wie ich traurig bin. Gleichzeitig denkt sie, mir wäre es absolut egal.

Nun habe ich ihr klar gemacht, dass ich jetzt von ihr einen Zeitplan kriege, wann die gemeinsame neue Wohnung gekündigt wird. Es ist ja schließlich auch ihr Vorteil, denn dann ist sie früher bei ihren Eltern.
Jedoch will sie ihren verlängerten Arbeitsvertrag auslaufen lassen und das dauert bis Februar 2020.

Ich möchte nicht mit ihr bis Februar 2020 diese Wohnung teilen. Habe ich das Recht nach der gesetzlichen Kündigungsfrist von 3 Monaten bereits früher auszuziehen? Wie ist es dann mit der weiteren Miete und der hinterlegten Kaution? Sollte ich einen Anwalt einschalten, oder wie ist diese Situation zu beurteilen? Insgesamt kann man sagen, dass die Einrichtung der Wohnung mir zu 95% gehört. Hier ist kein Anwalt notwendig.

Ich sehe keine weitere Chance mit ihr. Unsere Lebensgewohnheiten und Vorstellungen sind zu unterschiedlich und sie wird immer gewaltbereit und emotional geladen sein. Sie ist eine unzufriedene Person, der man es niemals recht machen kann.
Vielleicht ist sie nicht bereit für eine Beziehung, vielleicht bin ich nicht bereit für eine Bindung.

Der beste Weg ist sich zu trennen.

03.03.2019 08:28 • #3


Alinchen

Alinchen


50
1
27
Hallo,
Eine sehr verzwickte Geschichte, es scheint sich alles aufgeschaukelt zu haben. Und ich finde auch dass du sehr gefasst, durchdacht und vernünftig schreibst, jedoch ist es klar, dass es in einer emotionalen Beziehung zu verbalen, gegenseitigen Verletzungen kommen kann, wenn es Differenzen gibt...

Wer hat bei euch den Mietvertrag unterschrieben? Steht ihr beide im Vertrag? Wer hat die Kaution bezahlt?

03.03.2019 08:44 • x 1 #4


FrankMichael


4
1
Die Mutter von meiner Partnerin hat bewusst davor gewarnt, dass auch sie den Mietvertrag unterschreibt. Jedoch habe ich sie bewusst vor der Wahl gestellt, "wenn wir in eine neue gemeinsame Wohnung ziehen werden, dann übernimmst Du bitte 50% der Verantwortung". Heißt sie ist für die Kaution von 50% zuständig und daraus auch resultierend 50% der Miete. Denn ich lehne mich jetzt etwas weiter aus dem Fenster und behaupte, dass es in einer Beziehung normal ist Kosten zu teilen. Für die Mutter der Partnerin war es ein Unding, denn ich hätte gefälligst alles zu bezahlen.
Im Nachhinein war es der alleinige Vorschlag meiner Partnerin, ein gemeinsames Bankkonto einzuführen um gemeinsame Kosten zu teilen. So wird darauf ein fester monatlicher Beitrag geleistet, wovon Miete, Strom, Einkauf etc. abgezogen werden.

Die Gewaltbereitschaft ist nicht von meiner Seite gegeben, angegriffen wurde ich bereits, so dass sie mir in die Weichteile getreten hat und in den Bauch geboxt hat. Ich habe es ihr verziehen, denn der Schmerz war nach wenigen Minuten vorbei.

Meine Schwester hat eine Situation mitbekommen, wie meine Partnerin und die Mutter auf gemeinste Art über mich hergezogen haben. Man hat über mich im Hausflur lautstark gelacht, denn es war gewollt, dass es alle Parteien im Haus hören. Jedoch hat sie selbst zugegeben, dass es eine widerliche Art von ihr war, welche nie wieder zum Vorschein kommt.

Kurzgefasst: Sie hat sich nicht unter Kontrolle und handelt grob fahrlässig. In dem Moment der Ekstase traue ich ihr alles zu und ich denke in Zukunft könnte hier von ihrer Seite eine Steigerung stattfinden.
Mein Leid ist ein stilles Leid, fast schon wie eine Trauer.

03.03.2019 09:16 • #5


unbel Leberwurs.


9456
1
9458
Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel sich Partner in einer Beziehung gefallen lassen.
Die Grenzen waren doch schon mehrfach überschritten.

Sie greift dich an, zerstört deine Sachen und du wohnst immer noch mit ihr unter einem Dach?

03.03.2019 09:29 • x 1 #6


Alinchen

Alinchen


50
1
27
Zitat von FrankMichael:
Die Mutter von meiner Partnerin hat bewusst davor gewarnt, dass auch sie den Mietvertrag unterschreibt. Jedoch habe ich sie bewusst vor der Wahl gestellt, "wenn wir in eine neue gemeinsame Wohnung ziehen werden, dann übernimmst Du bitte 50% der Verantwortung". Heißt sie ist für die Kaution von 50% zuständig und daraus auch resultierend 50% der Miete. Denn ich lehne mich jetzt etwas weiter aus dem Fenster und behaupte, dass es in einer Beziehung normal ist Kosten zu teilen. Für die Mutter der Partnerin war es ein Unding, denn ich hätte gefälligst alles zu bezahlen. ...


Ich würde an deiner Stelle (falls möglich) ihr ihre hälfte auszahlen. Ihr sagen, dass der großteil von dir ist (Einrichtung) und dass sie sich für das eine Jahr eine eigene Wohnung suchen sollte. Dieses Konto würde ich aufheben. Ich würde Hilfe bei der Suche anbieten, wobei ich nicht glaube, dass sie darauf einsteigen wird... Außer du kennst sie und weißt dass das auch in ihrem Ermessen geschehen kann. Oder glaubst du wird sie sich weigern. Ich würde ihr jedoch nicht alles überlassen, denn wenn zu 95% du reininvestiert hast, ist es dein Eigentum.

03.03.2019 09:30 • x 1 #7


waytodawn


Ich hatte heute nacht überlegt da noch was zu schreiben und finde krass, was da jetzt noch hinzugekommen ist.

Du hast ja mit einem Recht: Ihr erwartet unterschiedliches - der Altersunterschied wirkt da sicher mit. Während du dich vermutlich damit anfreunden kannst "ruhiger" zu werden, ist sie noch total in einer Selbstfindungsphase.

Ihre Schritte (Leben in der Welt der Social-Networks, eventuell sogar das Präsentieren ihrer Bemühungen das Äußere in Schuss zu bringe) könnten darauf hinweisen, dass sie sich Bestätigung von Außen sucht und sie sich ihrer vermeintlichen Abhängigkeit zu dir lösen möchte. Ich glaube sie ist immer noch nicht ganz von "Daheim" ausgezogen. Selbst wenn ihr ihre Eltern so wichtig sind, spricht es für sich, dass sie sich von ihrer Mutter in allem so beeinflussen lässt. Vielleicht versucht sie dieses Machtgefüge nun zumindest bei euch zu ihrem Vorteil umzuschwenken.

Mit dem, was du jetzt nachträglich noch erzählt hast (und da kennen wir nur deine Seite der Geschichte) würde ich an deiner Stelle die Distanz suchen. Emotional sowieso, da ihr aber offenbar nicht mal mehr friedlich unter einem Dach wohnen könnt, solltest du eine räumliche Trennung ebenso erwägen. Mit solchen Drohungen (dass sie dich ungerechtfertigterweise beschuldigt) würde ich sie auf jeden Fall ernstnehmen.
Wie das rechtlich aussieht kann ich dir leider nicht sagen.

03.03.2019 09:46 • x 1 #8


Tin_as_Guest


Doofe Lage. Meiner Auffassung nach müssen sich die beiden mietenden Parteien einig sein (beide kündigen bzw. einer übernimmt die Wohnung als Einzelmieter). Das blöde an der Sache ist eben dieses eine Wort "einig".
Das bekommst du mit der Frau wohl nicht mehr hin oder siehst du da einen Hoffnungsschimmer?

Das mit der Polizei und der Behauptung einer Vergewaltigung - diesen Weg würde ich gehen als Mann. Es muss dir nachgewiesen werden, sie wird ärztlich untersucht (Ich hoffe du schläfst nicht mehr mit ihr) und da Bedarf es Spuren - neben ihrer Behauptung. Offensichtlich gibt es ja auch Zeugen, die ihre Art dir gegenüber bezeugen können.
Ich bin da der konfrontative Mensch und würde es (weil aber auch gut Rechtschutz-versichert) darauf ankommen lassen. Nicht dein Ruf ist danach für den Popo, sondern ihrer. Vor allem wenn sie da weiter wohnen bleiben will und die Anzeige zurückzieht. Beides spricht dann Bände.

Was das mit dem Mietvertrag betrifft: hast du die Möglichkeit einen Anwalt für Mietrecht zu konsultieren? Bevor du dort tätig wirst, solltest du deine Optionen und auch die Konsequenzen kennen - und das eben hieb- und stichfest, nicht nur basierend auf Aussagen von Laien im Internet.
Immer gut gerüstet in die Schlacht ziehen, nicht mit Wasserpistolen! Und leider sieht es bei dir nach Schlacht aus, nicht nach vernünftiger Einigung.

03.03.2019 09:50 • x 1 #9


FrankMichael


4
1
@unbel Leberwurs., ich bin sehr gutmütig und habe immer gesehen, dass sie mit mir weit weg gezogen ist. Es rechtfertigt nicht dieses Verhalten, aber diese "Beziehungsprobleme" sind mir bereits vorher bekannt gewesen, dennoch habe ich auf eine Besserung gehofft

@alinchen, ich werde ihr auch den Vorschlag für die 50% unterbreiten, sie bekommt natürlich all das zurück, was ihr gehört. Jedoch glaube auch ich, dass ich mich da nicht so einfach aus dem Schlamassel befreien kann.

@waytodawn, ich bin definitiv ruhiger geworden und sage ihr immer wieder, dass ich vor 9 Jahren auch anders gedacht habe. Ich denke es wird der beste Weg sein, wenn sie wieder zu ihren Eltern kommt und sich dann selbst findet/verwirklicht. Was habe ich mir die Jahre nur dabei gedacht?

@tin_as_guest, heißt wenn sie nicht unterschreibt, dann komme ich allgemein nicht aus der Mietgeschichte raus? Heißt aber auch, wenn ich nicht unterschreibe, dann würde sie nicht austreten können? Es ist für mich klar, dass ich sofort unterschreibe, wenn sie austreten möchte. Rechtliche Gemeinheiten kommen für mich nicht in Frage, denn das bin ich nicht.
Einen Hoffnungsschimmer habe ich nicht mehr, denn wir beide werden uns niemals ändern und was passiert ist, ist passiert.
Ich habe mit ihr schon längere Zeit keinen Verkehr mehr mit ihr.
Bevor ich einen Anwalt einschalte, werde ich jedoch versuchen die Situation einvernehmlich zu klären. Zumindest bin ich finanziell gut gerüstet.

03.03.2019 10:20 • #10


Tin_as_Guest


Das weiss ich eben nicht genau, deswegen sagte ich ja: Profi kontaktieren.

Ich habe mal ein wenig gegoogelt, wenn es einen Mehrparteien-Mietvertrag gibt und einer will raus. Solltest du auch als ersten Step machen.
Sieht nicht so gut aus, wenn ihr euch nicht einigen könnt (das meinte ich übrigens mit dem Hoffnungsschimmer).
Wenn das bei euch so läuft, wie du das hier schilderst, wirst du um einen Anwalt nicht herumkommen.
Hast du denn mit ihr mal das Gespräch gesucht und deine Absichten (auch argumentativ) belegt?

03.03.2019 10:31 • x 1 #11


unbel Leberwurs.


9456
1
9458
Zitat von FrankMichael:
@unbel Leberwurs., ich bin sehr gutmütig und habe immer gesehen, dass sie mit mir weit weg gezogen ist. Es rechtfertigt nicht dieses Verhalten, aber diese "Beziehungsprobleme" sind mir bereits vorher bekannt gewesen, dennoch habe ich auf eine Besserung gehofft


Du lässt dich also schlagen und demütigen nur weil sie 600 km zu dir gezogen ist?
Das erklärt meines Erachtens, warum sie immer mehr den Respekt vor dir verloren hat. Sie glaubt ja offenbar zurecht, dass sie alles mit dir machen kann.
Wenn du nicht mal langsam beginnst, Grenzen zu setzen, wird das ganze noch schlimmer.

03.03.2019 14:35 • #12



x 4




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag