RainyDay
Gast
ich habe mich dazu entschlossen auch ein paar Zeilen zu schreiben. Vielleicht hat jm etwas ähnliches erlebt.
Vor ein paar Tagen hat sich mein Freund von mir getrennt (ich 26/ er 30) - nach 6 Jahren Beziehung. Die Trennung kam sehr plötzlich - er ist eines Tages ausfgewacht und verspürte eine starke Perspektivlosigkeit bezogen auf unsere Beziehung. Auf Nachfragen meinte er, dass er sich das auch nicht erklären kann. Unser Zusammensein war immer schön und wir beide waren immer gut zueinander. Ich kann ihm bis heute nichts vorwerfen - außer, dass er gegangen ist - zu schnell.
Wir hatten keine gemeinsame Wohnung und seit einem halben Jahr eine Fernbeziehung, die wir gut hinbekommen haben -fanden wir beide.
Leider hatten wir zwei sehr stressige Monate. Arbeit und andere private Dinge. Trotzdem waren wir immer füreinander da.
Er kann nicht sagen, dass er mich nicht mehr liebt. Allerdings ist die Trennung endgültig - nachdem sich seine Gefühlslage nicht geändert hatte. Ich werde keine Kontakt zu ihm mehr suchen. Da ich weiß, dass er kein Mensch iat, der solche Entscheidungen aus einer Laune heraus trifft und aus einer anderen wieder über Bord wirft. Außerdem ist er sehr ehrlich. Eine Neue ist nicht im Spiel.
In meinem Umfeld kann sich keiner die Situation erklären. In den ersten Tagen hat mich dieser Warum-Gedanke sehr beschäftigt. Ich bin zu keiner Lösung gekommen.
Mich würde interessieren, ob ihr so etwas auch schon mal erlebt habt. Ist es das Gefühl bzw. die Angst etwas zu verpassen? Wir waren noch relativ jung als wir ein Paar wurden. Oder hat er Angst vor der Zukunft. Ich weiß, dass ihr mir diese Fragen nicht beantworten könnt, aber vielleicht kennt ihr solche Gedankengänge als Mann?
Vielen Dank und liebe Grüße!
Susanne