Plentysweet
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Zitat von Annika82:denn er ist das Zentrum mit dem jeder der drei verbunden ist.
Jepp und deshalb hat er in diesem Konstrukt auch die anstrengenste Rolle. Weil er es nach allen Seiten hin gut machen will und das sei ihm hoch anzurechnen. Und für sich selbst hat er auch noch Sorge zu tragen. Das ist alles nicht einfach. Ich bin auch der Meinung, daß das Kindeswohl vor allem anderen Vorrang hat. Weil der Schaden, der beim Kind bei einer mißlungenen Trennung, bzw. durch die Feindseligkeiten zwischen den Parteien entstehen kann, irreparabel ist. Und ein Kind benötigt auch Zeit und einen sicheren Rahmen, um diese Veränderungen für sich selber mitzugehen und auszuhalten. Denn auch für das Kind ändert sich das Leben, es kommen neue Bezugspersonen hinzu, neue Partner werden ihm vor die Nase geknallt, usw.. Ich sehe den Egoismus und Nicht-Zurückstecken-Können da eher bei manchen Erwachsenen. Und mit einem Kind, welches unschuldig an der Situation ist, wird dies mitunter einfach gemacht und es muss den Weg mit gehen. Deswegen hat für mich hat das Wohlergehen des Kindes und das des hauptsächlich erziehenden Elternteils oberste Priorität. Und alles Weitere wird dem untergeordnet. Letztendlich sind dies die eigentlich wirklichen Bereiche, die tatsächlich beeinflussbar sind. Und da sollte man dann auch tätig werden und an den Fronten sollte es deshalb gut laufen. Da diese meiner Mng nach die Basis von Allem sind. Und meiner Erfahrung nach passen Elternteile eher besser mit anderen Elternteilen zusammen, als mit Kinderlosen, da Erziehungs-und Kindernöte bekannt sind und geteilt werden können. Vieles ist dann einfacher und Verständnis und Akzeptanz mitunter ausgeprägter.