megan
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Allerdings müssen diese Daten vorsichtig interpretiert werden. Denn dass die Kriterien für die Diagnose "Borderline" nicht mehr erfüllt werden, heißt nicht, dass die Patienten geheilt sind. Viele haben auch langfristig Probleme, ihre Gefühle zu kontrollieren oder sich sozial zu integrieren. Schlechtere Chancen, ihre Probleme in den Griff zu bekommen, haben vor allen Patienten mit Dro. oder Alk.. Darauf folgen Patienten, die unter einer posttramtischen Belastungsstörung leiden, und/oder die als Kinder sexuell missbraucht wurden. Die Suizidrate von Menschen mit Borderline-Störung liegt bei fünf bis zehn Prozent.
sowie das:
Experten kritisieren aber, dass die Versorgung von Borderline-Patienten in Deutschland noch immer unzureichend ist. Zwar gibt es stationäre Angebote an vielen Fachkliniken. Die ambulante Versorgung ist allerdings nicht ausreichend. Auch, weil es zu wenig ausgebildete Therapeuten gibt. Außerdem finanzieren die Krankenkassen Therapien, die länger als ein Jahr dauern, nicht in allen Fällen. So erhält nur etwa einer von tausend Betroffenen eine wirksame ambulante Behandlung.
und das, stand bei dir Moon:
Eine Voraussetzung für eine gute Prognose ist jedoch, dass die Störung frühzeitig erkannt und fachkundig behandelt wird. Des Weiteren ist es wichtig, dass eine Therapie nicht abgebrochen wird.