Lucy1971
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für alle die das lesen (werden) vorab ein Danke!
Ich bin jetzt in der Zwischenzeit 47 Jahre und ich führte ein 4-jährige destruktive Beziehung.
Ich habe mich getrennt, er kam wieder. Große Gefühle, wenig Taten.
On/off. on/off. on/off. ich wollte Verbindlichkeit er Flexibilität, ich wollte Loyalität er auch (aber eben flexibel). Ich wollte Ehrlichkeit, er auch - aber gefühlt nur von mir.
Ich weigere mich irgendwie meinem Ex eine Täter-Krankheit zuzuschreiben. Ich weigere mich Narzissmus, Beziehungsphobiker, passiv-aggressiv als Schuldzuweisungen zu verwenden.
Er ist wie er ist. Er hat seine Gründe dafür!
Ich hab das mitgemacht, ich hab das zugelassen. Ich fühle mich nicht wertvoll genug, ich bin irgendwie noch immer die, die beim Sport als letzte gewählt wurde. Bin noch immer die hässliche, die keiner will und dankbar sein sollte überhaupt einen zu bekommen.
Der Witz an der Sache ist, dass mir mein Umfeld etwas ganz anderes zurückmeldet. Sehr groß (ok, dass ist ein Fakt den ich nicht ändern kann . selbst wenn ich wollte) attraktiv, clever. usw.
Innerlich bin noch immer die, die keiner will.
Ich fühle mich einsam, ich wünschte mir so oft einfach normal zu sein. Normal, sprich mit Trennungen gut umzugehen, sie als Teil des Lebens zu akzeptieren. Bei mir zu bleiben. tut weh. geht vorbei . aber was tue ich? Ich stell mich total in Frage.
Ich hab sogar eine Therapie gemacht, mit dem Ziel beziehungsfähig zu werden. Ich fühl mich so falsch und einsam. Die Therapie ergab, dass ich beziehungsfähig wäre aber mit den falschen Partnern versuche eine Beziehung zu führen.
Oh weh, der Text ist lang geworden. Sorry!
Lieben Gruß
Lucy
