R
Records
Gast
Bin 53 Jahre alt und total verzweifelt. Bin seit über 2 Jahren dauernd getrennt lebend, und habe das gemeinsame Wohnhaus nach über 20 Jahren Ehe verlassen. Meine Nochfrau begann mit dem Trinken und ich habe 5 Jahre im Horror gelebt. Nun erlebe ich noch einen allerfeinsten Rosenkrieg, die Scheidung und Vermögensauseinandersetzung kostet Zeit, Nerven und viel Geld. Oft bin ich deswegen erschöpft und nicht gerade in Partystimmung. Um Mißverständnisse auszuräumen, ich bin nicht depressiv, sondern lache gerne, und bin bei jedem Blödsinn dabei.
Kurz nach meinem Auszug lernte ich eine neue Partnerin (45) kennen, wir harmonierten sofort und ich kam aus der Hölle in den Himmel. Oft konnte ich nicht verstehen, warum gerade mir soviel Glück widerfährt.
Meine große Liebe hat ebenfalls eine schwierige Ehe und langen Scheidungskrieg hinter sich. Ihr Mann war wohl der klassische Tyrann, und hatte ihr alles verboten. Oft wurde mir gesagt dass ich das absolute Gegenstück dazu wäre, ich habe sie geachtet und auf Händen getragen. Gleich zu Beginn unserer Liebe bot sie mir an, mit mir in ein neues noch zu errichtendes Haus einzuziehen. Als sachlich denkender Mensch erklärte ich ihr natürlich meinen Skrupel hiervor, und bat doch erst einmal meine Scheidungsangelegenheiten erledigen zu dürfen. Denn schließlich würde ich bei Trennung mit Nichts dastehen. Auch war das Thema Heimweh bei mir akut, schließlich hatte ich auch alle Freunde und Nachbarn zurück gelassen.
Vor einem halben Jahr kam es dann zu einem Konflikt, als ich wieder einmal ganz unten war, sie könne dieses Gejammer nicht mehr ertragen. Seitdem nehme ich Antidepressiva, die mir auch gut tun. Auch lenkte ich ein, und war bereit nicht mehr um mein Wohnhaus zu kämpfen. Doch plötzlich war mein Einzug in ihr immer noch nicht fertig gestelltes Haus auch kein Thema mehr. Seitdem war plötzlich auch das Thema gemeinsame Nächte kein Thema mehr, wir trafen uns abends nur noch in Kaufhäusern um zu shoppen, oder gemeinsam zu essen. Vorher hatte mit ihr auch den besten Sex meines Lebens, auch hier harmonierten wir. Sie erklärte mir dass mit Hausbau und ihrer Gesundheit alles zu viel wäre, sie habe Schlafstörungen. Immer, und immer wieder bot ich ihr meine Hilfe an.
Habe mich des öfteren einfühlsam über die einsamen Nächte beschwert, auch ein zärtliches ILD kam ihr nicht mehr über die Lippen. Vor einer 1 Woche entschuldigte ich mich für meine betrübte Laune, da die Scheidung nun in die Endphase kommt, und die Anwaltsschreiben dementsprechend härter und schärfer wurden. Sie entgegnete mir barsch, dass sie dieses Gejammer mal wieder nicht ertrage, und dass ab sofort Schluss wäre. Ich wäre ein ganz toller Mensch, aber leider zu weich. Ich hoffte zunächst auf eine Überreaktion, aber sie blieb unerbittlich, und es gehe ihr so gut damit. Ich weiß, jegliches Bitten und Flehen ist genau die falsche Reaktion, aber genau das habe ich getan. Habe sie mit Mails und SMSen zugeschüttet, werde dies aber ab sofort nicht mehr tun.
Hinzu kommt, wir arbeiten in der gleichen Firma.
Ich liebe diese Frau so sehr, für mich ist mit 53 die Welt zusammen gebrochen. Jedoch merke ich, ich bin hier nicht alleine.
Darf ich noch hoffen, was meint ihr?
Kurz nach meinem Auszug lernte ich eine neue Partnerin (45) kennen, wir harmonierten sofort und ich kam aus der Hölle in den Himmel. Oft konnte ich nicht verstehen, warum gerade mir soviel Glück widerfährt.
Meine große Liebe hat ebenfalls eine schwierige Ehe und langen Scheidungskrieg hinter sich. Ihr Mann war wohl der klassische Tyrann, und hatte ihr alles verboten. Oft wurde mir gesagt dass ich das absolute Gegenstück dazu wäre, ich habe sie geachtet und auf Händen getragen. Gleich zu Beginn unserer Liebe bot sie mir an, mit mir in ein neues noch zu errichtendes Haus einzuziehen. Als sachlich denkender Mensch erklärte ich ihr natürlich meinen Skrupel hiervor, und bat doch erst einmal meine Scheidungsangelegenheiten erledigen zu dürfen. Denn schließlich würde ich bei Trennung mit Nichts dastehen. Auch war das Thema Heimweh bei mir akut, schließlich hatte ich auch alle Freunde und Nachbarn zurück gelassen.
Vor einem halben Jahr kam es dann zu einem Konflikt, als ich wieder einmal ganz unten war, sie könne dieses Gejammer nicht mehr ertragen. Seitdem nehme ich Antidepressiva, die mir auch gut tun. Auch lenkte ich ein, und war bereit nicht mehr um mein Wohnhaus zu kämpfen. Doch plötzlich war mein Einzug in ihr immer noch nicht fertig gestelltes Haus auch kein Thema mehr. Seitdem war plötzlich auch das Thema gemeinsame Nächte kein Thema mehr, wir trafen uns abends nur noch in Kaufhäusern um zu shoppen, oder gemeinsam zu essen. Vorher hatte mit ihr auch den besten Sex meines Lebens, auch hier harmonierten wir. Sie erklärte mir dass mit Hausbau und ihrer Gesundheit alles zu viel wäre, sie habe Schlafstörungen. Immer, und immer wieder bot ich ihr meine Hilfe an.
Habe mich des öfteren einfühlsam über die einsamen Nächte beschwert, auch ein zärtliches ILD kam ihr nicht mehr über die Lippen. Vor einer 1 Woche entschuldigte ich mich für meine betrübte Laune, da die Scheidung nun in die Endphase kommt, und die Anwaltsschreiben dementsprechend härter und schärfer wurden. Sie entgegnete mir barsch, dass sie dieses Gejammer mal wieder nicht ertrage, und dass ab sofort Schluss wäre. Ich wäre ein ganz toller Mensch, aber leider zu weich. Ich hoffte zunächst auf eine Überreaktion, aber sie blieb unerbittlich, und es gehe ihr so gut damit. Ich weiß, jegliches Bitten und Flehen ist genau die falsche Reaktion, aber genau das habe ich getan. Habe sie mit Mails und SMSen zugeschüttet, werde dies aber ab sofort nicht mehr tun.
Hinzu kommt, wir arbeiten in der gleichen Firma.
Ich liebe diese Frau so sehr, für mich ist mit 53 die Welt zusammen gebrochen. Jedoch merke ich, ich bin hier nicht alleine.
Darf ich noch hoffen, was meint ihr?
Das mit Deinem Liebesleben tut mir Leid und auch das, was Du hinter Dir hast. Ich schreibe Dir da ich das Gefühl habe, dass Du in einer ähnlichen Problematik steckst wie ich vor kurzem und immer noch, leider. Ich bin zwar jünger und in einer anderen Lebensphase, aber Deine Gefühlslage und Dein um Zuneigung "bettelndes" (sorry, aber das wirkt so) Verhalten erinnern mich sehr an mein eigenes als mein Ex sich zurückzog... Heute habe ich meinen Verstand zumindest teilweise wieder beisammen und mein Verhalten besser im Griff....Das hatte auch zur Folge dass mein Ex sich nun wieder regelmäßig mit mir trifft und sich offenbar wieder annähern will... Ob das aber nach all dem was ich durch habe und auf die Art und Weise wie das abgelaufen ist noch wirklich positiv ist weiß ich nicht... ich werde es alles auf mich zukommen lassen und vielleicht besser aufpassen, dass ich nicht nochmal so abhängig werde von einem Menschen... Ich habe durch den Abstand etwas zu mir zurückgefunden... Versuche nun meine Einschätzung zu geben:
