Zitat von Vegetari:Was sagt das dann aus?
Man kann ja nicht alle Fremdgänger über einen Kamm scheren.
Mein Mann hatte ein ziemlich heftiges Problem, wo er eigentlich schon viel früher eine Therapie hätte machen müssen. Erst verspätet nach der Affäre hat er Therapie gemacht und meinte,das wäre das Beste was ihm da passiert ist.Er hat viel reflektieren können.
Tja wenn er vorher Therapie gemacht hätte,dann hätte er mit seinen Verhaltensweisen wohl mich nicht so schlimm manchmal treffen können. Ich habe mich zwar aufgrund seiner cholerischen Anfälle abgegrenzt, leider nicht häufig deutlich genug. Choleriker sehen meist die Probleme bei anderen, kaum bei sich selbst.
Aber wenn viele ,die fremd gehen, vorher zu wenig reflektiert haben. Was sagt das über Fremdgehen, Betrogene und AP *aus?
*sie hätten dann einen Affenpartner, der zu wenig reflektiert ist und überlegt von der alten zur nächsten Beziehung unreflektiert zu wechseln. Oder?

Irgendwie dann wohl auch nicht schön, so einen Lover zu übernehmen. . Wenn er noch soviele Altlasten hat.
Altlasten hat grundsätzlich jeder, der schon eine längere (also >4 Jahre) Beziehung in seinem Leben hatte. Das ist so, "Frischfleisch" findet man über 30 wohl nicht mehr am Beziehungsmarkt
Jemand, der aber schon sehr lange (>10 Jahre) in einer Ehe war, zeigt zumindest grundsätzliche Bindungs- und Beziehungsfähigkeiten. Was man von Menschen, die z.B. mit über 40 noch nie eine längere Beziehung oder gar Ehe hingekriegt haben, eher nicht behaupten kann. Die bilden aber im Dauer-Single-Markt den Hauptanteil. Also kein Wunder, dass so manche frustrierte Singlefrau nach Jahren der vergeblichen Suche irgendwann auf einen verheirateten Mann umschwenkt und lieber den für sich zu gewinnen versucht, als sich mit einem "unsoliden" Dauersingle-Mann abzugeben, der durch zahlreiche Affären längst beziehungsunfähig geworden ist.
Also die Altlasten sehe ich nicht als Grund, warum man einen ehemaligen AM nicht zum Partner machen wollen würde. Die Tatsache, dass er fremdgeht, lügt und betrügt da schon eher, denn das zeigt doch so einige Charakterschwächen, die nun wiederum nicht gerade für Beziehungsfähigkeit sprechen. Aber das kann man sich schönreden indem man sich sagt: seine Frau ist halt nicht die richtige, bei mir geht er bestimmt nicht fremd, weil er das ja gar nicht "muss"
Ein warmer Wechsel hingegen, zumindest aus einer sehr langjährigen Ehe und womöglich noch mit Familienhintergrund, ist immer eine Mammutaufgabe. So beziehungsunfähig kann eigentlich selbst der hartgesottenste Dauersingle nicht sein, als dass das nicht immer noch die bessere Wahl wäre
Denn wenn man mal eins ist nach so einer langen Beziehung, dann ist das mit Sicherheit temporär beziehungsunfähig. Wer das Abenteuer wagt - Hut ab. Meins ist das jedenfalls nicht. Ich mache auch um Singlemänner, die mir beim ersten Date gleich die Tasche von ihrer "Ex" volllabern, einen großen Bogen. Mehr als Egopushing und bisschen Trost spenden hat frau dann nämlich nicht zu erwarten. Und sobald das Werk vollzogen ist - also nach spätestens 2 Jahren - wird dann auch fix wieder gewechselt
