Meine Frau wollte sich mit dessen Freundin treffen, um alles zu klären.
Sie hatte Augentropfen genommen und somit musste sie ihr Freund (der AP meiner Frau) zum Treffen fahren.
Es gab viel Rumgeheule und letztendlich bat meine Frau seine Freundin, ihn nicht zu verlassen, gut auf ihn aufzupassen, weil sie es nun nicht mehr könnte - Gefühlschaos, viele Tränen bei allen.
Das Problem an der ganzen Sache - ich war nur das 4. Rad in der Geschichte.
Fair wäre es gewesen, wenn mich meine Frau angerufen hätte, mir die Chance gegeben hätte, die beiden auch kennenzulernen.
Dass er mitkommt, wusste sie zwar nicht, aber sie hätte ja reagieren können auf die Situation.
Das kam ihr aber nicht in den Sinn, da es ja nur sie betraf, ich war da aussen vor, wie schon die ganzen Monate.
Hatte auch einige Zeit gebraucht, das zu verarbeiten - als wäre ich ja der, den das nicht so betrifft!
Vermutlich hätte ein 4er-Treffen unserer Beziehung geholfen, wären ehrliche Sätze gefallen, ich hätte Fragen beantwortet bekommen, die an mir nagten - diese Chance bekam ich nicht - die 3 hatten es unter sich ausgemacht.
Das fühlt sich total beschi..en an - so, als sei man nur ein Nebenschauplatz.
Wäre meine Frau zu dem gegangen, hätte ich sicher erstmal die größten Probleme bekommen, hätte irgendwann ausziehen müssen aus ihrem Haus, was aber zu 50% damals auch ihrer Mutter gehörte.
Die sagte: Du ziehst nicht aus, du bleibst hier - wenn, muss ihre Tochter ausziehen!
Wow! Aber das wäre sicher nicht lange zu halten gewesen.
Letztendlich bekam ich die Hälfte des Hausanteils meiner Frau als Sicherheit, damit für mich nicht irgendwann alles umsonst ist, was ich an Arbeit und Geld in das Haus stecke/steckte, für meine Sicherheit, dass sie nie wieder sowas macht.
Alles schön und gut.
Anfangs glaubte ich, sie bleibt nur bei mir wegen der finanziellen Situation.
Alljährliche schöne Urlaube, im Rentenalter genug finanzielle Mittel, die sie nicht hat - die der auch nicht hat.
Ich kann es nicht wirklich wissen, aber ich glaube, dass sie ihre Entscheidung nicht so weitsichtig getroffen hatte, da sie ja damals noch total benebelt war. Vermutlich hatte sie mich trotzdem immer noch geliebt - konnte dem Abenteuer aber nicht widerstehen, da ich ihr erster und einziger war bis dahin.
Ich hätte auf Grund ihrer Affäre wohl nicht mal Unterhalt an sie zahlen müssen (was sie nicht wusste), da einige Gerichte in ähnlichen Situationen (endlich) zu Gunsten des betrogenen Mannes entschieden haben.
Endlich Gleichberechtigung!
