Träumchen
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Dazu muss ich sagen, dass ich mich nicht mit fremden Lorbeeren schmücken möchte, ich habe diese Gedanken und Ideen auch "nur" gelesen, z.B. bei Rüdiger Schache.
Mein liebstes ist zur Zeit:
Kennt Ihr das, einem geht grad nicht gut...man fragt sich, wann es denn mal einfacher, schön usw wird.
Und dann bekommt man doch gerne mal die Antwort: Hey, Du musst Dich nur selbst lieben, dann wird das.
Aha. Sich selbst lieben. Ganz einfach also. Eigentlich. Also liebe ich mich ja gar nicht selbst, anscheinend ist das so. Das ist ja doof...warum liebe ich mich nicht selbst? Man, ich muss mich doch nur selbst lieben, das geht irgendwie nicht...ich bin anscheinend ein "schlechter" Mensch. Alle anderen können das wohl, ich aber nicht. Also los, liebe Dich jetzt selbst. Jetzt!
Das funktioniert nicht, oder?
Das liegt daran, dass "Liebe Dich selbst" eine Aufforderung an den VERSTAND ist. Und der kann nicht lieben. Oder Liebe spüren. Der kann nachdenken, analysieren. Aber nicht Liebe fühlen.
Da könnte man auch sage: Liebe den Menschen da drüben, los. Geht ja auch nicht.
Was wäre also, wenn man diesen Druck, sich lieben zu müssen, loslässt. Wenn man sich erst mal wahrnimmt und zulässt, mit all der "Unfähigkeit" sich selbst zu lieben? Als Menschen mit dem ganzen Spektrum von Gefühlen?
Was entsteht da?
