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Margerite
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Zitat von Bard3:– aber ich hatte trotzdem oft das Gefühl, dass sie eher das Gefühl geliebt hat, das ich ihr gegeben habe, als mich als Person.
Lieber Bard, das sagt doch schon alles und diese Gedanken in dir kommen ja nicht von Ungefähr. Wenn du dich nicht als Person in ihrer Gänze akzeptiertt fühlst, dann wirst du schon recht damit haben, denn diese Gedanken kommen, wenn man sicn in einer Beziehung "benutzt" und instrumenttalisiert fühlt.
Lass es bleiben, es ist alles zu kompliziert mit der Frau und aufgewärmte Beziehungen gehen selten gut. Such dir Jemand anderen bei dem du ein gutes Bauchgefühl hast. Das Leben ist zu kurz um Zeit in eine disfunktionale Beziehung zu investieren. Es gibt auch unkomplziertere Frauen, die dich spüren lassen , dass du angenommen bist.
Push- und Pullbeziehungen funktionieren immer nach einer Choreografie. Auf eine Phase der Annäherung entsteht eine Nähe, die zunächst beide mit Hoffnung erfüllen. Dann zieht sich einer zurück, weil ihm die Nähe zusetzt und er sich vereinnahmt und auch erdrückt fühlt. Er schafft Distanz, meldet sich weniger oder zeitweise gar nicht mehr und legt den Fokus auf sich und die gefühlte Freiheit.
Der Partner, der gerne eine beständige Nähe und Liebe hätte, merkt den Rückzug und wird verunsichert. Was nur ist passiert, was ist falsch gelaufen, was habe ICH falsch gemacht, wie kann ich das retten? Das ist der unterlegene Teil der Wünsche hat, die nicht realisiert werden können, weil der Andere blockiert und die Wünsche torpdiert. Der verunsicherte Partner grefit dann meist in die Psycho-Trickkiste um sich selbst zu helfen Entweder er zieht sich selbst zurück und spiegelt den anderen in der Hoffnung, der möge dann wieder antraben. Oder aber er zieht sich selbst in Zweifel, fängt an, sich selbst in Frage zu stellen, findet "Entschuldigungen" für das Distanzverhalten und sucht wieder Annäherung. Er empfindet aber mit längerer Dauer der Beziehung zunehmend Angst und Verunsicherung, da sich die Distanzphasen des aktiven Bindungsvermeiders wiederholen.
Der eine ist und bleibt bedürftig, der andere muss zwanghaft immer wieder in die Distanz gehen. Bis er dann merkt, dass er ja doch recht einsam ist und wieder andockt. Oh, was für ein wunderbares Hochgefühl für den Wartenden! Die schlimme Zeit hat ein Ende, jetzt kommt das Glück wieder, die Liebe scheinbar unendlich groß. Leider wird sich das Spiel aber wiederholen und dann kommt wieder die Zeit der Verunsicherung, des Wartens, Zweifelns und Haderns.
Der Unterlegene gerät oft in eine emotionale Abhängigkeit, weil er so sehr nach Nähe giert, die in seiner Einbildung nur dieser eine Mensch ihm geben kann.
Push- und Pull-Beziehungen laufen immer gleich ab und haben ihre Dynamiken, aber Zuverlässigkeit und Sicherheit geben sie nicht.Und sie haben klare Rollenverteilungen. Derjenige, der die Nähe immer wieder zunichte macht, hat die Oberhand, für den Partner bleibt die untergeordnete Rolle des Wartenden und Ängstlichen. Beziehungen mit einem Gefälle machen aber niemanden glücklich, am allerweigsten den Unterlegenen.
Wenn so was in einer Beziehung auftritt, sollte man sie beenden, denn es wird nichts besser werden.
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