vova
Mitglied
- Beiträge:
- 15
- Themen:
- 2
- Danke erhalten:
- 3
- Mitglied seit:
Ich bin momentan in einer sehr verwirrten Verfassung. Ich und mein Partner sind nun schon fast 2 Jahre zusammen und seit ca Oktober habe ich gar keine Anziehung, Lust (küssen & Sexuelles) und eben auch romantische Gefühle für ihn. Das überrascht mich sehr, denn wir waren ein Paar, wo gerade diese körperliche Nähe, der Sex, die Leidenschaft und Romantik etwas war, was uns oft zusammengehalten hat und andere Mankos wettmachen konnte. Und auch eigentlich das, was uns zu Beginn zusammengebracht hat (Es begann als Affäre).
Zuerst dachte ich, es ist nur eine kurze Phase (man kann ja nicht immer Lust haben usw., das ist vollkommen normal), aber mittlerweile wird mir beim Gedanken, ich muss mit ihm schlafen, ganz übel. Wir haben natürlich deutlich weniger Sex und er war schon oft recht aufgebracht darüber. Momentan mache ich es so, dass ich ihm das Minimum "gebe", erstens damit es keinen Streit gibt und er nicht so verletzt ist und zweitens auch, um selbst doch immer wieder zu probieren, ob sich das wieder legt und wieder schön wird.
Zu unserer Bz: Wir hatten vor allem das erste Jahr sehr viel Drama, es hatte On-Off-Tendenzen. Von seiner Seite war es so, dass er oft meine Grenzen überschritten hat, mir oft Dinge versprochen hat und sie nicht gehalten hat. Es war in den Off-Phasen auch ein (gewaltloser, aber dennoch) Psychoterror da. Auch andere Probleme gab es, was den Alltag betrifft, da wir v.a. zu Beginn total unterschiedlich waren. Ich habe natürlich auch Fehler gemacht. Das ganze hat einfach meiner Meinung nach total falsch begonnen. Es hat dann wirklich mindestens ein Jahr gedauert, bis wir halbwegs funktioniert haben. Ich habe in dieser Zeit auch sehr viel aussitzen müssen, sehr viel Geduld haben müssen, sehr viel investiert. (Zusammenfassung gelöster Probleme: Er hatte sein Leben nicht im Griff - Arbeit, K*ffen, schlechtes Umfeld, daraus resultierende Unzufriedenheit und Antriebslosigkeit - genannter Terror in den Off-Phasen, wo meine Familie/Freunde/arbeitsstelle mit reingezogen wurden und ich habe mich sehr gedemütigt gefühlt, das hat mich wirklich sehr verletzt - Beziehung generell hinbekommen, sprich Unternehmungen, Familien kennen lernen usw. da hatten wir beide viele Blockaden)
Ja, das betrifft vor allem das erste Jahr. Seit Juli sind wir nun wieder zusammen (Juni waren wir wieder getrennt) und meine Gefühle sind aktuell wie oben beschrieben. Ich persönlich habe die Befürchtung, dass diese schlechte Basis des ersten Jahres zu viel war, dass das irgendwie in mir drinnen ist und egal wie liebevoll, aufmerksam, selbstaufopfernd er jetzt ist - ich habe da Blockaden entwickelt. Zudem muss ich sagen, dass es dann doch hin und wieder seit Juli Streitereien gab, die sozusagen evtl. der letzte Tropfen waren und ich vielleicht dann zugemacht habe? Ich weiß es nicht.
Momentan leiden beide sehr. Er will dauernd mehr von mir, er sagt er fühlt sich nicht geliebt, er will einfach viel mehr von mir. Ich bin zwar mit ihm, verbringe zeit mit ihm, kann ihm aber bestimmte Dinge seit eben Ende Oktober nicht geben und das tut mir unfassbar Leid. Oft spüre ich auch eine große Last auf meinem Herzen. Es belastet beide. Ich wäre so gerne glücklich und 'blockadenlos' wie er, aber ich schaffe es irgendwie nicht. Ich mag ihn nach wie vor als Menschen sehr gerne, ich finde er hat ein gutes Herz, ich wünsche ihm nur das Beste. Aber die Gefühle sind irgendwie weg. ? Kommt das wieder oder war es das? Ich frage mich momentan, ob einfach mit mir etwas nicht stimmt, oder ob die Vergangenheit einfach zu viel war. Er versteht mich auch nicht, sagt es ist ja alles besser geworden, warum ich ihm nicht einfach Liebe geben kann.