Jens1970
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wie vielen anderen hier wohl auch geht es mir gerade nicht so gut. Vor drei Wochen hat meine Frau mir gesagt das sie sich von mir trennt. Sie hat mir ein paar Dinge gesagt die sie stören und obwohl sie mich mehrfach darauf hingewiesen hätte, hätte ich nichts geändert. Es hat mich getroffen wie der Blitz. Erst hab ich es nicht wahrhaben wollen, dann habe ich quasi drum gefleht sie möge mir die Chance geben etwas zu ändern. Nix zu machen. Ihre Entscheidung stehe fest. Ich hätte genug Zeit gehabt und jetzt sei es vorbei. Außerdem empfindet sie nichts mehr für mich und wo nichts ist, kann man nichts schönreden. Das hat gesessen.
Dann habe ich es erkannt und tatsächlich hat sie immer mal wieder gesagt, zwischen aufräumen und saugen, "wenn sich dies oder jenes nicht ändert, bin ich irgendwann weg". Ich hätte mir im Vorfeld ein Gespräch wie am Tag ihrer Trennungsentscheidung mit einer klaren Ansage gewünscht. Ich bin mir sicher ich hätte das auch entsprechend wahrgenommen. Man muss dazu sagen das meine Frau mir sehr kommunikativ war. Wenn man nebeneinander auf der Couch sitzt und seinen man per SMS um irgendeinen Gefallen bittet ist das schon nicht so toll.
Wie auch immer. Nun zermarter ich mir seit fast drei Wochen das Hirn und mache mir schwere Vorwürfe das ich die Signale nicht erkannt habe. Ich weiß das es zu spät ist. Aber ich kann diesen Schmerz im Herzen und das Stechen im Magen nicht abschalten. Zum kotzen. Sie hat schon eine neue Wohnung und auch ich habe mich um eine eigene gekümmert. Wir müssen allerdings hier noch die nächsten acht Wochen zusammen auskommen. Sie hat schon alle Möbel aufgeteilt und auch wer welchen Hund mitnimmt. Den Ehering hat sie auch schon entsorgt und sich im Wohnzimmer einquartiert.
Was mich aber total fertig macht ist die Ablehnung mit der sie mir gegenüber agiert. Kein Lächeln, kein nettes Wort, nichts. Sie ist total kühl, stellenweise richtig schlecht gelaunt und laut und ich komme mir hier vor wie der letzte Ar.. Vielleicht liegt es daran das ich ihr keinen Anlass gegeben habe wütend auf mich zu sein. Ich habe mich nicht aufgeregt, bin eh nicht der Schreihals, habe sie nicht beschimpft oder sonstwas. Ganz im Gegenteil. Ich mache neben meinem Job noch immer den Haushalt, kaufe ein, koche und kümmer mich um die Hunde. Ich habe sie gebeten die Wochen die wir hier noch gemeinsam verbringen müssen so harmonisch und respektvoll wie möglich zu gestalten. Aber diese offensichtliche Missbilligung ja fast schon Abneigung mir gegenüber macht mich fertig. Waren die sieben Jahre unserer Ehe so sch. oder sind Frauen so eisenhart? Ich habe mir Bilder von einem gemeinsamen Discobesuch vor Acht Wochen angesehen wo wir gemeinsam getanzt und gelacht haben. Da fällt es mir noch schwerer zu verstehen was passiert ist und vor allem warum sie mur gegenüber gerade so abweisend ist. Was geht in Frauen vor die diese Entscheidung treffen? Ist der Ex auf einmal das Monster? Ist es eine Art Schutzfunktion um evtl noch vorhandene Gefühle zu unterdrücken? Oder ist es Freude dem Anderen weh zu tun? Kann es sein das einem ein Mensch so kurz nach der Trennung sch.gal ist?
Ich kann da ganz schwer mit umgehen.
LG
Jens