Aleister
Mitglied
- Beiträge:
- 10
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 3
- Mitglied seit:
Ich bin seit 2 Monaten auf dieser Seite und trotzdem habe ich eigentlich sämtliche Fehler gemacht von denen man hier liest.
Einige Infos zu meiner Geschichte:
Ich habe vor kurzem erfahren, dass meine Frau mit der ich seit über 13 Jahre zusammen bin, mir seit 10 Monaten fremdgeht. Überall lese ich, und auch sämtliche Freunde sagen mir: KONTAKTSPERRE!
Jedoch war ich der Meinung das ich ein absoluter Reality Check bräuchte und für die Beziehung aktif kämpfen müsste (meine Strategie war leider die Falsche), also habe ich mich die Tage nachdem ich das Fremdgehen erfahren habe non-stop mit meiner Frau ausgetauscht über alles Mögliche in unser Beziehung/Ehe gesprochen, wir haben Hoffnung empfunden, geweint und gestritten (Ursachen, Vorwürfe, Schuldzuweisung etc.) Wir haben ge smst, gechattet, telefoniert und uns getroffen. Sie wollte aber Distanz um zu sehen ob es noch eine Möglichkeit gibt in die Beziehung zurückzufinden. Leider habe ich Ihr diese Distanz nicht gegeben und somit die letzte Hoffnung auf einen Neuanfang zerstört.
Auch heute kann ich immer noch nicht loslassen, und denke oft an Sie, das habe ich Ihr auch vermehrt gesagt, leider viel zu oft und zu emotional. Leider habe ich nicht akzeptieren wollen, dass meine Frau mich emotional eigentlich schon vor einem Jahr verlassen hat als die ganze Sache mit dem Fremdgehen angefangen hat.
Ich dachte mir die ganze Zeit, dass es nicht wahr sein kann und, dass wir auch diese schwierige Phase meistern können. Ich habe Ihr leider in der Phase durch mein Verhalten noch mehr das Gefühl gegeben, dass unsere Beziehung nicht mehr für Sie passt und Sie sich ausgelaugt und "zu gebraucht" fühlt.
Sie wohnt weiterhin und unserem Haus, unser gemeinsames Projekt. Es ist ein wunderschönes Haus und heute vermisse ich meine alte Umgebung sehr. Nicht nur meine Beziehung jedoch auch mein Zuhause, unserer Tiere etc. Jedoch habe ich mich am Tag, als ich das Fremdgehen und die Umstände die dazu führten erfahren habe, dazu entschlossen nicht mehr in dieses Haus zurückzukehren da mich dort alles an unsere schöne Zeit und die Beziehung erinnert. Ich wollte eigentlich mit meiner Frau in diesem Haus alt werden. Ich war blind und habe Sie dort in unserem Haus verloren. Ich habe nach kurzer Zeit eine Übergangslösung gefunden und wohne jetzt nicht mehr dort. Auch einen Neuanfang wollte ich in diesem Haus starten weil wir beide sehr daran hängen.
Sie hat mir mehrmals angeboten dass auch sie aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen könnte, bis wir das Haus verkaufen und, dass ich die gewohnte Umgebung nutzen könnte um mein Leben nach dem Schock wieder zu stabilisieren, da ich wirklich in ein tiefes emotionelles Loch gefallen bin. Ich bin noch immer wie gelähmt und auch heute verbringe ich viel zu viel Zeit damit über die Situation zu grübeln um Sie zu verstehen. Leider finde ich keine Lösung zu dem Problem und muss wohl akzeptieren dass ich keine Frau mehr an meiner Seite habe. Sie hat wirklich gemerkt, dass es mir nicht gut geht und, dass ich insgeheim gerne zuhause wohnen würde. Ich habe jedoch bis jetzt immer verneint.
Leider ist für Sie die Trennung nun endgültig und ich bin zutiefst enttäuscht, jedoch denke ich darüber nach in unser Haus zurückzukehren um wenigstens die restliche Zeit bis zum Verkauf, in diesem Haus zu verbringen das mir sehr am Herzen hängt.
Was denkt Ihr?