D
denkende
Mitglied
- Beiträge:
- 3
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 1
- Mitglied seit:
Hallo, es tut so gut, sich von der Seele zu schreiben, deshalb habe ich mich mal hier angemeldet und hoffe, ihr könnt mir ein paar Denkanstöße geben.
Mein Ex und ich sind nun nach 1,5 Jahren Beziehung seit drei Wochen nicht mehr zusammen. Er hat aus mangelnder Liebe mit mir Schluss gemacht. Das habe ich so akzeptiert, weil ich daran nichts ändern kann, aber auch, weil ich mir meiner eigenen Gefühle zu ihm nicht ganz sicher war.
Die erste Woche war ich sehr traurig. Doch seitdem geht es mir eigentlich echt gut. Ich denke noch an ihn, aber ohne Schmerz und einfach, weil wir eine echt schöne Zeit hatten, die ich nicht plötzlich vergessen kann (und will). wenn ich ihn richtig geliebt habe, sollte es mir jetzt total dreckig gehen vor lauter Liebeskummer, denke ich. Deshalb schließe ich mal daraus, dass am Ende der Beziehung auch bei mir nicht mehr allzu viele Gefühle da waren.
Wir sehen uns zur Zeit einmal in der Woche zu einem Seminar, in dem wir beide zusammenarbeiten müssen. In der ersten Trennungswoche war das verdammt schwer für uns beide, mittlerweile freue ich mich aber, ihn dort zu sehen. Wir haben sonst gar keinen Kontakt mehr, können dort aber normal reden und sind immer sehr erleichtert, wenn wir merken, wir können uns normal mit dem anderen unterhalten. Es war jetzt eigentlich auch immer so, dass wir uns nach dem Seminar noch zusammen irgendwo hingesetzt haben, um zu reden.
Ich für meinen Teil habe nach der Trennung festgestellt, dass ich unbedingt was an meinem Leben ändern muss. Ich bin zwar ganz gut beschäftigt, mir fehlen aber gute Freunde. Ich möchte gerne Leute haben, mit denen ich spontan was machen kann, mit denen ich am Wochenende tanzen gehen kann, usw. In unserer Beziehung habe ich mich viel zu sehr an ihn gehalten und das vernachlässigt. Und wie hört man immer so schön: „Werde erstmal mit dir selbst glücklich, dann mit anderen.“. Deshalb möchte ich auch echt nicht in eine Beziehung mit ihm zurück, wir haben uns gegenseitig einfach zu sehr daran gehindert, unser eigenes Leben zu leben.
Gerade heute hatte ich wieder solch ein Treffen mit ihm, nach dem Seminar. Wir haben uns super unterhalten, darüber, was so bei uns passiert ist, über uns (wir sind uns einig, dass die Trennung uns beiden gut tut.), über alles mögliche. Wir haben auch festgestellt, dass uns beiden der Körperkontakt fehlt. Er hat plötzlich meine Hand gestreichelt, ich ihm die Haare verwuschelt. Am liebsten hätte ich mich an ihn gekuschelt. Er meinte irgendwann, er habe gerade total das Bedürfnis, mich zu küssen und was dabei wohl passieren würde. Ich habe gesagt, dass das wohl nicht so eine gute Idee wäre, weil es uns beide wahrscheinlich nur verwirren würde.
Genau das schätze ich so an unseren Gesprächen seit der Trennung: Wir können offen alles sagen, was uns im Kopf rumspukt und der andere hört es sich aufmerksam an und antwortet ehrlich. Da ist einfach diese Vertrautheit. Die Abschiedsumarmung dauerte auch verdammt lange und war eher ein „lass dich nochmal spüren und riechen“.
Ist das normal? Ich meine, ich habe keinen Liebeskummer, frage mich nicht ständig, was er so macht, lasse ihn sein Ding machen und mache einfach mein eigenes Ding. Und mir gehts gut dabei. Bei ihm genauso. Aber wenn wir uns dann treffen, ist es echt schön, wir reden so viel als hätten wir unendlich viel nachzuholen und die Sehnsucht nach Körperkontakt ist da. Also ich will mit ihm nicht ins Bett, auch nach küssen ist mir nicht, aber mich an ihn kuscheln, das würde ich echt gerne.
Ich würde mich über ein paar Meinungen dazu freuen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Vielleicht ist das ja sogar der Beginn einer tollen Freundschaft?!
Vielen Dank im Voraus!
Mein Ex und ich sind nun nach 1,5 Jahren Beziehung seit drei Wochen nicht mehr zusammen. Er hat aus mangelnder Liebe mit mir Schluss gemacht. Das habe ich so akzeptiert, weil ich daran nichts ändern kann, aber auch, weil ich mir meiner eigenen Gefühle zu ihm nicht ganz sicher war.
Die erste Woche war ich sehr traurig. Doch seitdem geht es mir eigentlich echt gut. Ich denke noch an ihn, aber ohne Schmerz und einfach, weil wir eine echt schöne Zeit hatten, die ich nicht plötzlich vergessen kann (und will). wenn ich ihn richtig geliebt habe, sollte es mir jetzt total dreckig gehen vor lauter Liebeskummer, denke ich. Deshalb schließe ich mal daraus, dass am Ende der Beziehung auch bei mir nicht mehr allzu viele Gefühle da waren.
Wir sehen uns zur Zeit einmal in der Woche zu einem Seminar, in dem wir beide zusammenarbeiten müssen. In der ersten Trennungswoche war das verdammt schwer für uns beide, mittlerweile freue ich mich aber, ihn dort zu sehen. Wir haben sonst gar keinen Kontakt mehr, können dort aber normal reden und sind immer sehr erleichtert, wenn wir merken, wir können uns normal mit dem anderen unterhalten. Es war jetzt eigentlich auch immer so, dass wir uns nach dem Seminar noch zusammen irgendwo hingesetzt haben, um zu reden.
Ich für meinen Teil habe nach der Trennung festgestellt, dass ich unbedingt was an meinem Leben ändern muss. Ich bin zwar ganz gut beschäftigt, mir fehlen aber gute Freunde. Ich möchte gerne Leute haben, mit denen ich spontan was machen kann, mit denen ich am Wochenende tanzen gehen kann, usw. In unserer Beziehung habe ich mich viel zu sehr an ihn gehalten und das vernachlässigt. Und wie hört man immer so schön: „Werde erstmal mit dir selbst glücklich, dann mit anderen.“. Deshalb möchte ich auch echt nicht in eine Beziehung mit ihm zurück, wir haben uns gegenseitig einfach zu sehr daran gehindert, unser eigenes Leben zu leben.
Gerade heute hatte ich wieder solch ein Treffen mit ihm, nach dem Seminar. Wir haben uns super unterhalten, darüber, was so bei uns passiert ist, über uns (wir sind uns einig, dass die Trennung uns beiden gut tut.), über alles mögliche. Wir haben auch festgestellt, dass uns beiden der Körperkontakt fehlt. Er hat plötzlich meine Hand gestreichelt, ich ihm die Haare verwuschelt. Am liebsten hätte ich mich an ihn gekuschelt. Er meinte irgendwann, er habe gerade total das Bedürfnis, mich zu küssen und was dabei wohl passieren würde. Ich habe gesagt, dass das wohl nicht so eine gute Idee wäre, weil es uns beide wahrscheinlich nur verwirren würde.
Genau das schätze ich so an unseren Gesprächen seit der Trennung: Wir können offen alles sagen, was uns im Kopf rumspukt und der andere hört es sich aufmerksam an und antwortet ehrlich. Da ist einfach diese Vertrautheit. Die Abschiedsumarmung dauerte auch verdammt lange und war eher ein „lass dich nochmal spüren und riechen“.
Ist das normal? Ich meine, ich habe keinen Liebeskummer, frage mich nicht ständig, was er so macht, lasse ihn sein Ding machen und mache einfach mein eigenes Ding. Und mir gehts gut dabei. Bei ihm genauso. Aber wenn wir uns dann treffen, ist es echt schön, wir reden so viel als hätten wir unendlich viel nachzuholen und die Sehnsucht nach Körperkontakt ist da. Also ich will mit ihm nicht ins Bett, auch nach küssen ist mir nicht, aber mich an ihn kuscheln, das würde ich echt gerne.
Ich würde mich über ein paar Meinungen dazu freuen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Vielleicht ist das ja sogar der Beginn einer tollen Freundschaft?!
Vielen Dank im Voraus!