Zitat von DerLeidende:Habe vorhin mit ihr gesprochen.
Sie will jetzt nur noch 125.000 Euro. Und Klauseln lässt Sie jetzt auf einmal Weg. Das geht gerade noch. Das Haus ist definitiv 300.000 wert.
Hab ihr folgendes kurz gesagt:
1.) Ich entschuldige mich für 20 Jahre schlechte Ehe. Ich war ein Ar…ch
2.) Ich bedanke mich bei dir für 20 Jahre Ehe, das du es mit mir ausgehalten hast. War das Beste in meinem Leben
3.) Ich entschuldige mich für die beleidigenden Worte von letzter Woche (3.Klassige Prostu….usw sagte ich ihr)
Ihre Reaktion? Schaut mich verblüfft an. Sagt: Du hast das Wertvollste in deinem Leben verloren und nach all den Beschimpfungen ist es mir egal was du zu mir sagst. Steht auf und geht
Wie hat sie sich denn dazu "runterhandeln" lassen? - Wobei der Vorschlag von abteilungsmann mit der Grundschuld auch nicht schlecht ist, wenn es finanziell zu eng wird.
Zu den Beleidigungen: Das Kind ist nun schon in den Brunnen gefallen, mach einen Haken dahinter. Hat sie denn erwartet, daß Du vor Begeisterung völlig aus dem Häuschen bist, weil sie sich einen anderen angelacht hat? Gut, war nicht der Brüller, sie als Prost* zu bezeichnen, aber ungeschehen machen kannst Du's nicht mehr.
@ abteilungsmann
Den Focus auf die Kinder zu legen, halte ich heutzutage für "ungünstig". Ich kenne niemanden, der letztlich das elterliche Haus nicht doch verkauft hat.
Bis vor einem guten Jahr habe ich in einer bayer. Kleinstadt gelebt und mit Entsetzen in der Nachbarschaft "zugeschaut", wie sich die örtlichen Bauträger viele Grundstücke "unter den Nagel gerissen" haben, bestehende Einfamilienhäuser weggerissen und "Mehrfamilien-Klötze" hingestellt wurden. - Alles Grundstücke, die die Erben (überwiegend die Kinder) nicht anders "verwerten" konnten. Je mehr Erben, desto günstiger gingen die Grundstücke her, weil sich die Leute nur schwer einigen konnten ... fand ich zwar immer schade, ist aber heute leider so.
@ DerLeidende
Ich kann verstehen, daß Du keinen gesteigerten Wert drauf legst, aus dem Haus, das schon so lange Dein Zuhause bist, auszuziehen.
Obwohl ich in jüngeren Jahren eher ein "Zigeuner" war und im Radius von 50 km meine Heimatstadt "umrundet" habe, leide ich nach meinem letzten knapp 500 km-Umzug an schrecklichem Heimweh. Mir war gar nicht bewußt, daß ich die letzten Jahre doch solche Wurzeln geschlagen habe
Da Du eher ein bodenständiger und introvertierter Mensch zu sein scheinst, sieh zu, daß Du Dein Zuhause für Dich halten kannst - "alte Bäume" verpflanzt man nicht
