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Gibt es vielleicht doch Schuldige an Trennungen?

E

Ehemaliger User
Gast

Emma: I can´t get no satisfaction

Auch die Emanzipation der Frau zeigt ihre Auswirkungen. Degen: "Wie die romantische Liebe erstickt, hat der Kieler Bevölkerungswissenschaftler Hans W. Jürgen mit einem statistischen Profil erfaßt: Nach drei bis fünf Jahren Zweisamkeit sind bereits 50 Prozent der Frauen ihrer Männer überdrüssig. Von den Männern haben indes nur 20 Prozent von ihrer besseren Hälfte genug. Bemerkenswerterweise sind es in den gescheiterten Ehen fast ausschließlich die Frauen, die ihrem Partner Schuld, schlechte Absichten und die Ursachen von Konflikten zuschreiben. Diese Asymmetrie wird oft damit erklärt, daß Männer die durch die Frauenbewegung veränderten Lebensansprüche des weiblichen Geschlechts nicht richtig verstehen - auch in sozial höheren und liberaleren Schichten."

#1


T
>>Diese Asymmetrie wird oft damit erklärt, daß Männer die
>>durch die Frauenbewegung veränderten Lebensansprüche
>>des weiblichen Geschlechts nicht richtig verstehen

na siehste...

Wir Männer sind Schuld (weil wir die Damen nicht verstehen) Da hat dann meine Ex doch Recht, ich bin halt auch blöd, naja, dafür darf ich jetzt ein Leben lang zahlen und unsere Kids leiden - dankeschön - aber mir doofem geschieht's Recht...

::)

#2


E
Hallo never,

ich antworte ungern auf pseudo-pseudonyme, aber das Thema ist zu interessant:-)

> Nach drei bis fünf Jahren Zweisamkeit sind bereits 50 Prozent der Frauen ihrer Männer überdrüssig. Von den Männern haben indes nur 20 Prozent von ihrer besseren Hälfte genug.

Nun, das ist recht einfach zu erklären: Dominante Männer werden intensiver und länger geliebt als so gennannte "Weicheier". Und da es seit 40 Jahren mehr und mehr solche Männer gibt, ist diese Entwicklung keine Überraschung. Nur wenige Frauen schaffen es, den Machos trotz Liebe zu entfleuchen, aber den anderen mit den "Weicheiern" fällt das nach einer Weile relativ leicht, abgesehen vom schlechten Gewissen.
Und "weichere" Männer finden eher dominantere Frauen, denen sie nicht davonlaufen wollen, auch wenn sie leiden müssen, denn der Kick ist einfach größer. Nur wenn der Leidensdruck unerträglich ist wird verlassen.
So lange "die Frauen" nicht lernen ihre "Weicheier" als Menschen zu lieben und nicht nur als schlecht funktionierende Männer zu sehen, so lange wird es immer mehr und schneller Trennungen geben. Und so lange diese "Weicheier" nicht lernen, ihren Frauen auch mal ihre durchaus vorhandenen Stärken zu zeigen. Denn so manches "Weichei" ist in Wirklichkeit stärker als viele dieser aufgeblasenen, selbstbetrügerischen Wichtigtuer, die "den Frauen" so viel Sicherheit vorgaukeln.
Schade ist nur, daß immer mehr inkonsequente, total verwöhnte, _echte_ Weicheier vorziehen, den coolen Maxe zu spielen, um damit mehr Erfolg zu haben. Auch das könnte ein Grund für die Enttäuschung "der Frauen" sein, wenn sie merken, daß ihr Typ nach einiger Zeit nicht mal 10% von dem bringt was sie sich erhofft hatten.

> Diese Asymmetrie wird oft damit erklärt, daß Männer die durch die Frauenbewegung veränderten Lebensansprüche des weiblichen Geschlechts nicht richtig verstehen

konnte Mann denn "die Frauen" früher besser verstehen? ich denke nicht. Seit vielen Jahren bemühen sich mehr und mehr (weiche) Männer darum, aber sie erreichen damit nur das Gegenteil von dem was sie gerne erreichen wollen. Und ich denke, es ist umgekehrt doch ähnlich. Gerade heute sind die Gefühle mächtiger als der Verstand und daher bringt es überhaupt nichts, eine Frau nach dem zu beurteilen, was ihr Verstand äußert. Die dominanten Männer lachen sich dabei doch ins Fäustchen, ziehen ihr Ding durch und machen sich über die "Frauenversteher" lustig.


cu  ;D

#3