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Jemanden gehen den man liebt - Eure Erfahrungen

onelove1

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Hallo, Ich habe meine Geschichte hier schon erzählt und würde gerne ähnliche Erfahrungen lesen. Habt ihr schon jemanden gehen lassen, den ihr über alles liebt, weil ihr einfach das Gefühl hattet, dass es so besser ist? Wie seid ihr damit umgegangen? Man liebt den Menschen, würde alles für ihn tun, aber irgendwie reicht das nicht. Der Kopf sagt immer wieder, dass du mit ihm/ihr, aus welchen Grund auch immer, nicht 100 prozentig glücklich werden kannst. Dir geht es ohne den Menschen so schlecht, weil du ihn nur vermisst, aber mit ihm hättest du nicht zusammen bleiben können.

28.12.2017 23:40 • x 2 #1


Aragorn

Aragorn


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Hallo ja das hab ich hinter mir. Man dachte das es für alle Zeit ist und tut alles dafür. Aber irgendwann merkt man, das der andere nicht das findet was er sucht und braucht.

Dann muss man, so schwer es auch ist denn anderen los lassen, damit er findet was er braucht. Gerade weil man ihn liebt. Das ist furchtbar schwer, aber wenn der andere dann glücklich ist, muss man es ertragen.

Ich glaube es gibt nichts was schwerer ist, und ich habe Monate gebraucht um darüber weg zu kommen. Bin es immer noch nicht, aber ich weiß das sie jetzt glücklich ist. Das ist es wert loss zu lassen.

29.12.2017 00:23 • x 5 #2



Jemanden gehen den man liebt - Eure Erfahrungen

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FLUUKE86

FLUUKE86


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Ziemlich oft sogar und ja es ist hart aber im Endeffekt ist jeder glücklich geworden . Die Frage ist also ever warum man glaubt das es anders werden würde, das ist nur Angst und Egoismus.

Wenn du das denkst das etwas besser ist dann tu es . Aber wenn du diese Person noch i wie im Leben haben willst, leg ihr genau da warum du das machst sonst sorgst du durchaus dafür das dich jemand i wann verabscheut.

29.12.2017 00:29 • #3


TinTin1980


Was ich gelernt habe: manchmal reicht Liebe einfach nicht aus.
Und ja, dann lasse ich Menschen auch ziehen. Liebe heisst für mich auch, die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Nicht dauerhaft, das wäre in höchstem Maße schlecht für das eigene Seelenheil, aber temporär.

29.12.2017 00:31 • x 2 #4


FLUUKE86

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Zitat von TinTin1980:
Was ich gelernt habe: manchmal reicht Liebe einfach nicht aus.
Und ja, dann lasse ich Menschen auch ziehen. Liebe heisst für mich auch, die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Nicht dauerhaft, das wäre in höchstem Maße schlecht für das eigene Seelenheil, aber temporär.



Vollkommen richtig , man wird sonst echt krank dabei . Aber auch wichtig ist offen zu sagen was und warum . Zumindest wenn man den anderen i wann noch mal sehen mag und sich mit der Person gemeinsam über i was freuen mag .

29.12.2017 00:34 • #5


Gorch_Fock

Gorch_Fock


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Kann Tin Tin da nur zustimmen. Wenn man wirklich reflektiert und die gesamte Eifersucht und narzisstischen Kränkungen einer Trennung beiseite schiebt, dann erkennt man, dass auch wenn man sehr liebt, los lassen muss. Für sich aber auch für den Menschen, für den man ja so viel Verantwortung und Zuneigung zeigen will.
Denn sonst gehen beide auf Dauer kaputt.
Und ist es nicht schöner zu sehen, dass es dem anderen nach einer Zeit wieder gut geht? Und einem selber auch?

29.12.2017 01:22 • #6


Lebensfreude

Lebensfreude


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Ja, das habe ich auch erlebt.
Wenn die Liebe nicht reicht, alles verfahren ist, dann muß man loslassen.
Mich hat es gerettet.

29.12.2017 01:28 • x 2 #7


Emilly


[quote="]Was ich gelernt habe: manchmal reicht Liebe einfach nicht aus.
Und ja, dann lasse ich Menschen auch ziehen. Liebe heisst für mich auch, die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Nicht dauerhaft, das wäre in höchstem Maße schlecht für das eigene Seelenheil, aber temporär.[/quote]

Meine Frage ist: Ist es auch Liebe, wenn die andere Seite genau das nicht tut?

Ich frage nur deshalb, weil es ja gerade am Ende von Beziehungen häufig ein Ungleichgewicht gibt und die eine Seite aus Liebe sicherlich mehr tun würde als die andere.

"In Liebe loslassen" daran habe ich dann als Lösung auch gedacht. Aber ist es wirklich das Richtige?! Geht die Liebe dann nicht in die falsche Richtung, nämlich dahin, wo sie in den meisten Fällen derjenige eh nicht will oder braucht?

Etwas anderes ist es, wenn es beiden ähnlich ergeht und ihre Gefühle auf der gleichen Ebene sind. Dann gleicht sich das wieder aus. Aber so

Vielleicht denke ich zu verquer.

29.12.2017 01:37 • x 1 #8


TinTin1980


@Emilly , Liebe definiert jeder für sich selbst. Somit geht auch jeder damit anders um. Ich finde den ersten Teil von @Gorch_Fock da sehr passend. Lass ein paar Dinge beiseite und schau auf das Wesentliche.

Was eine Trennung angeht: ja, da kann man leider nicht so einfach alles beiseite lassen. Viele Emotionen prasseln auf einen ein, die die Gedanken schreien lassen, die uns irrational handeln lassen und uns natürlich auch im Ego extrem tief verletzen - die Ablehnung von einer anderen Person und die Ablehnung der eigenen Gefühle.
Was Trennungen die nicht auf Augenhöhe stattfinden (was du ansprachst) angeht, ist ja auch ein Aspekt sehr wichtig. Eine Seite hat sich "entliebt" und sich darauf "vorbereitet". Der Verlasser ist da eben im Vorteil, da er seine Gefühle und Gedanken schon lange geordnet hat. Der Verlassene bekommt das alles auf einmal präsentiert und muss mit diesem Schwall an Emotionen, gekränktem Ego und der Gedankenvielfalt klarkommen.

29.12.2017 01:47 • x 3 #9


Emilly


@TinTin1980

Ich muss das erst einmal sacken lassen. Einerseits klingt dieses in Liebe loslassen sehr stimmig, andererseits geht die Energie ja dann wieder genau dorthin, wo sie eigentlich nicht hin soll oder hingehört. Andererseits nimmt man die Liebe weg, dann ist da gar nichts mehr (und die Gefühle sind ja trotzdem noch da) oder man wandelt es in Selbstliebe um, aber wäre das die Lösung?! Das hieße wahrscheinlich, dass man den Anderen wirklich ganz gehen lassen müsste. Ich bin gerade sehr verwirrt.

Aber ich habe mir auch gerade den Thread der TE durchgelesen und gesehen, dass das eigentlich nicht das Thema ist. Daher will ich mich hier mal rausnehmen. Ich bin da nur ganz spontan draufgekommen. Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, wie man am besten mit dieser Liebe umgeht.

29.12.2017 02:04 • #10


Lebensfreude

Lebensfreude


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In Liebe loslassen kann auch heißen, dass man dankbar ist, für die gemeinsame Zeit, für die schönen Erinnerungen, die man mitnimmt.
Dankbar für das, was man lernen durfte mit dem anderen.

29.12.2017 02:06 • x 2 #11


TinTin1980


In Liebe loslassen heisst vor allem erstmal eines: Schmerz

Aber das meine ich mit "die eigenen Bedürfnisse unterzuordnen". Schmerz vergeht - daran erinnert man sich selten bis gar nicht, wenn der Abstand gewonnen wurde nach einer Zeit, vor allem spürt man ihn weniger und er flacht ab.
An Liebe erinnert man sich immer und grade diese Erinnerung kann man oft noch fühlen. Denkt mal alle an eure erste Liebe und gemeinsame Erinnerungen zurück. Na, seht ihr was ich meine?

Jetzt an die Trennung. Naaaa?! Was konntet ihr spüren?

Tolle Erfindung, oder?! Ein Hoch auf die Natur.

29.12.2017 02:17 • #12


Forenleitung

Forenleitung


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29.12.2017 11:04 • #13


TossinAndTurnin


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Ihr sprecht da alles sehr rational und verständlich. Wenn Ihr jetzt aus Liebe verlassen werdet, nehmt Ihr das dann auf die leichte Schulter wie . Ja, ist jetzt schmerzhaft, aber ist das beste, ich will nur das der Partner wieder glücklich ist. . ich bin halt der Verständnisvolle und bleib wieder alleine und sowieso ist ja egal was ich will, weil ich Liebe ja meinen Partner und wenn er aus Liebe geht ist das für mich die Liebe schlechthin

29.12.2017 11:49 • #14


knut1973

knut1973


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Zitat von onelove1:
Hallo, Ich habe meine Geschichte hier schon erzählt und würde gerne ähnliche Erfahrungen lesen. Habt ihr schon jemanden gehen lassen, den ihr über alles liebt, weil ihr einfach das Gefühl hattet, dass es so besser ist? Wie seid ihr damit umgegangen? Man liebt den Menschen, würde alles für ihn tun, aber irgendwie reicht das nicht. Der Kopf sagt immer wieder, dass du mit ihm/ihr, aus welchen Grund auch immer, nicht 100 prozentig glücklich werden kannst. Dir geht es ohne den Menschen so schlecht, weil du ihn nur vermisst, aber mit ihm hättest du nicht zusammen bleiben können.


bei mir ist es eher der gesunde menschenverstand, der mir sagt, ich solle mich abgrenzen und zumindest temporär distanzieren, weil sie die auswirkungen ihrer krankheit mich zwar an vielen tagen nicht umhauen, aber manchen dann leider doch.
trotz allem fällt es mir schwer, da ich am ende nicht nett zu ihr war und ich sehe, dass sie zumindest ab und an über die sozialen medien nach mir schaut. ganz schwer wird es wohl silvester/neujahr werden...

29.12.2017 12:02 • #15



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