nolose
Gast
ich fühle mich als wäre heute jemand gestorben.
Meine große Liebe - es endete 2011/2012 - wird Vater.
Sie ist schon im 6. Monat schwanger. Ich habs nichtmal von ihm erfahren obwohl er mich letzte Woche besucht hat. Mein Bruder hats mir erzählt - dem hat er es zu seinem Geburtstag geschrieben, "sein Geschenk zum Geburtstag wäre ein Spielkamerad für meinen kleinen Neffen" - sie sei im 6. Monat.
Als ich das gehört hab ist für mich eine Welt zusammen gebrochen - mit mir ist zwar nix mehr gelaufen aber wenn es nach ihm ginge wüsste ich nichtmal dass er eine Freundin hat bzw. wie sie heißt (er schweigt sich da mir ggü immer aus)
Ich bin so unendlich verletzt und enttäuscht von ihm - wieso hat ers mir nicht gesagt letzte Woche! Und wieso hat er mir die ganze Zeit über immer noch das Gefühl gegeben das mit uns wäre nicht ganz vorbei - als wäre da immer noch eine Verbindung.
Ich hab seit der Zeit danach auch keine vernünftige Beziehung mehr führen können. Mal 6 Monate und konstant eine "Freundschaft mit Benefits" seit den 2,5 Jahren die es vergangen ist.
Noch habe ich gar nicht drauf reagiert, er wird sich wohl denken können dass ich es erfahren habe. Ignorieren oder konfrontieren?
Und viel wichtiger: Wie kann ich endlich über ihn hinweg kommen - habs die letzten Jahre schließlich auch nicht geschafft. Und FRAU wird ja nicht jünger (33) und sollte sich vielleicht selbst mal was aufbauen wenn der Weg zurück verbaut ist.
Ich bin echt verzweifelt - zwischendrin dachte ich es fühlt sich so an als wäre ich heute gestorben oder als obs keinen Unterschied macht wenn ich sterben würde vor lauter Schmerz.
Es gibt für mich nur ihn. Ich habs erfahren als ich zwischen zwei Terminen im Auto saß - ich habe noch nie in meinem Leben so geweint (15 Min, danach musste ich mich zusammenreißen aber ich fühle mich total leer). Nicht mal als nahe Angehörige gestorben sind war es jemals schon so schlimm.
Wer hat Rat?
Bisher heilt die Zeit nicht alle Wunden. Auch nicht nach der Formel es dauert so lang wie die Bez war - das hätte ich schon längst hinter mir.
Eure unglückliche
Mieke