Rane333
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ich brauche einmal eure Hilfe, weil ich bald nicht mehr weiter weis. Ich fange am besten einmal ganz von vorne an.
Ich (25) und meine leider jetzt Exfreundin (28) haben uns im Internet kennengelernt. Ich war Streamer, hab auf Twitch gestreamt und sie war damals 2017 einer meiner ersten Zuschauer die ich daraufhin nach einer gewissen Zeit zu meiner Moderatorin für meinen Twitch-Chat gemacht habe. Nach einer gewissen Zeit hab ich mit dem Streamen aufgehört und der Kontakt zu ihr pausierte bis ich 2021 im März wieder mit dem streamen anfing und sie sofort wieder da war. Der Kontakt zu ihr wurde immer näher, wir schrieben uns irgendwann auch außerhalb meines Streams und telefonierten nach einer gewissen Zeit auch miteinander, später dann auch mit Facetime. Wir verstanden uns sehr gut und sie gefall mir auch sehr gut und ich fragte sie ob sie sich was mit mir vorstellen könnte und sie bejahte es und so kam es zu einem ersten Treffen. Wir wohnten 250km weit voneinander entfernt und so fuhr ich ca 3 Std zu ihr. Es kam noch am gleichen Tag zu einem Kuss und wir waren direkt ineinander verliebt und zusammen und dann bin ich eine Nacht bei ihr geblieben.
An dieser Stelle möchte ich kurz was zu ihr erzählen. Sie war 28 Jahre alt und lebte noch oder wieder bei ihren Eltern und war gerade dabei bei ihren Eltern die erste Etage auszubauen damit sie da oben ihre eigene Wohnung hat. Sie war Depressiv und war sehr schnell mit allem überfordert weswegen sie seit 6 Jahren schon eine 100% Erwerbsminderungsrente bekommen hatte und auch eine Pflegestufe hatte und von ihren Eltern "gepflegt wurde" ( Bekam Unterstützung beim einkaufen und bei fahrten zur Ärzten usw.) S Ihre Eltern machten einen sehr Sympathischen Eindruck außer ihr Vater war mir ein bisschen komisch was sich später nur bestätigen sollte.
Die erste Nacht mit ihr war vorbei doch bin ich leider über Nacht krankgeworden und mir ging es richtig dreckig, so das an eine Heimreise leider nicht zu denken war. Sie meinte ich soll noch etwas bleiben bis es mir besser ging und sprach dies auch mit ihrer Mutter ab die kein Problem damit ich hatte. Ich bin am gleichen Tag mit ihr dann noch zur Apotheke und hab mir was geben lassen damit es mir wieder etwas besser geht, soweit so gut. Am Abend beim Abendessen meinte der Vater plötzlich in einem sehr unterschwelligen aggressiven Ton: " Dich treibt es auch gar nicht mehr nach Hause oder was?! Naja muss man wohl positiv sehen wenn jemand so gar nicht gehen will!" Ich fühlte mich in dem Moment verständlicher weise sehr unwillkommen und dachte mir meinen Teil. Die ganze Sache war ja mit meiner Freundin und ihrer Mutter abgesprochen gewesen und der Vorschlag ein Tag länger zu bleiben kam auch nicht von mir. Das sollte aber noch nicht das Ende des Abends gewesen sein. Wir gingen nach dem essen wieder in ihr Zimmer und laufe des Abends suchte sie ein Kabel für ihren Drucker. Ich half ihr beim suchen fande aber in der schnelle auch keins bis sie plötzlich aus ihrem Zimmer stürmte und meinte: "Es reicht mir jetzt". Daraufhin kam sie mit ihrem Vater wieder der schon leicht einem im Tee hatte und alles andere als gut gelaunt wirkte. Er und seine Tochter schrien sich gegenseitig an und wirften sich gegenseitig die Schuld für das angeblich verlorene Kabel zu. Der Vater wühlte aggressiv im Kabelsalat rum bis er schließlich das Kabel gefunden hatte es kommentarlos auf den Boden wirf und raus ging. Daraufhin fing meine Freundin an zu weinen an. Mir war die sichtlich aufgeheizte Stimmung sehr unangenehm und verstand die Welt nicht mehr wie man sich wegen einem Kabel nur so aufregen konnte und ich fragte mich wo ich hier nur hineingeraten bin.
Am nächsten Tag ging es mir schon ein bisschen besser als ich meine Tabletten aus der Apotheke nahm und fuhr nach Hause.
Wir sahen uns daraufhin 1 Woche nicht bis mein Vater mich dann berufsbedingt mitnehmen konnte und mich bei ihr raus lies. Daraufhin war ich 7 Tage bei ihr. Ich war Student und durch Corona war Online-Unterricht und ich konnte meiner Uni auch bei ihr am Pc nachgehen. Danach fuhren wir gemeinsam mit dem Zug zurück zu mir sie lernte meine Eltern kennen und wir feierten zusammen in meinem Geburtstag. Nach 5 Tagen bei mir fuhr sie alleine mit dem Zug wieder nach Hause. Die Trennung da fiel mir schon sichtlich schwer. Nach 3 Tagen Trennung fuhr ich bereits wieder mit dem Auto zu ihr, weil ich sie gerne wieder sehen wollte und es für sie auch ok war. Ab diesem Zeitpunkt waren wir die nächsten 8 Monate nicht mehr ein einziges mal mehr getrennt- Am Anfang fuhren wir immer im Wechsel vom 14 Tagen immer zwischen meinem zu Hause (lebe noch bei meinen Eltern) und ihrem zu Hause hin und her. Meine Eltern fingen an mir zu sagen das das zu schnell geht das es nicht gut ist wenn wir uns gar nicht mehr trennen und man ab und zu auch mal wieder etwas Abstand vom Partner braucht. Gerade weil wir bei ihr und auch bei mir nur unser Kinderzimmer hatten in dem wir uns aufhielten. Ich wollte damals davon nix hören sagte zu meinen Eltern sie sollten sich da nicht einmischen. ( Ich bin leider ein Mensch der in der Beziehung sobald ich Gefühle entwickele anfange zu klammern das war leider in meinen vohrigen Beziehungen leider auch immer ein schon ein Problem gewesen. Ich hab es einfach auch aufgrund unserer Entfernung der beiden Wohnorte es nicht mehr geschafft mich von ihr zu lösen, weil das zur Folge gehabt hätte das wir uns auch mal 1-2 Wochen am Stück nicht mehr gesehen hätten.)
So ging der erste Monat ins Land. Meine Freundin war ja dabei bei ihren Eltern im 1. Geschoss sich eine Wohnung ausbauen zu lassen (war vorher all die Jahre Rohbau gewesen) und wir fragte die Eltern ob es für sie in Ordnung wäre wenn ich da oben, wenn die Wohnung fertig ist mit einziehen darf. Die Eltern bejahten und ich wollte daraufhin mein Studium zu Hause beenden und dort mit einem neuen Studium was ähnlich war Anfangen. Gleichzeitig nahm ich bei ihr in der Stadt im Supermarkt eine 450Euro Stelle an um mein Studium bei ihr zu finanzieren. Die Mutter meinte aber schon das 450Euro ein bisschen wenig wäre wenn ich oben bei ihr in die Wohnung mit einziehen möchte. Und da ich mit meinem alten Studium schon ewig vor mich her dümpelte 8 Semester bereits studiert und nur 31 ECTS Punkte gehabt und ich mir mit meinem neuen Studium alles andere als sicher war entschied mich zum 1.8 in dem Supermarkt in dem ich eh schon arbeitete eine Ausbildung anzufangen. Ich muss dazu sagen das ich vor meinem Studium bereits eine Ausbildung angefangen hatte die damals aber aus Herzneurotischen Gründe abgebrochen hab. Ich hab es leider nie wirklich therapiert und mit der Zeit ging es mir besser und dann hab ich mein damaliges Studium angefangen. Während des Studiums hab ich wieder eine 2. Ausbildung angefangen dich leider nach kurzer Zeit auch wieder abbrach und mich wieder meinem Studium zuwandte. Also war dies nun meine 3 Ausbildung. Nach 15 Tagen habe ich leider auch diese Ausbildung abgebrochen, weil ich unter anderem mit der 6 Tagewoche nicht zurecht kam und fing ein Monat später eine Ausbildung in einem Tarifgeführten Supermarkt mit einer 5 Tagewoche an und sogar auf 2 Jahre verkürzt. Doch leider habe ich auch diese Ausbildung wieder abgebrochen nach 7 Tagen, weil ich mit einer Arbeitskollegin überhaupt nicht klar kam und für mich der Einzelhandel anscheint doch nix für mich war. Ich entschied mich meinen ursprünglichen Plan wahrzunehmen und habe mich in ihrer Stadt fürs Studium eingeschrieben was ich auch in 7 Tagen nach Ausbildungsabbruch anfing gleichzeitig fand ich eine Stelle beim Lidl als Werkstudent.
An dieser Stelle möchte ich noch was zu ihrem Vater sagen. Desto länger ich bei ihr war desto mehr habe ich gemerkt das ich mit ihrem Vater einfach nicht zurecht kam. Ihr Vater war immer nur aggressiv und schlecht gelaunt. Als ich einmal mit ihm Auto gefahren bin ist er komplett ausgerastet weil ein LKW-Fahrer nicht weit genug vorgefahren ist so das er dran vorbei kam und schrie als er dann später dran vorbei kam: " Halt doch noch weiter weg von der Ampel du verdammter wi**er" und das als Bundespolizist
Er hat sich am Tisch nie mit uns Unterhalten hat nur sein Mund aufbekommen wenn er sich wieder lautstark und aggressiv sich über was aufregen konnte Politik eigentlich allles war sehr schlimm. Da musste nur der Fernseher beim essen an sein und dann ging es los was hat dieser W. von Elton im Fernsehen zu suchen usw. Er hatte so einen Ausländer Hass hat am Tisch sachen gesagt wie: am liebsten würde ich mit meiner Dienstwaffe mal so richtig um misch schießen (war Bundespolizist) und so viele v. Ausländer umb. wie es nur geht. Ich hatte richtige Angst vor diesen Menschen desto länger ich bei denen war. Seine eigene Tochter (meine Freundin) war auch komplett eingeschüchtert von ihm. Wenn er Abends wieder einen getrunken hatte und im Wohnzimmer rumgeschrien hatte haben wir uns beide dort sehr unwohl gefühlt und sind dem Vater beide sehr aus dem weggegangen was ihm überhaupt nicht passte. An der Tür passte er uns dann ab und meinte zu uns ob wir ein Problem mit ihm hätten? Meine Freundin sagte nein und fragte mich ob ich verstehe warum er so wütend sei. Ich verneinte und er wurde noch aggressiver und meinte zu mir das ich ganz genau wüsste was los ist und das das verdammt nochmal sein Haus wäre und ging weg. Wir trauten uns an dem Abend gar nicht mehr aus dem Zimmer und später in der Nacht bemerkten wir wie er aus dem Keller kam und in die Toilette gekotzt hat und die Türen laut Zuschlag weil er nicht mehr richtig gerade stehen konnte. Wenn er getrunken hat dann wurde er noch aggressiver und noch negativer als er ohnehin schon war. Desto länger ich bei war desto mehr hab ich mich bei denen Unwohlgefühlt zum Schluss hatte ich sogar richtige Angst vor dem Vater und wollte da einfach nur noch weg. Der Vater war fluch und segen zu gleich für meine Freundin. Er war einerseits immer nur aggressiv und schlecht gelaunt anderseits hat er meiner Freundin aber auch bei sehr vielen Sachen geholfen. Er hat ihr bei ihren Rentenanträgen immer geholfen, hat bei ihr oben in der Wohnung sehr viel handwerklich gemacht. Wo mir auch noch eine Situation einfällt. Ihr Onkel war Maler und hat ihr auch viel geholfen bei ihr in der Wohnung aber der Vater kam überhaupt nicht mit ihm zurecht (wie mit so gut wie jedem Menschen) und hat sich immer sehr aufgeregt bis er Abends wieder sehr laut und aggressiv wurde und zu seiner Frau meinte am liebsten würde ich deinem Bruder mal so richtig eine in die Fre**e schlagen woraufhin die Mutter heulend ins Bett ging. Ich dachte mir manchmal wirklich wo ich da nur hineingeraten bin. Ich machte das aber alles aus Liebe zu meiner Freundin mit ihrem Vater mit. Ihr Onkel sprach genau so negativ von ihrem Vater er meinte wenn ihr Vater irgendwann mal stirbt wir keiner drum traurig sein. Da sind Sachen abgelaufen das glaub ihr nicht. Meine Freundin war ja depressiv und in psychologischer Behandlung und ihr Vater war oft Thema dort und ihre Psychologin meinte nur es gibt eigentlich nur 3 Möglichkeiten das es besser wird entweder sie zeiht von zu Hause aus oder ihr Vater zieht von zu Hause aus oder ihr Vater nimmt endlich Tabletten das er ruhiger wird.
An dieser Stelle möchte ich auch noch kurz was zu meiner Freundin sagen. Sie war wie gesagt Depressiv und mit allem sehr schnell überfordert und war leider auch sehr eine Kopie von ihrem Vater sowohl vom aussehen her als auch vom Charakter her. Sie war leider auch sehr oft schlecht und gelaunt und auch öfters aggressiv und konnte in allem immer nur das negative Sechen. Sie war mit allem immer nur unzufrieden und hat in allem immer nur das negative gesehen. Sie hat nie viel geredet und wenn sie depressiv war das war sie leider oft dann hat sie so gut wie gar nix mehr gesagt selbst wenn man sie angesprochen hat hat sie nicht mehr geantwortet und man konnte sie nur noch in Ruhe lassen. Sie musste auch oft aus dem nix weinen und hat sich oft panisch unter ihrer Decke versteckt. Sie hatte auch nie viel Verständnis für mich als ich zu ihr sagte sie soll mal was zu ihrem Vater sagen das er sich mir nicht gegenüber sich so respektlos verhalten soll meinte sie nur zu mir stell dich nicht so an so schlimm ist doch mein Vater gar nicht.
Meine Freundin hatte einen guten Kontakt zu meiner Mutter und sie schrieben viel miteinander. An einem Abend schickte meine Mutter mir eine Nacht von ihr weiter in der drin stand wenn Daniel (ich) das mit Lidl und Studium jetzt noch einmal abbrechen sollte wars das für mich. Ich war schockiert, fragte sie warum sie mir das nicht persönlich sagte und ich sowas von meiner Mutter als erstes erfahren musste, eine wirkliche Antwort habe ich nie bekommen. Ich muss dazu sagen meine Freundin war eine sehr schweigsame Person sie sagte nie viel.
Ich erzählte ihr von meinem Problemen das ich auch vor ihr schon 2 mal eine Ausbildung abgebrochen hatte und sie ermutigte mich zur einer Therapie zu gehen und ging mit mir als Unterstützung sogar mit. Leider hab ich es nach dem 2 Termin schleifen lassen und bin nicht mehr hingegangen. Dann ging das Studium los und anfangs hat es mir auch Spass gemacht ging regelmäßig hin doch mit der Zeit lies ich es schleifen und bin nicht mehr zu allen Vorlesungen hingegangen. 1 Monat später fing auch mein Studentenjob bei Lidl an (20 Stunden die Woche) und es wurde alles zu viel für mich ich fühlte mich komplett überfordert und brach auch nach 3 mal arbeiten alles hin, Studium und Ausbildung. Ihre Eltern erfuhren 1 Woche später davon und meinten zu ihr das ich ausziehen muss. Ich redete mit den Eltern und habe sie gebeten mir noch 1-2 Woche Zeit zulassen.
Ich meldete Hartz 4 bei ihr an in der Hoffnung bei ihr so schnell eine Wohnung bei ihr in der Stadt zu bekommen doch leider herrschte bei ihr in der Stadt absoluter Wohnungsmangel und so musste ich Ende Dezember bei ihr ausziehen.
Ich und sie fuhren nochmal mit mir zu mir nach Hause um bei mir Weihnachten und Sylvester zu feiern. Wir machten uns einen Kopf wie es weitergehen sollte und es fiel uns erstmal nix weiteres ein als erstmal eine Fernbeziehung zu führen alles andere ging ja leider nicht mehr. Ich brachte sie am 6.1 zum Bahnhof und sie fuhr alleine nach Hause das war unsere erste räumliche Trennung nach über 8 Monaten.
Ich sah ein das es mir anscheint physisch so schlecht ging das ich es nicht schaffte Vollzeit zu arbeiten und meldet in meiner Stadt Hartz 4 an. Dazu muss ich sagen das ich bereits bei meinen Eltern schulden in Höhe von 1500Euro angehäuft hatte. Meine Eltern hatten die letzten Jahre mein Leben und mein Studium finanziert doch mit 25 meinten sie das sie mich nicht mehr unterstützen wollen und ich selber für mein Studium aufkommen muss, weil auch das Kindergeld wegfiel. Und so häufte sich in diesem einem Jahr allein durch meine Studentische Krankenversicherung eine hohe Summe auf. Das Geld was ich während meiner kurzen Ausbildungen verdiente ging an die Eltern meiner Exfreundin die wollte monatlich 150Euro damit ich bei ihnen wohnen durfte.
Die ersten 2 Wochen der räumlichen Trennung mit ihr verliefen ganz gut ich hatte hier genug Ablenkung weil ich alles fürs Amt einreichen musste und mehrmals dort hin musste. Sie wollte leider nicht oft telefonieren, weil sie wie gesagt ein sehr schweigsamer Mensch war und viel geschrieben haben wir auch nicht. Nach 2 Wochen war ich hier mit allem fertig und ich fragte sie ob ich sie in ein paar Tagen besuchen kommen könnte. Sie bejahte wollte aber ihre Eltern noch um Erlaubnis fragen (ihre Wohnung war leider oben immer noch nicht fertig und lebte immer noch unten ihn ihrem Kinderzimmer. Ihre Eltern meinten zu ihr sie wollen nicht mehr das ich hier herkomme das wäre zu viel Stress für ihre Eltern wenn ich da wäre. Diese Begründung konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen da ihre Eltern immer zu uns meinten wir wären so ruhig und immer nur in ihrem Zimmer man würde uns gar nicht wahrnehmen. Sie akzeptierte das anscheint auch nicht und redete mit ihren Eltern Abends noch lange mit dem Ergebnis das ich wohl kommen dürfte aber nicht mehr im Januar weil sie gucken wollten wie viel Strom, Wasser usw sie wohl alleine verbrauchen würden und wenn ich komme dann müsste sich um alles kümmern ihre Mutter würde nix mehr für mich machen. Ab diesem Punkt ging es mit unserer Beziehung merklich bergab. Ich leidete von Tag zu Tag immer mehr unter unserer räumlichen Trennung, weil ich auch einfach so gut wie nix mehr aus ihrem Leben erfuhr sie wollte wie gesagt so gut wie nie telefonieren und schreiben tat sie auch sehr wenig. Wir suchten z.B in den 8 Monaten für sie nach einer Couch ich war mit ihr in so vielen Möbelgeschäften und habe so viele Stunden mit ihr nach Couchen geguckt und an einem Abend sagte sie ganz nebenbei hab übrigens eine Couch gekauft steht schon oben bei mir in der Wohnung. Stattdessen das mich mal im Vorfeld davon erzählt hätte hier hab eine Couch gefunden wie gefällt sie dir oder sonstiges wird sie einfach gekauft und nach Tagen wo sie schon bei ihr steht ganz nebenbei erwähnt. Nach 3 Wochen Trennung heulte ich am Telefon mit ihr rotz und Wasser und erzählte ihr das ich unter der Trennung sehr leide und es von Tag zu Tag schlimmer wird und einfach kein Ende in Sicht ist wann ich sie endlich wieder sehen kann. Zu mir konnte sie angeblich auch nicht wegen ihren Wohnung oben. Sie wartet auf ihre neuen Türen doch der Türenbauer verschob den Termin von Woche zu Woche nach hinten und sie meinte sie kann erst kommen wenn die Türen bei ihr drin sind. Dann meinte sie an einem Montag das der Türenbauer sich bei ihr gemeldet hätte die Türen werden wenn überhaupt erst ende nächste Woche eingebaut werden also erst in 14 Tagen. Ich meinte zu ihr ja dann komm doch bitte jetzt zu mir wir haben uns jetzt schon seit über 3 Wochen nicht mehr gesehen. Sie meinte nein sie kann hier nicht einfach weg sie hätte genug hier zu tun und könnte nicht einfach von heut auf morgen hier weg. Wenn ich sie dann aber mal alle 3 Tage angerufen habe und sie gefragt habe was sie sie die letzten Tage gemacht hat kam immer nur nix bisschen Zimmer aufgeräumt, bisschen einkaufen gewesen. Ich hab mich nach einer gewissen Zeit einfach nur noch hingehalten gefühlt.
Dann war irgendwann Anfang Februar ihre Türen waren schon fast alle eingebaut was ich von ihr aber auch erst 2 Tage später durch Zufall erfahren habe. Ich hab einfach so gut wie nix mehr aus ihrem Leben erfahren. Wir waren ab da schon 4 Wochen getrennt. Ich hatte nun Hoffnung das sie vielleicht kommen kann da die Türen ja drin sind oder das ich kommen kann da ja Februar war und ihre Eltern meinten im Januar kann ich nicht kommen weil sie schauen wollten wie viel sie zu 3 verbrauchen. Doch große Ernüchterung sie konnte nicht kommen weil sie nach wie vor Stress hätten bei ihrer Wohnung jetzt müsste ja Übergangsleisten und Fußleisten verlegt werden jetzt wo die Türen drin sind und ich dürfte auch nicht kommen weil sie ja so viel Stress hätten und ihre Eltern nach wie vor nicht wollen das ich komme. Ich hab mich so hingehalten gefühlt. Ich schreib am gleichen Tag noch ihre Mutter an mit der mich eigentlich immer ganz gut verstanden hätte und hab um Verständnis gebeten das ich meine Freundin doch schon seit über 1 Monat nicht mehr gesehen hab und ich ja auch verstehen kann das sie wegen ihrer Wohnung nur schwer von zu Hause weg kann und hab sie gebeten ob ich nicht für 1-2 Tage kommen dürfte, ich würde sie schrecklich vermissen. Es gab keine Antwort von ihr stattdessen hat man nächsten Tag meine Freundin mit mir per Whatsapp Schluss gemacht und schrieb das sie das mit mir und Hartz 4 nicht mehr mitmacht und sie den Druck mit dem Wiedersehen auch nicht mehr mitmacht und sie sich auch nicht mehr auf meine Versprechungen einlässt ich würde irgendwas im Leben durchziehen weil ich sie mit dem abbrechen vom Studium und Ausbildung so oft mit enttäuscht hätte. Ich fand es sehr traurig von ihr das sie einfach per Whatsapp schluss macht und nicht zumindest persönlich per Telefon aber dafür war sie wohl einfach zu schweigsam. Ich fand es auch so schade das sie mich zum Schluss so hingehalten hat. Die meisten der Trennungsgründe kannte sie bereits auch vor unserer langen räumlichen Trennung.
Ich versuchte alles mögliche bin ihr hinterhergelaufen hab und ein letztes persönliches Gespräch gebeten vergebens. Habe mich entschuldigt alles versucht sie zurück zu bekommen vergebens. Sie hat mich gebeten sie in Ruhe zu lassen und es zu akzeptieren ich hab ihr aber immer wieder geschrieben bis sie mich überall blockiert hat. Das ist jetzt ein 1 Monat schon her.
Mein komplettes 2022 war die Hölle seit dem 6.1 seit der räumlichen Trennung bin ich 1 Monat durch die Höhle gegangen weil ich sie so vermisst habe und ich auf den Tag gehofft habe bis ich sie wieder sehe und dann macht sie am 4.2 einfach mit mir per Whatsapp Schluss und seit dem gehe ich so richtig durch die Höhle. Ich muss pausenlos an sie denken es vergeht keine Minute wo ich nicht an sie denken muss. Es ist morgens der erste Gedanke wenn ich wach werde und Abends vorm einschlafen der letzte. Ich träume sogar jede Nacht von ihr einfach 24/7 ist sie in meinem Kopf. Ich gehe bald daran kaputt.
Ich weis das ich unter anderem daran maßgeblich daran Schuld bin das die Beziehung kaputt gegangen ist. Ich bereue es so sehr das ich damals die Ausbildungen abgebrochen habe. Ich würde so gerne in die Vergangenheit reisen und diese Entscheidung ändern. Ich habe damit einfach meine Freundin unsere gemeinsame Wohnung und meine Ausbildung verloren der Verlust ist so groß und ich bereue meine Entscheidung so sehr das ich damit einfach nicht zurecht komme. Ich tröste mich zwar damit das ich mich bei ihr zu Hause noch nie wohl gefühlt habe bei ihrem Vater und es wahrscheinlich oben in ihrer Wohnung auch nicht besser geworden wäre, weil ich dann immer noch mit dem Vater unter einem Dach schlafen würde aber trotzdem.
