Garibaldi
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Die Dauer einer Paarbinung macht man bei einer Spezies an deren Fortpflanzungsbiologie fest.
Der Mensch hat sich nunmal seit Jahrtausenden erst erfolgreich vermehrt, wenn er pro Paar genügend Nachwuchs gezeugt hat, um die Population stabil zu halten. Der Nachwuchs muss selbst erst das fortpflanzungsfähige Alter erreichen, und genügend Lebenserfahrung haben. Solange braucht er die Eltern als Hilfe und Lehrmeister.
Bis in die Neuzeit gab es viele Krankheiten und Unfälle, welche vielen Kindern das Leben kostete. Demnach musst ein Paar grds. ca. 4 Kinder zeugen. Die Hälfte erreichte oft nicht das Erwachsenenalter
Der Mensch wird erst mit der Pubertät fortpflanzungsfähig , also mit ca. 13-14 Jahren. Er braucht noch ein wenig Lebenserfahrung, also ca. 16 Jahre.
Bei 4 Kindern sieht die Natur grds. eine Paardauer von mindestens 20-22 Jahren vor.
Keiner würde sein Kind mit 12 Jahren oder gar mit 4 Jahren schon vor die Haustüre setzen, nach dem Motto " So, jetzt komm mal alleine klar. Tschüss-.." So ab 16 Jahren klappt das biologisch schon eher.
Durch körperliche Nähe schüttet der gesunde Mensch auch beständig das Bindungshormon Oxytocin aus. Dies ist der biologische Kleber in Paarbeziehungen und auch in der Mutter-Kind Beziehung.
Borderliner oder Narzissten können bspw. nicht beständig Oxytocin ausschütten. Daher fällt es diesen nicht so schwer, ihre Partner von jetzt auf gleich zu verlassen.
