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Hat er Interesse wenn er wenig schreibt?

M

mara_grf
Mitglied

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Hallo. Ich habe eine aktuelle Situation, vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen. Ich habe in den vergangenen Jahren immer mal wieder Männer gedatet. Leider machte ich dabei meistens eher negative Erfahrungen. Auch wenn ich mir vornehme, es nicht so sehr an mich heranzulassen, hat es mich doch etwas geprägt. Vor allem was meine Fähigkeit betrifft, Vertrauen aufzubauen, Signale richtig zu deuten, sich entspannt auf ein Kennenlernen einzulassen.

Nun habe ich einen Mann kennengelernt. Er ist ein Jahr älter als ich (27). Tatsächlich hatten wir in der Vergangenheit schon mal kurz Kontakt gehabt, zu einem Treffen kam es jedoch nie. Wir lernten uns damals soweit ich weiß das erste Mal über Tinder oder Instagram kennen. Er meinte damals schon, dass ich zumindest optisch sehr sein Typ sei. Ich bilde mir darauf jetzt dennoch erstmal nicht zu viel ein.

Letzte Woche kamen wir irgendwie wieder in den Kontakt. Ich bin aktuell tatsächlich in stationärer Behandlung, aufgrund einer länger anhaltenden Depression. Ich hatte hin- und her überlegt, ihm das zu sagen. Tat es letztendlich aber, da ich merkte, er hat ein Interesse daran, mich zu treffen und ich ihn grundsätzlich auch.

Ich fand es in dem Moment einfach fair, dass er entscheiden kann, ob ein Treffen in so einer Situation überhaupt Sinn macht, geschweige denn ein Kennenlernen. Ich sagte ihm, dass ich aktuell nicht super stabil bin und auch mit Ängsten zu kämpfen habe, jedoch aktiv daran arbeite. Sonst würde ich nicht in der Klinik sein.

Komischerweise nahm er das erstmal sehr positiv auf. Er fand es gut, dass ich ihm das ehrlich erzählt habe und offen war. Er meinte dann, er kenne es selber auch aus seinem Umfeld und dass es ihn nicht hindert, mich kennenlernen zu wollen. Seit dem haben wir des Öfteren telefoniert und es hat sich mehr Vertrautheit aufgebaut. Er schlug vor, dass wir uns nächste Woche treffen. Hat mich gefragt, ob ich was in der Klinik brauche, usw.

Grundsätzlich werde ich aus seinem Verhalten manchmal nicht schlau. Er meldet sich von alleine, eigentlich auch täglich. Jedoch schreibt er grundsätzlich sehr wenig und dann oft stundenlang später. Das verunsichert mich. Er meinte halt, er sei nicht so der Schreiber und dass es für ihn, schon echt viel sei.

Da bin ich mir halt nicht sicher, ob das dann wirklich echtes Interesse ist oder nur sowas Dahergesagtes. Prüfen oder zu 100% wissen, kann man es natürlich eh nie. Man muss halt schauen, passen Worte und Verhalten mit der Zeit überhaupt zusammen.

Ich fühle mich gerade sehr in der Zwickmühle. An Wochenenden darf ich rausgehen und kann ein Treffen da auch realisieren. Nur ja, das ist das was ich ihm kommunizierte. Ich weiß nicht ob ich in der Lage bin, derzeit ein normales Kennenlernen zu führen. Natürlich sehne ich mich nach einem Partner, aber ich habe große Angst, dass er das alles nur so sagt und am Ende nichts davon ernst meint.

#1


R
Wäre es nicht besser, erst mal stabil und gesund zu werden?

x 8 #2


A


Hat er Interesse wenn er wenig schreibt?

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Usambara
@mara_grf
Ihr habt euch noch nie in RL getroffen noch habt ihr eine Beziehung und doch machst du schon dein Wohlbefinden und Stabilität von der Art und Weise eurer Schreiberrei abhängig. Was glaubst du wie es sein wird wenn ihr euch in echt trefft und datet. Da wird die Unsicherheit weiter gehen sollte er sich nicht an deine gefühlten Ansprüche an Kommunikationshäufigkeit und Aufmerksamkeit halten.
Ihr kennt euch doch überhaupt nicht.
Wie wäre es jetzt erst mal an deiner Genesung und emotionalen Stabilisierung zu arbeiten, innerlich mit dir selbst stark zu sein damit du nicht bei anderen in der Kommunikation herumdeuteln musst und dadurch wieder verunsichert bist.
Es ist noch nicht der richtige Zeitpunkt. Du bist nicht umsonst in einer Klinik denke ich.

x 3 #3


Catalina
Zitat von rudi333:
Wäre es nicht besser, erst mal stabil und gesund zu werden?

Würde ich eigentlich auch so sehen. Du leidest unter Depressionen, bist momentan emotional nicht wirklich stabil, das sind keine so guten Voraussetzungen, um eine Beziehung aufzubauen. Andererseits kann einem der passende Partner immer und überall begegnen und bisher klingt von seiner Seite ja alles ganz gut. Dass er nicht der große Schreiber ist, finde ich nicht schlimm, manchen Menschen liegt das eben nicht. Aber dass er sich täglich und von selbst meldet, ist ein positives Zeichen.

Vielleicht trefft ihr euch einfach mal ohne große Erwartungen und schaut, ob ihr euch offline auch noch sympathisch seid.

x 1 #4


Worrior
Zitat von mara_grf:
Ich fand es in dem Moment einfach fair, dass er entscheiden kann, ob ein Treffen in so einer Situation überhaupt Sinn macht, geschweige denn ein Kennenlernen. Ich sagte ihm, dass ich aktuell nicht super stabil bin und auch mit Ängsten zu kämpfen habe, jedoch aktiv daran arbeite. Sonst würde ich nicht in der Klinik sein.

Du bist mit der Sache offen und ehrlich umgegangen, hast keine Spielchen gemacht und die Karten auf den Tisch gelegt.
Das finde ich super von Dir, sicher bestand da die Gefahr dass er auf Distanz geht, das Risiko bist Du eingegangen.
Er hatte die Wahl, eine Chance und er hat sich dazu entschieden dich erst mal kennenzulernen.
Deine Aufrichtigkeit hat sich also ausbezahlt.

Mit dem Geschreibsel ist das so eine Sache, ich persönlich bin kein großer Freund davon.
Er meldet sich ja bei Dir, möchte auch telefonieren, es ist ja nicht so dass er kein Interesse hat.
Das ist ein junger Mann, der hat sicher einen Job, vielleicht Studium, ein eigenes soziales Umfeld mit Familie und Freunden und dementsprechenden Verpflichtungen.
Er treibt vielleicht Sport und hat Hobbys.
Das ist dann alles nicht negativ, auch für Dich nicht.
Sicher magst Du doch einen stabilen Mann, der im Leben angekommen ist.
Nur so ein Mann kann Dich auffangen wenn Du mal mental ins straucheln kommen solltest.
Du willst bestimmt keinen bedürftigen Lappen der Dir am Rockzipfel hängt wie ein Hundewelpe?

Sieh es aber als das was es ist, es ist ein kennenlernen.
Du solltest das nicht überemotional romantisieren und Dich zu sehr reinsteigern.
Vielleicht bist ja auch Du Diejenige für die es dann doch nicht so passt?
Gib der Sache eine "realistische" Chance.

x 3 #5


M
Danke für die Antworten. Ja ich denke mal, ich würde mich viel zu schnell wieder da hineinsteigern .. Bei mir ist die Depression leider gekoppelt mit ungesunden Bindungsmustern. Nicht alle Menschen, die Depressionen haben, haben gleichzeitig so schwere zwischenmenschliche Probleme. Beziehungsweise sind bei mir diese sehr geprägt von Ängsten und minderem Selbstwert. Mir ist sehr bewusst, dass mich jemand nicht lieben kann, wenn ich mich selbst nicht liebe. Nur ich sage euch ehrlich, ich weiß da häufig nicht wo ich anfangen soll.

Seit meiner Kindheit bin ich praktisch damit aufgewachsen, nicht gut genug und nichts wert zu sein. Ich hatte einen psychisch und teilweise auch physisch gewalttätigen Vater. Als das abbrach, ging es leider mit Mobbingerfahrungen in der Grundschule weiter, zum einen weil ich damals übergewichtig war und einfach sehr ruhig und ängstlich war. Das Mobbing hörte erst mit der 6. Klasse dann auf und ich merke immer wieder, wie sehr es mich prägt, in meinem heutigen Denken, auch wenn ich mir selber oft sage, das ist doch alles so lange her und sollte keine Rolle mehr spielen.

Fakt ist, dass ich es schwer glauben kann, dass mich jemand mag oder gar liebt, wie ich bin. Äußerlich, wie innerlich. Die Dating-Erfahrungen der letzten Jahre waren meistens auch von Ablehnung geprägt. Mal weil ich zu ruhig war. Mal weil ich zu wenig gelacht habe. Mal weil ich meine Haare immer gerne zu einem Zopf trage. Irgendwie wurde alles kritisiert und ich konnte das schwer wegstecken.

Meine einzige Beziehung, die nur sehr kurz ging, zerbrach genau daran. Ich konnte nie glauben, dass er mich mag. Habe ständig Fehler gesucht oder Alarm geschlagen, dass er mich verlassen könnte. Das äußerte sich in ständigen Fragen nach Rückversicherung.

Therapeutisch bin ich schon lange dran. Ambulant ist es schwer einen Therapeuten zu finden, daher bin ich jetzt in der Klinik, da ich in den vergangenen Monaten teilweise lebensmüde Gedanken hatte und das Gefühl, ich schaffe es nicht mehr und sei nur am Versagen.

Ich versuche, in der Klinik mich erstmal aufzubauen und eine Perspektive für danach zu schaffen.

Ich nutze jetzt aktuell keine Dating-Apps oder dergleichen. Mit dem Mann, von dem ich schrieb, bin ich mir unsicher. Ich habe oft das Gefühl, dass Männer grundsätzlich anfangs erstmal dazu neigen, Dinge für nicht so problematisch zu erachten, die wirklich ein Problem sind oder werden können. Und dann eben gehen, sobald es schwer wird. Das ist natürlich sehr ernüchternd und macht Angst vor weiteren Begegnungen.

#6


Worrior
@mara_grf
Bei Deinem Lebensüberdruss war der Weg in die Klinik die einzig richtige Entscheidung.
Du reflektierst das alles auch sehr gut, scheinst aber mit der Umsetzung große Probleme zu haben.
Jetzt hast Du proffessionelle Hilfe.

Du bist genug und keinesfalls weniger Wert als Andere.
Durch Deine selbstschädigende Denkweise, welche sich natürlich auch in Deiner Ausstrahlung ausdrückt, ziehst Du einen gewissen Typ Mann an der eigentlich gar nicht geeignet für Dich ist.
Das wird sich ändern wenn Dir klar wird dass Du genug bist, Dich selbst respektierst und liebst.
Der Durchbruch braucht aber seine Zeit, es beginnt mit kleinen Dingen.

#7


T
@mara_grf

Ich würde sagen, lass es lieber sein. Denn wenn du dann Liebeskummer hast, wirft dich das wieder weit zurück. Versuche lieber erstmal Freundschaften in deinem Umfeld zu finden. Beim Online-Dating melden sich ja oft auch unseriöse Typen. Ich denke, es ist eher selten, dass da eine längere Beziehung draus wird.
Pass auf jeden Fall auf dich auf!

#8


VictoriaSiempre
Zitat von mara_grf:
Ich habe oft das Gefühl, dass Männer grundsätzlich anfangs erstmal dazu neigen, Dinge für nicht so problematisch zu erachten, die wirklich ein Problem sind oder werden können.

Naja. Potentielle Schwierigkeiten/mögliche Probleme ausblenden, wenn das Gegenüber sehr gefällt, können Frauen genauso gut wie Männer.

Zitat von mara_grf:
. Und dann eben gehen, sobald es schwer wird.

Manchmal weiß man halt gar nicht, was auf einen zukommt und welche Auswirkungen es haben kann, wenn man einen Partner/eine Partnerin hat, der/die psychisch angeschlagen ist.

Für mich würde es wohl auch einen Unterschied machen, ob bereits eine tiefe, innige Beziehung besteht oder ich jemanden frisch kennenlerne. Ich bin ehrlich: Ich würde mich da wohl nicht drauf einlassen. Aber auch im anderen Fall, da habe ich immer noch Teresa Enke (sinngemäß) im Ohr „Wir dachten, mit Liebe schaffen wir das!“ Bekanntermaßen hat die Liebe es nicht geschafft. Ich bin mir sicher, dass sie ebenfalls, wenn auch anders, sehr unter der Krankheit ihres Mannes gelitten hat.

Andererseits:

Ihr lernt Euch grade kennen und er liest sich durchaus zugewandt. Du hast ihm von Deiner Situation erzählt und hoffst, dass er dafür Verständnis hat. Wie sieht es denn mit Deinem Verständnis für ihn aus?

Zitat von mara_grf:
Er meinte halt, er sei nicht so der Schreiber und dass es für ihn, schon echt viel sei.


Anscheinend kannst Du ihn ja auch nicht wirklich so annehmen, wie er ist. Nämlich ein Wenig-Schreiber.
Verständnis und Akzeptanz ist keine Einbahnstraße.

#9


B
@mara_grf Du hast heftige Erfahrungen machen müssen, Erlebnisse, die deine Seele verletzt haben. Dazu noch Depressionen bis hin zu Lebensmüdigkeit. Ein schwerer Rucksack, der auf deinen Schultern lastet. Nun bist du in einem space place in der Klinik, hast therapeutische Begleitung und die Chance, nach der viele Menschen suchen, dich mit professioneller Hilfe zu kalibrieren und neu aufzustellen. Irgendein inneres Teufelchen rät dir aber, dich abzulenken. Du bist nicht auf Besserung fokussiert sondern greifst auf erlernte Probleme zurück, versuchst dich mit der Dating-Geschichte in den bekannten Schmerz zu beamen, blockierst deine innere Entwicklung. Magst du das mit deinen Therapeuten besprechen? Du bist wie der suchterkrankter Mensch, der seinen Stoff in die Entzugsklinik schmuggelt. Das geht nicht gut. Es hilft dir auch nicht. Im Gegenteil.

#10


Blindfisch
Zitat von mara_grf:
Ich habe oft das Gefühl, dass Männer grundsätzlich anfangs erstmal dazu neigen, Dinge für nicht so problematisch zu erachten, die wirklich ein Problem sind oder werden können. Und dann eben gehen, sobald es schwer wird. Das ist natürlich sehr ernüchternd und macht Angst vor weiteren Begegnungen.

Ja, Männer (nicht alle) erzählen dir gern was vom Pferd, um an das zu kommen, was sie wollen. Es mag sie geben, die Männer, die wenn sie von der Frau die sie daten erfahren, das sie psychisch massive Probleme hat, weiterhin an eine Beziehung glauben. Die meisten allerdings sortieren dich als Frau in die Kategorie f+ oder für was einmaliges ein. Trotzdem geben sie dir das Gefühl, das es was ernstes werden könnte, um Zugang zu deinem Körper zu erhalten. Hat ja anscheinend in den letzten Jahren immer mal wieder geklappt:
Zitat von mara_grf:
Leider machte ich dabei meistens eher negative Erfahrungen.

Zitat von mara_grf:
Ich habe in den vergangenen Jahren immer mal wieder Männer gedatet.

Das dumme daran ist, daß mit jeder negativen Erfahrung dein Wert auf dem Dating Markt sinkt. Achtung: nicht dein Wert als Mensch! Bitte nicht verwechseln.
Zitat von mara_grf:
Meine einzige Beziehung, die nur sehr kurz ging, zerbrach genau daran. Ich konnte nie glauben, dass er mich mag. Habe ständig Fehler gesucht oder Alarm geschlagen, dass er mich verlassen könnte. Das äußerte sich in ständigen Fragen nach Rückversicherung.

Du warst bisher nicht in der Lage einen Mann über eine gewisse Zeit an dich zu binden. Auch das spricht dafür, das Männer die in dein Leben treten, dich eher für Beziehungen ausschließen.
Aber: du bist auf dem richtigen Weg.
Zitat von mara_grf:
Ich bin aktuell tatsächlich in stationärer Behandlung, aufgrund einer länger anhaltenden Depression


Zitat von mara_grf:
Bei mir ist die Depression leider gekoppelt mit ungesunden Bindungsmustern.


Zitat von mara_grf:
Ich hatte einen psychisch und teilweise auch physisch gewalttätigen Vater. Als das abbrach, ging es leider mit Mobbingerfahrungen in der Grundschule weiter, zum einen weil ich damals übergewichtig war und einfach sehr ruhig und ängstlich war. Das Mobbing hörte erst mit der 6. Klasse dann auf und ich merke immer wieder, wie sehr es mich prägt, in meinem heutigen Denken, auch wenn ich mir selber oft sage, das ist doch alles so lange her und sollte keine Rolle mehr spielen.

Die Ursache hast du ergründet und du arbeitest daran. Habe Geduld, denn es kann Jahre dauern, bis du so stabil bist, das du eine gesunde Beziehung mit einem Mann eingehen kannst, in der es dir gut geht. Das ist der Weg den du nicht verlassen solltest und so "leid" es mir tut: Auf diesem Weg solltest du Männern aus dem Weg gehen. Das könnte das erreichen deines Zieles gefährden. Das Ziel etwas langfristiges mit Wertschätzung und gegenseitigem Respekt aufzubauen.
Zitat von mara_grf:
Die Dating-Erfahrungen der letzten Jahre waren meistens auch von Ablehnung geprägt. Mal weil ich zu ruhig war. Mal weil ich zu wenig gelacht habe. Mal weil ich meine Haare immer gerne zu einem Zopf trage. Irgendwie wurde alles kritisiert und ich konnte das schwer wegstecken.

Ob du zu ruhig bist, zu wenig gelacht hast oder deine Haare "falsch" getragen hast, sind alles nur vorgeschobene "Argumente" gewesen. Das es verletzend ist, steht außer Frage aber du hast dich wegen solcher pillepalle verletzen lassen. Will nicht sagen: selbst Schuld, eher das dein Selbstwert und deine Resilienz Dinge sind, an denen neben deiner Therapie gearbeitet werden muss. Ich wünsche dir alles Gute. Tröstender Smiley

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Sonnenschein85
Ich würde erst einmal versuchen mental gesund zu werden. Dss sollte im Vordergrund sein. Wie du auch schreibst ist ein Kennenlernen für dich eigentlich gerade nicht möglich und würde dich wahrscheinlich zusätzlich in Form von Druck und Stress von deiner mentalen Heilung abhalten.

Natürlich sind Glückshormone auch super, wenn man unglücklich ist. Und können beflügeln. Aber eine Beziehung aufzubauen und zu führen, ich denke das wird im Moment aus gesundheitlichen Gründen nicht funktionieren.

Vielleicht ist er auch zögerlich, weil es ihn verunsichert. Ich denke, hätte er wirklich Interesse würdest du es merken. Man muss kein großer Schreiber sein aber an der Art wie und vor allem was er schreibt würdest du spüren das er Interesse hat. Ich denke, hör auf dein Bauchgefühl und konzentriere dich erst einmal auf dich.

#12


A


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