Zitat von Grabo: ich behaupte, dass alle Menschen irgendwie nach Ausgleich suchen.
Ist das deine Grundannahme, dass jeder Mensch ein natürliches Ungleichgewicht in sich trägt?
Würde ich so nicht mitgehen - obwohl ich natürlich auch Bedürfnisse habe. Die würde ich aber nicht als Ungleichgewicht sehen. Vielleicht missverstehe ich dich auch, dann bitte ich um Aufklärung.
Zumal "weise" alleine schon mit seinem Nick und seiner teils provokant-arroganten Art den Thread hier am laufen hält - er weiß, wie er das machen muss und es gibt genug Leute, die darauf anspringen. Beruhigt sich das ganze hier wieder (die Wellenbewegung ist zu erkennen), gießt er etwas polemisch Öl ins Feuer und schon geht es weiter.
Ich möchte sogar soweit gehen, dass ich glaube zu wissen, wer hinter diesem Nick steckt.
Diese ganze "Debatte" baut sich darauf auf, dass viele hier ihren Lebensstil und ihre Einstellung zu Liebe/Partnerschaft als Ideal sehen und so auch deren Argumentation darauf basierte. Sicherlich ist das eigene Ideal immer ein Stück der Grundeinstellung, sonst würde man sie nicht so leben und den eigenen Eifer dahingehend ausrichten.
Akzeptanz sehe ich hier wenig. Aber genau das wäre das Stichwort. Wenn weise meint, er hat schon alles gesehen und erlebt, Partnerschaft auf dem Prio-Zettel weiter unten steht... So what? Soll er doch. Sein Leben, seine Einstellung.
Tatsächlich ist es so, dass er eingangs nicht gefragt hat "könnt ihr mich bitte eines besseren belehren" sondern "wem geht es ähnlich/ebenso".
Ein paar Leute begannen dann, ihre Einstellungen (basierend auf höchstem Ziel "Liebe") auszupacken. War gar nicht Sinn und Zweck der Übung, wie ich vermute.
Nein, der große Defizit-Hammer wird rausgeholt und vieles als dysfunktional und komisch gebrandmarkt, was nicht der eigenen Sicht entspricht.
Einfach mal ein wenig Akzeptanz - tut keinem Schwein weh, wenn ich sage: ok, die Leben ihr Leben und ich wie ich es für richtig halte. Läuft.
Zitat von Heffalump: Du bist, für mich, ein Witz
Sehr gut in einem Satz zusammengefasst. Danke!