Zitat von weise: Desillusionierung wäre ja mehr" boah ich hasse dieses Spiel und will es nie wieder spielen" oder?
Nein, @weise , keinesfalls.
😌 Nach meinem Verständnis ist der Begriff "Desillusionierung" positiv konnotiert.
🙂 Die Erkenntnis, dass ich mich habe täuschen lassen oder mich in eine (Selbst-)Täuschung hineingesteigert habe, ist bereichernd und klärend, wenn auch der Weg zu dieser Erkenntnis schmerzlich sein kann. Er führt mich zu mir zurück, und dies ist - meiner Meinung nach- wiederum die Voraussetzung, eine tiefgehende Beziehung führen zu können.
Dieses Spiel -wie du die Interaktionen zwischen Verliebten nennst- ist nach wie vor ein sehr reizvolles Spiel. Lediglich meine Haltung und Sichtweise haben sich geändert - und somit auch meine "Spielregeln".
Nach wie vor bin ich optimistisch und liebesbejahend, aber ich steigere mich nicht mehr in diesen himmelhochjauchzenden alles verklärenden Zustand hinein, in dem ich mich selbst verlieren kann.
Zitat von weise: und weiss mittlerweile auch, dass Beziehungen NICHTS mit Verliebtsein zu tun haben
Das sehe ich ähnlich, wobei ich schon Verliebtheit benötige, um mich auf eine Beziehungsentwicklung einlassen zu können.
Allerdings gibt es nach meiner Erfahrung unterschiedliche "Verliebtheiten", und nicht jede Verliebtheit mündet in eine Beziehungsanbahnung. Ich bin in dieser Hinsicht gelassen geworden und nicht mehr zielorientiert.
Mich interessiert, wie du deine +Beziehungen zu den zwei Frauen gestaltest. Du schreibst, dass sie voneinander wissen. Ohne eifersüchtig zu sein? Und wie ist das bei dir? Empfindest du keine Eifersucht?