Zitat von Michael05: Männer arbeiten übrigens auch härter für das Geld. Selbstverständlich verdient zum Beispiel ein Investment Banker mit 90 Wochenstunden mehr als die Teilzeit-Optikerin.
Nun ist ja nicht jeder Mann Investmentbanker, nicht jeder Mann hält sich für so unentbehrlich, dass er 90 Stunden/Woche gefragt ist und bei diesem Arbeitspensum bleibt doch eh nur maximal die Zeit, um Kinder zu zeugen und nicht, um sich um diese auch zu kümmern (wobei auch der Investmentbanker Elternzeit in Anspruch nehmen könnte, wenn er denn wollte

).
Darüber hinaus ist halt die Frage, ob 12 Stunden/Tag Bösenkurse zu verfolgen und am Bildschirm zu hängen so viel anstrengender ist, als 6 Stunden mit nörgelnden Kunden zu verbringen und anschließend mindestens noch 6 Stunden nörgelnde Kinder zu versorgen
Investmentbanker und Teilzeit-Optikerin können natürlich ein Agreement darüber treffen und die Rollen so wie von mir beschrieben aufteilen; völlig okay. Nur sollte der Banker anschließend nicht rumheulen, wenn es um Ausgleichszahlungen aka Unterhalt geht.
Ich finde schon, dass sich in Sachen Familien-/Eherecht eine Menge getan hat, das Eichhörnchen ernährt sich halt mühsam. Es ist für mich sowas von gerecht, dass gemeinsames Vermögen und alle Rentenpunkte aufgeteilt werden und auch, dass ehebedingte Nachteile bei langjährigen Ehen ausgeglichen werden.
Der Investmentbanker kann ja seinen Anteil wieder gewinnbringend anlegen, ist doch sein Job, den er 90 Stunden/Woche macht
