Zitat von marieanna:
Mehr als um mich, weil ich weiß ja was los ist. Der kleine Kerl nicht.
Gerade dies, ist es u.a., was ich zusätzlich noch als so schlimm empfinde. Man kann einem Tier halt nicht erklären, was geschehen ist....
Heute Morgen ist meine Maus um 6.00 Uhr aus dem Schlaf aufgesprungen, und freudig bellend zur Haustüre gelaufen. Genau um diese Zeit hat er seine Hündin immer gebracht. Sie wartet also auf ihre Rudelgefährtin.
Ich vermisse sie ebenfalls sehr, und bin besonders traurig, wenn ich mir vorstelle, was "seine" Hündin wohl empfindet, denn für sie wird sich das Meiste verändern. Klar, man neigt immer dazu alles aus zu menschlicher Sicht zu betrachten, und Tiere denken wohl nicht in der gleichen Form wie wir. Aber ich glaube sie empfinden viel mehr, als wir uns vorstellen können, und wir können nicht genau wissen, was in ihnen vorgeht.
Ich wünsche mir nichts mehr für sie, als dass sie sich möglichst schnell und gut, an ihr neues Leben gewöhnt. Leider ist sie das Gegenteil von meiner Maus, ein sehr komplizierter Hund, welcher sich nicht gleich auf jeden Menschen und jedes Tier einläßt. Nur jeden den sie kennt und einmal vertraut, liebt sie abgöttisch. Ich denke sie wird es nicht einfach haben, aber ich kann leider nichts für sie tun. Das Einzige, was mich etwas beruhigt ist das Wissen darüber, dass ihm seine Hündin sehr wichtig ist, und er wohl alles für ihr Wohlergehen tun wird.