NeuBeginn18
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Meine Geschichte:
Kennengelernt vor 10 Jahren im Internet. Erstes Treffen und oh war hin. Ich fand diese Frau so wahnsinnig ero., anziehend. Das hat sich in 10 Jahren nicht verloren. Die Art wie sie sich bewegt, wie sich richt, wie sie morgens verknittert aufwacht, sogar die Art wie sie gestresst rummotzt.
Was ich nicht mochte , war ihre Art sich in Krankheiten/ Unbehagen hineinzusteigern. Wenn sie sich nicht wohl fühlt haben alle und alles hinten anzustehen. Das führte auch mal zu schlechter Stimmung, sie fühlte sich nicht ernst genommen. Im Prinzip gibt sie dies auch als Grund für die Trennung an.
Es war keine Krankheit, sondern die Schwangerschaft mit unserem Sohn. Sie arbeite bei einem Gynäkologen und hat ohne Witz hunderte Ultraschallbilder von ihm gemacht. Ständig waren wir beim Artzt und die Ärtzin sagte immer. es sei soweit alles in Ordnung. Einmal sagte die Ärztin zu mir Ihre Frau ist sehr sehr schwanger und zwinkerte mir zu.
Zu dieser Zeit war ich aber alleine mit allem. Ich war beruflich mit viel Führungsverantwortung, einmal in der Woche im Ausland. Und es passierte etwas, mit dem keiner gerechnet hätte: ich stellte fest, dass mit ihrem Sohn, damals 7, etwas überhaupt nicht stimmt.
Um meiner Frau etwas Ruhe und andere Gedanken in der Schwangerschaft zu gönnen, habe ich ein langes WE in Holland gebucht. Sie sollte entspannen und ich nehme die Kids (der große und meiner aus erster Ehe). Es gab einen Fußballplatz auf dem nur niederländische Kinder spielten. Mein Stiefsohn wollte auch. Die andern Kinder verstand er nicht, aber sie haben ihn beleidigt, böse angeschaut, gerempelt usw. Ich konnte es nicht mehr mitansehen und rief ihn zu mir. Er strahlte übers Gesicht und war glücklich. Er hat die Mimik und Gestik nicht deuten können.
Nun machte auch sein Verhalten zu Hause ein Bild, die Probleme, die Schwierigkeiten ihn zu begeistern, etc. Es kam zum Streit mit meiner Frau, mein Sohn sei ja perfekt und ihr Sohn geistig behindert.
Ich habe über ein Jahr gekämpft, bis Asperger diagnostiziert wurde und ihm und uns geholfen wurde.
Dazu wohnten wir auf ca. 60qm. Ich habe den Nestbautrieb bekommen und ein Haus gekauft, was nicht so leicht war.
Heute wirft sie mir vor, ich habe mich nicht genug um sie gekümmert in der Zeit. Emotional hat sie recht. Ich war überfordert und habe ihr auch nicht mehr so recht geglaubt. Im meinem gesamten Umfeld haben mir alle gesagt, sie würde maßlos übertreiben. Dazu diese wahnsinnige Belastung.
Heute denke ich, ja sie hat da ne Macke. Aber hätte es mir wirklich Mühe gemacht dennoch mehr auf sie einzugehen?
Dann ging es weiter. Unser Sohn war ein schreikind. Die ersten neun Monate hat es täglich 15 Stunden geschrien. Erst nach dem x-Ten Arzt wurde ein Reflux festgestellt, also Sodbrennen beim liegen. Durch Spezialnahrung wurde es besser.
Ich habe ein vermietes Haus gekauft und nach dem Reflux endete die Kündigungsfrist der ersten Wohnung und es begann die Renovierung und der Ausbau des Dachgeschosses. Durch meine und ihre Scheidung hatten wir keinen finanziellen Spielraum, also habe ich alles selber gemacht. Die nächste harte Zeit. Dann war der Garten dran und als wir gerade fertig waren, kam ein hochwasser. Schäden 60k Eur, zum Glück bestens versichert.
Ich habe einen Pool, ein Kinderspielplatz, eine sonnenterasse gebaut. ein Paradies wie ich finde.
Nun sind wir fertig, es wäre der erste Sommer, den wir hätten komplett genießen können. Finanziell habe wir uns gut erholt. Es sah super aus.
Die Trennung war vor fast zwei Wochen.
Teil 2 folgt.