Niniiii
Gast
Ich bin total verzweifelt. Ich bin seit gut 2,5 Jahren mit meinem Freund zusammen. Wir sind nach einem halben Jahr zusammengezogen (er ist 28 Jahre alt & ich 24 Jahre alt) und alles lief toll - zunächst.
Wir erfuhren, dass seine Mutter schwer erkrankte. Ich habe das Gefühl, dass seitdem alles bergab ging.
Ich kann verstehen, dass es ihm schlecht deswegen geht, er an Depressionen litt aber er wollte einfach nicht reden. Wir hatten fast jeden Tag Streit (woran ich nicht unbeteiligt bin, ich wollte einfach dass wir den Haushalt gemeinsam machen). Nach jedem Streit lief es für einige Wochen wieder gut, bis ein neuer Streit kam. und wieder und wieder.
Er ist sehr harmoniebedürftig und ihn stört weniges - außer meine fehlende Geduld und Ruhe.
Inzwischen haben auch Beleidigungen a la "verp. dich" "halt die f. " einen Platz in unseren Streitgesprächen.
Es gab nun die Situation in der ich mir eine Wohnung gesucht habe, diese auch bekommen würde. aber irgendwas hindert mich. Ich liebe ihn einfach zu sehr um uns loszulassen. Wir hatten die letzten Tage einige Gespräche (was eine Seltenheit ist, weil meist alles im Streit endet und er nicht gern mit mir über seine Denkweisen, Gefühle, etc. reden mag). Seit dem Gespräch bin ich total verunsichert.
Umziehen fühlt sich falsch an, bleiben mit der Gefahr, dass ich wieder nichts ändert fühlt sich falsch an.
Wir sind uns zwar die letzten Wochen in unserem Zuhause aus dem Weg gegangen aber ich frage mich, ob es nicht Wege gibt diese Differenzen zu lösen. Habt ihr Erfahrungen damit?
Meint Ihr man kann den fehlenden Respekt und die Nähe wieder herstellen?
