Generell ist es schwer mich zu verstehen, dass weiß ich bereits von meinen vielen Psychatersitzungen.
Daher muss sich hier keiner entschuldigen. Jeder hat seine erfahrungen im Leben gemacht, die jmd. dazu bringen, so zu denken wie man jetzt denkt. Wir können alle einfach nur versuchen besser im nachvollziehen zu sein, aber das selbe fühlen oder denken wie andere wird fast unmöglich.
Zitat von FrauDrachin:Dieser Streit um das Küchenmesser, den du schilderst, der tut mir körperlich weh.
So, wie du es angegangen bist, hätte ich nichtmal meinen dreijährigen Kindern kommen brauchen. Und sie ist eine erwachsene Frau! Krankheit hin oder her, "Lebensuntauglichkeit" hin oder her, offensichtlich hat sie all die Jahre, bevor du sie kennengelernt hast, auch irgendwie überlebt. Wenn du sie derart in die Ecke drängst, wie du es in dieser Szene geschildert hast, ist es kein Wunder, wenn ihr euch hochschaukelt.
Bevor ich sie kennengelernt habe...
Das ist nen guter einstieg. "überlebt" trifft es hier auch nicht ganz.
Eher dahin vegetiert. Es gab bei ihr im leben weitaus mehr einschneidende ereignisse als bei mir.
Dafür gab es bei mir mehr gefühle, und oft auch zuviel.
Ich zeige ihr so viel neues, versuche es ihr bei zu bringen, versuche sie dazu zu bekommen etwas für sich zu tun oder mal was für sich selber raus zu suchen. Vor allem aber, dass sie sich mal an erste stelle stellt. Nicht ihre Familie davor, nicht die Arbeit oder mich. Aber sie ist sich selbst egal. Ich weiß das sie da professionelle hilfe braucht. Aber sie wird nicht mit jmd. fremden darüber reden. Das kann ich auch nach vollziehen. Es hat bei mir auch 3 Jahre gedauert von dem Zeitpunkt an, wo ich das erste mal über meine Panik und Angstzustände sprechen konnte bis ich das erste mal in Therapie war. Ich habe mich damals auch sehr schwer getan mit meiner Freundin zu reden, aber das wurde immer besser.
Ich selber habe panische angst vor dem Tod, seit dem ich denken kann& mich errinere. Das startet bei meinem 6/7 Lebensjahr ca. Vorher habe ich keine errinerungen. Wie als ob mein vorhang erst aufging als ich 6/7 war. Damals haben sich meine eltern auch scheiden lassen und ich bin umegzogen. Daher vermute ich das es damit zsm. hängt das ich keine Errinerungen habe.
Ich habe seitdem bis ich ca 16 war mehrfach die Woche Panik attacken bekommen als ich im bett lag, weil ich alles beeinflussen kann, aber diesen Faktor nicht. Mein selbstbild hat sich auch viel um diese Thematik aufgebaut. Ich habe seit damals versucht alles mehr und mehr zu verstehen und alles logisch betrachtet. Ich bin Atheist, da ich nur das glaube, was ich beweisen kann und analysieren kann. Mit 21 konnte ich das erste mal über meine Panik sprechen, mit meiner damaligen freundin. Danach wurde es nach und nach besser. Ich bin das erste mal mit 22/23 in eine tagesklinik, habe dort mit anderen über meine angst gesprochen.
Kurz Psychologen konnten mir alle dabei nicht weiterhelfen, da ich mein leben fest im griff habe. Ich wollte auch keine medikamente nehmen, da ich nicht will das mein geist in irgeneinder form getrübt wird.
Mit 27 war ich erneut in einer TK, da ich mein leben nicht mehr im griff hatte, durch meinen unfall beim tanzen, dadurch bekam ich angst meinen job zu verlieren (in dem ich viel laufen musste und auch 4 monate nach meinem unfall mein fuß nicht wirklich belastbar war), angst mein hobby nie wieder ausüben zu können und fiel in mittelschwere depressionen.
Bei mir war nie und wird auch nie das problem sein das ich suizid gefährdet bin, da ich panische angst vor dem tod habe und auch jede facette des lebens zu sehr liebe. In der TK zeit wurde es aber besser mit meinem fuß, ich wurde umgesetzt, und konnte auch meine anderen Problem klären.
Fazit, ist aber, dass nach beeurteilung von 5 verschiedenen Therapeuten man mir nicht helfen kann, da ich keine tabletten nehmen will und ich mein leben generell im griff habe.
Achso wichtig ist nochmal zu erwähnen, meine panik attacken habe ich seit ich ca 16 bin im griff. Durch atemtechniken die ich mir selber beigebracht habe kann ich die fast immer auf 2-5 sekunden reduzieren. Da diese aber meinen adrenalin pegel hoch jagen und ich nur vorm einschlafen panik bekomme (da ich schlaf als vorstufe des todes sehe, da man hier nichts kontrolieren kann) habe ich jedes mal nächtelang nicht schlafen können. Zusätzlich will ich auch nochmal zum thema schlaf erwähnen, dass ich 100% meiner träume manipulieren kann, d.H. ich starte in einem Alptraum und mache daraus ein abenteuer, verändere wo das ganze spielt, wer dabei ist udn wie es abläuft. Kurz auch das kann ich 100% kontrolieren...
Zitat von FrauDrachin:Nachwievor irritiert, wie viel und ausschließlich du von den Frauen schreibst. Offenbar bringen gerade Kontakte zu Frauen in dir diese Dinge an die Oberfläche, die angeschaut werden müssen.
Wie sind denn deine Freundschaften zu Männern? Gibt es welche? Gibt es welche, die in die Tiefe gehen?
Wie war denn deine Kindheit?
Liegt sicherlich daran, dass mich das sehr aus macht. Ich bin Polyamorös. Meine Freundin weiß das auch, aber hat es irgendwie verdrängt. Kurz einmal Jmd. geliebt und es ändert sich nicht mehr. Daher ist meine Liste leider viel zu lang. Aber ich kann halt nicht einfach sagen ich Liebe eine Person mehr oder weniger, da jeder eizigartig ist auf seine weise.
Männerfreundschaften... Schwieriges Thema.
Eine Zeitlang hatte ich ca 1/3 meiner Freundschaften mit Männern. Ich finde kaum Themen mit anderen Männern, bin oft nur angewiedert von deren Verhalten (Hygiene z.B.) oder kann mich null mit dennen unterhalten. Die meisten mit dennen ich mich gut verstanden habe waren Bi oder gleichgeschlechtlich und haben halt auch nicht so engstirning gedacht wie die meisten anderen.
Jetzt ist mein Freundeskreis sehr zsm. geschrumpft. Ich habe nur noch 2-3 männliche Freunde, aber wegen meiner Beziehung fast null Kontakt zu anderen Frauen, da W. schnell eifersüchtig wird. Eigentlich wäre mein Weiblicherfreundeskreis sonst ca 4 mal so groß wie mein männlicher gerade.
Problem hier war aber von früher auch schon, dass viele meiner Freundinen sich dann ich mich verliebt/verschossen haben und das mehr als sehr guter kumpel wurde. Das ist jetzt weitaus weniger geworden, da ich an vieles anders ran gehe. Und natürlich auch nicht mit jmd. was anfange, da ich W. habe.
Zitat von FrauDrachin:Dein Hobby ist Tanzen, gel? Darf ich fragen, welche Richtung?
Jap. Problem ist nun, wenn jmd. das hier sieht & mich kennt kann man direkt schlussfolgern dass ich es bin.
Tanzen macht mich aus, das hat es schon seit dem ich 10/11 war. Ich kann fast alle klassischen Tänze,
habe mir dann aber selber alle möglichen solo Styles angeeignet und auch ein paar Volkstänze gelernt.
Generell mache ich aber nur noch solo sachen, wie Breakdancing, elektronische Tanzstyles (DnB, Shuffle, Tecktonilk und viele viele mehr).
Zitat von FrauDrachin:Und du lebst genau das Gegenteil, ist dir das bewußt?
Ja das ist mir wohl oder übel bewusst, daher hatte ich mich bereits von W. einmal getrennt.
Und bin auch nur wieder mit ihr zsm. gekommen, weil sich dieser Punkt um einiges gebssert hat.
Aber durch meine eigenen Problemstellen, weiß ich, dass man sowas nicht schnell hinbekommt.
Ich habe meine Panik gut im griff, nachdem ich mich aber nun bereits ca 23 Jahre damit befasse (ich bin nichtmal 30

)
@jaqen_h_ghar
Ich habe keine ahnung was du gneau meinst. Auch deine kommentare sind an einigen stellen sehr kryptisch für mich.