ufunu
Gast
mein Freund hat sich am Donnerstag nach 5 Jahren Beziehung von mir getrennt und ich fühle mich im Moment so, als stünde ich an einem Abgrund. Sobald ich die Gedanken zulasse, dass es nun endgültig vorbei ist und es nie wieder ein WIR geben wird, falle ich. doch sobald ich das Fünkchen Hoffnung zulasse, dass alles wieder gut wird, werde ich vom Fallen gehalten.
Zu meiner Geschichte:
Ich bin 25, er ist 28. Wir waren seit über 5 Jahren zusammen. Seit 1 Jahren wohnten wir zusammen. Anfangs mehr oder weniger auf meine Kosten (Ich schloss vor ihm mein Studium ab, fand einen Job etc. Er hat erst seit April diesen Jahres seinen ersten richtigen Job).
Unsere Beziehung war immer unglaublich schön. Wie er es immer (auch bei der Trennung) sagte, wir waren Seelenverwandte: die gleichen Interessen, Hobbys, Einstellungen, Humor, etc. Wir hatten ein gutes Sexleben und waren immer liebevoll zueinander. Es war sogar so gut, dass wir darüber nachgedacht haben nächstes Jahr zu heiraten. Gut, ich muss zugeben, dass ich dieses Thema öfters aufgegriffen habe als er (und ihm zum Teil sicherlich etwas Druck gemacht habe), aber er wollte doch auch heiraten (hat sogar mit seiner Mutter darüber gesprochen, mir im Herbst einen Antrag machen zu wollen).
Seit einem Monat ca. hat er mir dann urplötzlich gesagt, dass er nicht mehr glücklich sei. Ich bin natürlich aus allen Wolken gefallen. Nach langem hin und her (mal wollte er weg, mal suchte er meine Nähe) und eine 14 Tägigen Beziehungspause, erklärte er mir am Donnerstag schließlich, dass er die Beziehung beenden möchte.
Zusammenfassend seine Beweggründe:
Er liebt mich und wird mich immer lieben und er kann sich eine Beziehung, Hochzeit, Kinder etc. nur mit mir vorstellen. Aber es ist im Moment in ihm drinnen so ein Gefühl, dass er einfach weg will. Und er muss jetzt weg, weil er möchte nicht, dass dieses Gefühl ausbricht wenn es zu spät ist (Ehe, Kinder etc.). Er möchte einfach allein sein, keinen Druck haben und sich nur auf sich konzentrieren.
Ich habe lange mit seiner Mutter darüber gesprochen (wir verstehen uns toll und kennen ihn beide sehr gut). Ihr Meinung (die ich auch teile):
Er stehr momentan ins seinem Leben auf einer Abzweigung. Wenn er jetzt den Weg Beziehung geht, weiß er was als nächstes kommt: Ehe, Kinder, Haus bauen etc. D.h. jetzt ist der Moment wo er noch den anderen Weg gehen kann, später ist es zu spät. Und er fühlt sich noch nicht bereit den Beziehungsweg zu gehen, da ihm in seiner persönlichen Entwicklung noch etwas fehlt. Was es ist muss er selbst herausfinden. Vielleicht ist es einfach nur das Gefühl allein zu sein und aber ohne jemand anderen überleben zu können (ich habe sehrviel für ihn getan als wir zusammengelebt haben und seine Mutter für ihn als er noch daheim gelebt hat - auch finanziell)?
Gehen wir mal davon aus meine Theorie stimmt, was mache ich jetzt? Es tut unglaublich weh den Kontakt zu ihm abzubrechen, aber ich weiß, dass das auf jeden Fall notwendig ist. Dieses Wochenende holt er seine Sachen aus der Wohnung und zieht aus. Aber wie mache ich weiter? Darf ich darauf hoffen, dass er in paar Monaten zurückkommt? Wobei ich natürlich nicht weiß wie lange diese Phase dauert in der er gerade steckt, es könnten auch Jahre sein. Oder soll ich einen endgültigen Schlussstrich ziehen? - wobei ich nicht weiß, ob ich das schaffe, wenn ich weiß, dass er mich ja noch liebt?
Habt ihr irgendwelche Tipps oder eigene Erfahrungen? Oder andere Theorien, was mit ihm los ist?
Ich bin auf jeden Fall am Ende und ohne das Fünkchen Hoffnung, dass ich im Moment noch in mir trage, würde ich komplett zusammenbrechen.
Danke schon mal für eure Antworten

, wäre meine Enkelin nicht von seiner Exfreundin da, denn mein Sohn hatte sich vor 2 1/4 Jahr getrennt. 
Was endgültig ist, entscheidet er und sie. Und nicht wir. 