Holzkopf
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ich möchte Euch um Rat bitten, vorher aber eine kleine (Vor-) Geschichte.
Meine jetzige Freundin ist seit 3 Jahren an meiner Seite. Wir haben uns über eine Datingapp kennengelernt, damals hatte ich ein paar Affären von denen Sie auch wusste, da ich bereits im Vorfeld eingeräumt habe keine Beziehung haben zu wollen.
Zu meiner Überraschung allerdings haben wir gut zueinander gepasst. Selber Humor, selbe Einstellungen, Interessen - alles passte. Es gab nur schon Anfangs einige Sachen, die mich leicht gestört hatten die ich auch angesprochen habe.
Jedenfalls - es wurde schön nach einigen Treffen und ich dachte mir, weil es so perfekt passt kann man doch eine Beziehung wagen und habe sie gefragt. Was ich im Nachhinein allerdings wohl als Fehler ansehe. Sie ist der liebste und freudigste Mensch, der mir begegnet ist. Sie lacht immer, selbst wenn es ihr sch. geht lachen wir zusammen. Das absolute Gegenteil von mir - und genau deshalb passt es so perfekt. Und jetzt das aber. Ich hatte seit meiner Beziehung vorher für keine andere Frau starke Gefühle mehr entwickeln können und habe das Gefühl, dass zwischen den Beziehungen nicht genug Zeit vergangen war. Die Zuneigung war da, aber das wars auch und ich dachte es entwickelt sich mehr mit der Zeit - allerdings Fehlanzeige. Und wenn das nicht genug wäre kommt die Kirsche auf dem großen Kothaufen den ich fabriziert hatte.
Ich hab mit meiner Mitbewohnerin geschlafen (4er WG). Mit ihr habe ich mich auch super verstanden, eine Wellenlänge. Wir waren öfter feiern und die Unterhaltungen waren eigentlich auch immer gut. Wir tranken öfter mal ein Bierchen zusammen und beim letzten "Bierchen" ist es ausgeartet. Das war reine Lust und ich würde auch mit ihr keine Zukunftsplanung eingehen wollen.
Ich fühle mich extrem mies, weil ich weiß dass ich ihr das beichten muss. Und ich weiß dass es sie sehr verletzen wird, denn sie hatte mir von ihren vorherigen Beziehungsenden erzählt, worauf ich allerdings nicht näher eingehen möchte.
Ich bin mittlerweile Mitte 20 und weiß, dass "Schmetterlingsgefühle" nicht der ausschlaggebende Punkt sind. Ich bin absolut ratlos.
Ich möchte keinen Trost, ich möchte keine Anschuldigungen - ich kann beurteilen was falsch und wie falsch es war.
Ich möchte euch um Rat bitten, wie ich es ihr am erträglichsten machen kann. Hat jemand von euch Erfahrung von egal welcher Perspektive damit gemacht?