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Was beschäftigt dich heute?

Aiyla
Zitat von AmeiseNextDoor:
So geht es mir auch. Auch wenn Foren gerne etwas belächelt werden... für mich war/ist es ein wertvoller Ort der Begegnung. Natürlich gibt es hier ...

Wenn man selbstreflektiert ist und sich entwickeln will, ist man hier schnell an seinen Themen dran. Dass es nicht leicht ist, Veränderung dann auch nachhaltig umzusetzen, ist ein anderes Thema.

• x 2 #6301


A


Was beschäftigt dich heute?

x 3


Hola15
Zitat von AmeiseNextDoor:
allerdings fällt es mir offenbar deutlich leichter, für andere einzustehen als für mich selbst. Das darf sich ändern.

Da werf ich doch mal zwei Zitate aus meiner Zitatschatzkiste rein 😉

Liebe den anderen, wie dich selbst
und
Was ist das für eine Rücksichtnahme, die den Rücksichtnehmenden ausschließt
(Thomas Meyer)

• x 2 #6302


Liv211
Zitat von Waldfee47:
Ich weiß, manche wollen nicht mehr, dass man es anspricht. Aber ich hätte mal eine Frage an Dich: Was bezweckst Du mit dieser Großschreibung, ...

Meine Gedanken dazu von gestern… ging unter oder bewusst nicht „gelesen“.

Zitat von Liv211:
Eine Waage ⚖

-Es gibt eine, die möchte etwas gern.
Sie sitzt auf der einen Seite der Waage.
-Dann gibt es einige, denen ist es egal, also sind die neutral und stehen in der Mitte oder außen vor.
-Und es gibt einige, die möchten genau das bitte nicht…andere Waagschale.

Wohin neigt sich die Waagschale?

Kann die eine nicht Rücksicht nehmen auf die einigen, die es nicht mögen?

• x 2 #6303


ZwillingsIch
Zitat von Liv211:
bewusst

.. verdrängt. 💔? Also ich.

Zitat von Worrior:
Hannilein im Thüringer Landtag, ein fantastischer Sketch.

Genau wie das hier. Gemein. Unverzeihlich. Ich wusste, dass ich mich damit auf dünnes Eis begebe.
Jeder entlarvt sich so gut er kann.

• #6304


AmeiseNextDoor
Vielen Dank, liebe @Hola15. Die dürfen gleich mit in meine Sammung.🙏
Fühlt sich für mich innerlich noch nicht stimmig an... weil falsch rum...
"Liebe deinen nächsten..." da endet es bei mir innerlich. Ernsthaft. Oder: Dass ich mich selbst so lieben darf wie meinen Nächsten. Rational: ja. Gefühlt: nein. (Wobei... noch nichtmal rational... 🤔)

Zitat von Hola15:
Was ist das für eine Rücksichtnahme, die den Rücksichtnehmenden ausschließt
(Thomas Meyer)

Würde ich für Andere sofort unterschreiben. Für mich selbst..?

Danke!🙏

• x 1 #6305


AmeiseNextDoor
Zitat von Liv211:
Meine Gedanken dazu von gestern… ging unter oder bewusst nicht „gelesen“.

Ich kann das nicht beantworten, liebe @Liv211. 🫤
Für mich war das gesamte Thema komplexer als Großschreibung und hat mich sehr getriggert. Nicht wegen der Schrift sondern wegen der Gruppendynamik.
Ich halte mich deshalb aus dieser Diskussion nun komplett raus. Die Forenleitung hat sich im anderen Thread dazu geäußert...

• x 3 #6306


Aiyla
Zitat von ZwillingsIch:
Du hast gestern etwas sehr Niedliches geschrieben. Ich konnte voll mit Dir mitfühlen, obwohl ich ein Nerd, ähh nee Narz bin. iCH KONNTE FÜHLEN. ...

Ah, jetzt gefunden...😉 wobei ich mit süß da nicht so viel anfangen kann. Trotzdem Danke, weil ich glaube zu verstehen wie Du es gemeint hast

Süß finde ich mich i.d.R. nur mit viel Oxycotin voll gepumpt nach gutem...
Verdammt lang her

• #6307


ZwillingsIch
Zitat von AmeiseNextDoor:
Gruppendynamik

Spielplatz gerne.
Aber ohne Dresche.

• x 1 #6308


Liv211
Es ist komplexer.
Weil es um Rücksicht geht sollte und nicht um sich unbedingt durchsetzen. ://
Für mich ist das „verkehrte Welt“ :/

• x 2 #6309


AmeiseNextDoor
Zitat von Liv211:
Es ist komplexer. Weil es um Rücksicht geht sollte und nicht um sich unbedingt durchsetzen. :// Für mich ist das „verkehrte Welt“ :/

Ja schon. Aber kollektiv auf eine Person loszugehen ist auch nicht das Wahre... da hört es sich bei mir auf. Und der ursprüngliche Stein des Anstoßes war dabei nicht die Großschreibung.
Nun hab ich doch noch was gesagt. Soviel zu harmoniesüchtig...😅

• x 2 #6310


ZwillingsIch
Schade Liv.

• #6311


Liv211
Zitat von AmeiseNextDoor:
ursprüngliche Stein des Anstoßes war dabei nicht die Großschreibung.

War es schon, siehe einige Beiträge.
Das Waage Bild sollte doch nachvollzogen werden können.

Und es ist doch nicht kollektiv.
Einige sagen egal. Einige bitten darum, es zu lassen.

Und so wird über einige, die ein Anliegen hatten zu etwas, das ganz einfach zurückgefahren werden könnte, drüber gegangen.
Für mich hier „im Kleinen“ erschreckend.

• x 2 #6312


AmeiseNextDoor
Zitat von Liv211:
War es schon, siehe einige Beiträge.

Das hat ja eine lange Vorgeschichte. Ich weiß nicht ob du die mitbekommen hattest..?

• #6313


Liv211
Das ist nicht das „Thema“.
Es ging nicht um alte Streitigkeiten.

Thema ist die Bitte von einigen, es einzuschränken.
Darum ging es einigen und mir. Mehr nicht.
://

• x 5 #6314


Hola15
Zitat von AmeiseNextDoor:
Vielen Dank, liebe @Hola15. Die dürfen gleich mit in meine Sammung.🙏 Fühlt sich für mich innerlich noch nicht stimmig an... ...

Das ist ein Prozess.

Ich hab ja eine Geschichte mit Parentifizierung in frühester Kindheit.

Ein Teil davon war ja „Ich bin so stark, ich schaff das“ und natürlich, dass die Interessen der anderen immer wichtiger waren als meine. Woher soll’s auch kommen, meine eigene Existenz hing ja davon ab, dass meine Mutter nicht noch mehr belastet wird. Also das eigene zurückstecken und Antennen und Verständnis für andere entwickeln.

Das prädestinierte mich natürlich für einen sozialen Beruf, den in der Helfer- und Unterstützerrolle war ich stark. Das kann ich, da fühl ich mich zuhause.

Bis eben eines schönen Tages ein Mensch in mein Leben kam, der auf der Klaviatur des „Armen Schweine Spiels“ und der emotionalen Erpressung spielte.

Auf dem Weg mich daraus zu befreien, zog ich auf einmal trotzdem (oder vielleicht deshalb ?) Menschen in mein Leben, die, ich sag mal, histrionisch angehaucht waren.
Aus irgendeinem Grund wurden mir meine Entwicklungsaufgaben sozusagen vor die Füße geworfen.
Und ich musste lernen mich abzugrenzen.

Ich war ja auch in Therapie und es gab eine ganze Zeit, in der ich das Gefühl hatte das Alte löst sich auf und das Neue ist noch nicht da. Wie einmal auseinandergenommen und erstmal in einen Schwebezustand, der durchaus auch etwas Unsicheres und Beängstigendes hatte.

Nun bin ich immer noch gern „sozial“, aber ich schaue mir viel genauer an wohin und an wen ich meine Energie verteile, zeige auf was ich leisten kann und will oder auch nicht und ob es da zumindest eine generelle Bereitschaft zur Wechselseitigkeit gibt.

Vllt noch nicht am Ende. Aber Leben ist vorwärts scheitern 😉

• x 3 #6315


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