Frida3lisa
Gast
meine Fragestellung klingt provokativ und das ist sie auch. Wie seht ihr das? Einerseits gibt es einen gesellschaftlich sehr positiven Trend, über Persönlichkeitsstörungen wird heute gesprochen. Andererseits werden diese Störungen allgemein gesellschaftlich stigmatisiert, jeder Mensch mit geringen Sozial- oder Beziehungsfähigkeiten wird als narzisstisch oder auch als ",Borderliner" bezeichnet, was so als Ausdruck bei vielen Betroffenen eher nicht so gut ankommt. Sind sie nicht erstmal Mensch? Hier im Forum wird häufig und gerne diese Diagnosen gestellt, von Laien. Nach dem Motto kennst du einen, kennst du alle. "Ich kannte mal einen "Borderliner "....Warum brauchen Menschen küchenpsychologisches Beurteilen, wieso ist es leichter eine Trennung aufgrund einer angeblichen Persönlichkeitsstörung zu verkraften? Wie viel pseudo Expertenwissen hier zu finden ist, selten erzählen Betroffene selbst, was schade ist.
Jeder Mensch ist erstmal Mensch, Menschen mit Borderline keine triebgesteuerten Monster. Narzissten nicht per se die ekelhaftesten Wesen überhaupt. Mich interessiert sehr, wieso heute so viele Menschen vermeintlich Psychologie studiert haben ❤