Mrs_Brownie
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Ich bin 49, mein Sohn 14 ...
Im April 2010 lernte ich meinen Freund kennen, wir sind nach 4 Monaten zusammengezogen.
Natürlich dachten wir, es sei die große Liebe ...
Wir erlebten Höhen und Tiefen. Meine Mutter starb, ich fing an zu trinken, manche Streits eskalierten. Ich machte eine Vollbremsung und hörte auf mit dem Rotwein.
Damit fing aber der Rückzug meines Freundes an.
Kein Sex mehr, keine ero., keine Nacht in meinem Bett, kein Kuscheln. Er ist selbstständig und hat sich immer mehr mit Arbeit zugeballert. Er verbrachte seine Nächte am Computer ... entweder wegen der Firma oder um bei YouTube zu wühlen.
Gemeinsam geplante Dinge sagte er mir häufig kurzfristig ab.
Ich ... Frau ... versuchte --> zu reden, zu streiten, zu schweigen, Paartherapie vorzuschlagen, "lieb" zu sein.
Ich kämpfte mit allen Mitteln.
Oft war er freundlich bis hin zu lieb, es gab Küsschen, Umarmungen ... selten selten Offenheit ...
Im Oktober flogen wif für eine Woche nach Kreta und ich streckte die Segel ... ich sagte ihm sehr liebevoll aber deutlich, dass ich in diesen Tagen der Gemeinsamkeit unsere letzte Chance sehe ...
Der Urlaub war ein Auf und Ab ... und endete mit einem sehr verletzenden Streit.
Er kann so liebevoll sein ... aber auch sehr sehr verletzend ... "Ich hab einfach keinen Bock auf Sex mit dir" ... "Lass mich einfach in Ruhe" ...
Und doch auch immer wieder sehr weiche Momente ...
Nach Kreta suchte ich mir mit meinem Sohn eine Wohnung. Er bekam große Angst ... wollte nicht, dass ich ausziehe.
Er wüsste, dass ER sich entwickeln muss ... er hätte das Gefühl, ich wäre so viele Schritte nach vorne gegangen und er rückwärts. Einen Schritt nach vorn und zwei zurück. Er weinte ... das erste Mal nach langer Zeit ... er sagte, er würde sich so weich und verletzbar ja selbst besser fühlen.
Das war ein sehr inniger Moment ...
Ich tat diesen Schritt trotzdem ... jedoch mit dem Vorschlag, auf diese Weise an der Beziehung zu arbeiten.
Das ging 14 Tage. Er half mir beim Umzug, zahlte mir eine Menge, baute mir meine Küche auf ... und danach sah ich ihn kaum.
Wieder Verletzungen ... "Auch wenn ich unsere Wohnung noch bis März habe, ich will, dass deine Sachen bis Weihnachten raus sind" ... bäähm ... mitten ins Herz gelatscht ... mal wieder.
Letzten Freitag sagte ich ihm am Telefon wieder nach einem Streit, dass ich so nicht weiter machen will.
Ich sagte ihm, er wüsste, wo ich zu finden sei und wie er mein Herz erreichen könne, aber mit G. dem Harten und Beleidigenden könne und wolle ich mich nicht mehr auseinander setzen.
Das war vor einer Woche ...
Ich WEISS, dass dieser Schritt längst überfällig war, ich bereue nichts daran ... und trotzdem ... es tut weh, ich fühle mich einsam, er fehlt mir, absolut kein Gefühl der Erleichterung ...
Ich fühle mich Halb ...
Freudlos, Appetitlos, Hoffnungslos ...