Zitat von KBR:Du hast - sinngemäß - geschrieben, Du hast darauf gewartet, dass er sich meldet, weil es immer so war.
Warum hast Du Dich nicht bei ihm gemeldet, wenn Du Dir 10 Monate lang noch Hoffnung gemacht hast?
Auch würde mich interessieren, ob Du Dich damit auseinander gesetzt hast, wie viel eine Beziehung, in der es ständiges On-/Off gibt, eigentlich wert ist.
Liebe KBR
Irgendwie ist gerade meine ganze Antwort auf dein Feedback "verschollen" ... also versuche ich es nochmals zu rekonstruieren.
Der Grund, wieso ich wollte dass er sich bei mir meldet und nicht umgekehrt war der folgende:
Mein Ex war in der letzten Phase unserer Beziehung oft sehr gemein zu mir. Es wurde im Streit viel gesagt, was unter die Gürtellinie ging. Und das in einer wirklich gesteigerten Form dessen, was ich aus vergangenen Konflikten bereits "gewohnt" war.
Möchte mich an der Stelle aber nicht aus der Mitverantwortung nehmen: ich liess mich in der Verzweiflung über die Situation auch zu Gefühlsausbrüchen hinreissen, welche nicht ok waren.
Es tut halt verdammt weh wenn man etwas festhalten will, was einem gleichzeitig mit enormem Widerstand durch die Finger zu rinnen scheint. Die Angst, das was kommt nicht aufhalten zu können, lässt einen plötzlich vollkommen unüberlegt handeln.
Seis drum: ich setzte alles auf eine Karte. Er sollte sein Verhalten mir gegenüber überdenken. Ich hoffte er würde merken, dass er mich noch genug liebt, und auf mich zukommen.
Tja. Ende vom Lied ist ja nun bekannt.
Und natürlich habe ich oft an unserer Beziehung gezweifelt. Aber dann sagte ich mir wiederum: das muss doch wirklich Liebe sein, denn am Ende wollen wir einander ja doch nicht verlieren.
Naiv. Das wird mir jetzt auch bewusst.