GemEinsam
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Velleicht könnt ihr mir weiterhelfen.
Ich habe viel schlechtes von kleinauf erlebt (Mutter diagnostizierte Narzisstin, Vater auch sehr kalt) und habe sehr hart kämpfen müssen um halbwegs zufrieden zu sein mit meinem Leben. Ich habe nicht viel auf die Reihe bekommen, weil Dro. & Depressionen viele Jahre eine Rolle spielten (Ausbildung nicht abgeschlossen, keinen Führerschein), sondern verbrachte mein bisheriges Leben damit meine Laster aufzugeben um meinen beiden heißgeliebten Kindern die Mama zu sein, die sie verdient haben.
Gerade durch den Lockdown bin ich über mich hinaus gewachsen - wir haben die Zeit wunderbar verbracht. Meine Kleine wurde besser in der Schule - lernen fälltihr schwer, aber sie hat andere Stärken, mit meinem Sohn komm ich wesentlich besser klar, ich habe mit dem Rauchen aufgehört & ernähre uns wesentlich gesünder und seit kurzem bekomme ich meine Sozialphobie in den Griff. Bis auf die Männerprobleme ein momenzan dehr entspannter Weg
Ich liebe es die kleinen Zeichen im Alltag zu entdecken - nun es ist so, dass ich seit Wochen immer wieder an die Waldorfschulform denke. Ich sehe meine Tochter dort und sie ist glücklich
Gestern schaute ich mir ein Prospekt dieser Schule an und las, dass sie in unserem Wohnort eine Köchin/Hauswirtschafterin suchen und ich schrieb eine Bewerbung, in der ich ehrlich war mit Abbruch der Ausbildung etc. Mittags rief mich ein echt freundlicher Mann an und sagte meine Bewerbung hätte ihn neugierig gemacht & er würde mich gerne bei einem Vorstellungsgespräch kennen lernen
Bumm, mein Herz schlug bis zum Himmel & auch jetzt lächle ich, weil es so ein schönes "Dejavu" ist. Ein bisschen habe ich das Gefühl, mein weiteres positives Schicksal ist an genau diesen Moment gebunden. Es führt mich immer weiter dorthin wo ich hingehöre
Ich habe nicht die Erwartung, dass ich unbedingt den Job unbedingt bekomme (Traumjob von der Arbeit & den Zeiten), mich beflügelt die Vorstellung einfach & es gibt mir Hoffnung, dass ich mich auf einen richtig guten Weg befinde.
Jetzt aber bekomm ich Lampenfieber, bin nervös und frage mich, ob ich mir nicht zu viel zugemutet habe, ob ich es überhaupt schaffe - das wird ne begehrte Stelle sein & ich bin mir sicher, ich bin nicht die einzige Bewerberin :/ Alte Minderwertigkeitskomplexe kommen hoch & die Angst, wieder zu versagen. Habt ihr Tipps, wie ich mich selbst motivieren kann?
Vielen Dank
