E
Ehemaliger User
Gast
hallo ihr lieben,
habe soeben diese seite gefunden und sehe, dass das was hier so zu lesen ist wirklich von betroffenen kommt.
hier in kurzform meine geschichte: ich bin seit 2 wochen getrennt von meinem mann und alles ist noch total frisch. ich habe ihn in unserem gemeinsamen urlaub gebeten auszuziehen wenn wir wieder zu hause sind, weil ich merkte, dass ich seiner entwicklung (denke er steckt in einer ausgeprägten midlife-krise) im wege stehe und er absolut das interesse und die achtung vor mir verloren hat.
angefangen hat es vor ca. einem dreiviertel jahr, da bekam ich mit, dass er sich zu einer anderen frau hingezogen fühlte...kann ja immer mal vorkommen nach 16 jahren. dieses "verhältnis" dauerte jedoch an, trotz bekundungen es sei kein verhältnis mehr sondern nur noch eine wichtige freundin. ich konnte das nicht glauben, sein verhalten sprach auch dagegen, hatte immer das gefühl er sitzt bei mir und trauert der anderen hinterher. ihre interessen wurden seine und ich merkte er entglitt mir immer mehr. nun gut, ich könnte hier seiten füllen, wie denke ich ihr alle, denn einer trennung gehen "vorankündigungen" voran. als ich ihm sagte, ich möchte, dass wir uns erst einmal räumlich trennen, kam sofort, ok aber dann trennung für immer und ein sauberer schluss. ich dachte, mir zieht es den boden unter den füssen weg. jetzt bin ich seit 2 wochen allein und ich fühle mich nur noch besch....., kann nicht mehr denken, alles ist so leer, könnte von früh bis spät weinen, gedanken an gute und schlechte zeiten schiessen mir wie blitze durch den kopf und es fühlt sich so an, als wäre er gestorben. kann nachts fast nicht mehr schlafen, habe alpträume und wenn ich aus diesen erwache, merke ich, dass der alptraum in der realität weiter geht, denke, ich drehe durch..vor allem, wenn es dunkel ist. am meisten beunruhigt mich aber diese leere und diese trauer in mir, fühle mich, als hätte ich meterhohe mauern gezogen und bin trotzdem sehr verletzlich. was noch dazu kommt, ist die einsicht, dass ich mich von unseren gemeinsamen freunden auch noch verabschieden muss, weil ich mitbekomme, wie sie zu ihm stehen und ihm den rücken stärken...kommt auch noch als trauerarbeit hinzu. weiterhin kann ich es nicht fassen, dass er einfach nur froh ist und auf der "überholspur" fährt und sich scheinbar in die neue beziehung stürzt....da kommen hassgefühle hoch, die ich nicht beschreiben kann. wie kann das sein, nach so vielen jahren, einfach auf knopfdruck umschalten und ein neues leben leben. denke so etwas kann man mit 20 tun aber nicht mit ende 30.
ich fühle mich auf jeden fall nur mies, so habe ich mich noch nie gefühlt, weiss nicht, wie ich mit all dem umgehen soll, habe das gefühl ich zerbreche an dieser trennung und all die sprüche "zeit heilt alle wunden" sind für mich im mom nicht zu verstehen.
würde mir wünschen, wenn ihr mir aus euren erfahrungen ein wenig helfen könntet, weil ich weiss, nur wirklich betroffene können mir jetzt helfen, weil sie wissen, von was ich spreche.
liebe grüsse sabs
habe soeben diese seite gefunden und sehe, dass das was hier so zu lesen ist wirklich von betroffenen kommt.
hier in kurzform meine geschichte: ich bin seit 2 wochen getrennt von meinem mann und alles ist noch total frisch. ich habe ihn in unserem gemeinsamen urlaub gebeten auszuziehen wenn wir wieder zu hause sind, weil ich merkte, dass ich seiner entwicklung (denke er steckt in einer ausgeprägten midlife-krise) im wege stehe und er absolut das interesse und die achtung vor mir verloren hat.
angefangen hat es vor ca. einem dreiviertel jahr, da bekam ich mit, dass er sich zu einer anderen frau hingezogen fühlte...kann ja immer mal vorkommen nach 16 jahren. dieses "verhältnis" dauerte jedoch an, trotz bekundungen es sei kein verhältnis mehr sondern nur noch eine wichtige freundin. ich konnte das nicht glauben, sein verhalten sprach auch dagegen, hatte immer das gefühl er sitzt bei mir und trauert der anderen hinterher. ihre interessen wurden seine und ich merkte er entglitt mir immer mehr. nun gut, ich könnte hier seiten füllen, wie denke ich ihr alle, denn einer trennung gehen "vorankündigungen" voran. als ich ihm sagte, ich möchte, dass wir uns erst einmal räumlich trennen, kam sofort, ok aber dann trennung für immer und ein sauberer schluss. ich dachte, mir zieht es den boden unter den füssen weg. jetzt bin ich seit 2 wochen allein und ich fühle mich nur noch besch....., kann nicht mehr denken, alles ist so leer, könnte von früh bis spät weinen, gedanken an gute und schlechte zeiten schiessen mir wie blitze durch den kopf und es fühlt sich so an, als wäre er gestorben. kann nachts fast nicht mehr schlafen, habe alpträume und wenn ich aus diesen erwache, merke ich, dass der alptraum in der realität weiter geht, denke, ich drehe durch..vor allem, wenn es dunkel ist. am meisten beunruhigt mich aber diese leere und diese trauer in mir, fühle mich, als hätte ich meterhohe mauern gezogen und bin trotzdem sehr verletzlich. was noch dazu kommt, ist die einsicht, dass ich mich von unseren gemeinsamen freunden auch noch verabschieden muss, weil ich mitbekomme, wie sie zu ihm stehen und ihm den rücken stärken...kommt auch noch als trauerarbeit hinzu. weiterhin kann ich es nicht fassen, dass er einfach nur froh ist und auf der "überholspur" fährt und sich scheinbar in die neue beziehung stürzt....da kommen hassgefühle hoch, die ich nicht beschreiben kann. wie kann das sein, nach so vielen jahren, einfach auf knopfdruck umschalten und ein neues leben leben. denke so etwas kann man mit 20 tun aber nicht mit ende 30.
ich fühle mich auf jeden fall nur mies, so habe ich mich noch nie gefühlt, weiss nicht, wie ich mit all dem umgehen soll, habe das gefühl ich zerbreche an dieser trennung und all die sprüche "zeit heilt alle wunden" sind für mich im mom nicht zu verstehen.
würde mir wünschen, wenn ihr mir aus euren erfahrungen ein wenig helfen könntet, weil ich weiss, nur wirklich betroffene können mir jetzt helfen, weil sie wissen, von was ich spreche.
liebe grüsse sabs