Tabea2721
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seit 6 Wochen bin ich in einem Kennenlernen.
Im Grunde zieht sich das schon über ein Jahr, aber da war es nur seeeehr sporadischer schriftlicher Kontakt.
Die letzten 6 Wochen lief es gut.
Viel schreiben, 2 Treffen in der Woche.
Schriftlich sehr sexlastig, die Treffen waren ausgeglichener.
Ich war bei ihm von Anfang an auf der Hut.
Denn er war sehr ambivalent, widersprüchlich.
Irgendwie heiss/kalt.
Vielleicht oder womöglich hat mich genau das an ihn gebunden.
Wir sind beide seit langem Single und Mitte 40.
Vor 2 Wochen hatte ich den Eindruck, sein Verhalten verändert sich subtil.
Es waren nur Nuancen.
Das häufte sich aber in der Woche und so sprach ich ihn am Ende der Woche -schriftlich - darauf an.
Das hätte ich wohl besser nicht gemacht.
Der Herr fühlte sich plötzlich eingeengt.
Dabei habe ich ihn nur mitgeteilt, dass es mich irritiert, dass unsere täglichen morgendlichen Chats plötzlich massiv nachgelassen haben.
Parallel sah ich, wirklich durch Zufall, dass er auf einem anderen Messenger daueronline schien.
Er fühlte sich eingeengt. Konnte nicht verstehen, dass mich sein Verhalten derart verunsichert.
Da hatte ich dann ein schlechtes Gewissen.
Jedenfalls haben wir das, so dachte ich, telefonisch geklärt.
Dennoch bliebt er mehr und mehr im Rückzug. Fragte keine Treffen mehr an bzw sagte ein Treffen ab.
Schrieb mir noch am Dienstag, auf meine unsichere Frage, dass er sich mir sehr nahe fühlt und auch möchte, dass ich ihm sehr nahe komme (emotional).
Dennoch, und das hatte ich schon oft, fühlte ich seine Worte nicht.
Wie gesagt, das war am Dienstag.
Danach nur kurze, abgehakte Konversation.
Ich bat ihn heute um Klärungsbedarf.
Ichhabe den Eindruck, er betreibt Schuldumkehr und zieht sich langsam aus der Affäre.
Schade, ich hätte mir mehr Ehrlichkeit gewünscht und kann so etwas nur sehr schwer nachvollziehen.
Vom Kopf her weiss ich längst, dass diese "Beziehung" toxisch ist, irgendwie.
Mein Herz hält fest. Oder hielt zumindest bis jetzt.
Ich dachte es, wir sind erwachsene, ehrliche Menschen.
das wollte ich gerade mal loswerden.