björnt
Mitglied
- Beiträge:
- 24
- Themen:
- 2
- Danke erhalten:
- 6
- Mitglied seit:
Ich habe eine sehr liebe Freundin (keine partnerschaftliche Beziehung), die ich im letzten Herbst kennengelernt habe, mit der ich viel Zeit verbracht habe und die ich schätze (haben viele gemeinsame Interessen und ähnliche Einstellungen). Sie war in ihrem Leben mehrmals längere Zeit in der Psychatrie, hat eine sogenannte "Mehrfachdiagnose" und ihr Leben ist von Höhen und Tiefen gezeichnet (soweit ich einen Einblick habe, sie ist eben "krank" und manchmal ist der Kontakt leichter oder aufwändiger).
Sie ist Mitte 20, sieht aber deutlich jünger aus (woran ich mich am Anfang gewöhnen musste, intellektuell ist sie ein Schwergewicht
, das hat auch mein Bild von ihr geprägt), hat meines Wissens nach keine Beziehungserfahrungen (außer, dass sie grundsätzlich die Gesellschaft von Männern sucht, weil sie nach eigener Aussage mehr Vertrauen in Männer hat) und kein Interesse an einer partnerschaftlichen Beziehung ("Haus, Kind, Hund, Mann, nein, das kann ich mir nicht vorstellen, das ist nicht mein Ziel").
Ich hätte eine Beziehung durchaus ernsthaft überlegt (war quasi ein Streichholz, das sie nur anzünden hätte müssen), andererseits weiß ich um die Schwierigkeiten, ihre Einstellung (wobei ihre Unerfahrenheit wohl auch eine Rolle spielt, Fakt ist, sie hat nach eigener Aussage keine Ambitionen) und habe mit ihr in den vergangenen Monaten viel Zeit gemeinsam an der Uni und in der Freizeit verbracht (was uns beiden gut getan hat).
Vorgestern habe ich ihr in einem ruhigen Moment gestanden, dass ich bei unseren ersten Begegnungen verliebt in sie gewesen war (es war für mich ein großes Geschenk, nach langer Zeit wieder einen solchen inspirierenden Menschen kennenzulernen --> ich wollte ihr ein Kompliment machen und mein damaliges Gefühl gestehen).
Sie hat kein Wort dazu verloren und heute denke ich, dass ich lieber die Klappe hätte halten und diese Tatsache für mich behalten hätte sollen. Ich habe das Gefühl, etwas steht nun zwischen uns und der unbeschwerte Kontakt ist vorbei.
Sollte ich sie deswegen verlieren, werde ich das akzeptieren.
Ich hoffe, dass ich ihr "nicht zu nahe getreten" bin.
Ich würde mich freuen, falls jemand eine Meinung, Rat (wie könnte ich mich verhalten?) oder auch gerne Kritik findet, denn ich möchte mit meinem Umfeld darüber nicht sprechen und gleichzeitig doch meine Gedanken teilen.
B.
Sie ist Mitte 20, sieht aber deutlich jünger aus (woran ich mich am Anfang gewöhnen musste, intellektuell ist sie ein Schwergewicht
Ich hätte eine Beziehung durchaus ernsthaft überlegt (war quasi ein Streichholz, das sie nur anzünden hätte müssen), andererseits weiß ich um die Schwierigkeiten, ihre Einstellung (wobei ihre Unerfahrenheit wohl auch eine Rolle spielt, Fakt ist, sie hat nach eigener Aussage keine Ambitionen) und habe mit ihr in den vergangenen Monaten viel Zeit gemeinsam an der Uni und in der Freizeit verbracht (was uns beiden gut getan hat).
Vorgestern habe ich ihr in einem ruhigen Moment gestanden, dass ich bei unseren ersten Begegnungen verliebt in sie gewesen war (es war für mich ein großes Geschenk, nach langer Zeit wieder einen solchen inspirierenden Menschen kennenzulernen --> ich wollte ihr ein Kompliment machen und mein damaliges Gefühl gestehen).
Sie hat kein Wort dazu verloren und heute denke ich, dass ich lieber die Klappe hätte halten und diese Tatsache für mich behalten hätte sollen. Ich habe das Gefühl, etwas steht nun zwischen uns und der unbeschwerte Kontakt ist vorbei.
Sollte ich sie deswegen verlieren, werde ich das akzeptieren.
Ich hoffe, dass ich ihr "nicht zu nahe getreten" bin.
Ich würde mich freuen, falls jemand eine Meinung, Rat (wie könnte ich mich verhalten?) oder auch gerne Kritik findet, denn ich möchte mit meinem Umfeld darüber nicht sprechen und gleichzeitig doch meine Gedanken teilen.
B.