Zitat von Hand: der Kleine soll eine gute Zukunft haben und nicht bei getrennten Eltern aufwachsen
Ja dieser Widerspruch ist mir auch gleich aufgefallen.
Es ist aber tatsächlich etwas schwieriger und komplexer als es zunächst aussehen mag.
Was ich tatsächlich etwas verwirrend finde ist, dass Mao dann nach 10 Jahren feststellt, dass das wie Nähe und Zärtlichkeit abläuft nicht wirklich prima findet.
Da stellt sich mir schon die Frage, warum das so lange ging, man heiratet und Kinder bekommt.
Vielleicht solltest du da mal hinschauen.
Zum anderen, befürchte ich, dass du dich vermutlich lange angepasst hast, der Harmonie wegen, und sie ebenso, vielleicht auch dem gleichen Grund, das irgendwie wegkompensiert hat.
Aber im Jetzt, spielt das erstmal eigentlich nur eine untergeordnete Rolle, glaube ich.
Ich denke, dass ihr langfristig sowieso bei einer Trennung landen werdet. Vielleicht ist die nur vorübergehend, aber ich befürchte, dass das nicht ausbleiben wird.
Vielleicht könnt ihr ja da erstmal an einer Lösung arbeiten.
Ob das jetzt bei ihren Eltern ist oder ob man das anders mit jemanden als Tagesbetreuung hinbekommt ist eben die Frage.
Ich glaube auch, dass für deine Frau eine Art Kur oder Aufenthalt in zB einer psychosomatischen Klinik sinnvoll wäre.
Da entsteht erstmal etwas Abstand und sie kann vielleicht auch dahinter kommen woran das alles liegt.
Gut wäre es natürlich wenn im Anschluss direkt eine Nachsorge und weitere Therapie stattfinden kann.
Die Wartezeit für einen Therapierplatz sind schnell mal ein halbes Jahr.
Du eine Psychosomatik positiv gerechnet sechs bis acht Wochen.
Ich denke aber, dass ohne ihren echten eigenen Willen nichts gehn wird.
Solange du alles abfängst, passiert vermutlich ebenfalls wenig.
Alles Liebe