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Ich komme nicht von ihm los

S

Soso86
Mitglied

Beiträge:
6
Themen:
1
Danke erhalten:
1
Mitglied seit:
Hi
Ich muss das jetzt hier mal loswerden!
Ich bin seid anderthalb Jahren mit meinem Freund zusammen und mir geht es einfach nur grottenschlecht.
Ich fange mal von vorne an Ich hatte vor ihm 2 sehr lange Beziehungen die aber die aber von mir beendet wurden,weil passte einfach nicht!Dann kam er . ich weiss nicht was es war aber er hat mich direkt gehabt.
So jetzt die eigentlichen Probleme
Er hat schwere Suchtprobleme. Alk. Dro.,Spielsucht.
Ich habe versucht ihm daraus zu helfen mit allen Mitteln.
Er versteht einfach nicht wo das eigentliche Problem ist.
Was mache ich denn jetzt?
Ich will los von ihm
Aber schaffe es emotional irgendwie nicht

x 1 #1


Q
helfersyndrom? warum beendest du zwei langzeitbeziehungen, die anscheinend besser funktionierten, als die jetzt mit dem suchti?

du kannst hilfe anbieten, aber raus aus der sucht kommt immer nur die person selbst, wenn sie es intrinsisch will und sich selbst auf den weg macht.

da kannst du dir die zähne ausbeissen, wo kein wille, auch kein weg. und nein, auch nicht mit "genug" liebe wird das schon.

x 4 #2


A


Ich komme nicht von ihm los

x 3


tina1955
Nimm Deine Beine im die Hand und renne weg, so schnell Du kannst.

x 2 #3


S
Hallo Soso,

ich vermute, Du bist inzwischen Co-abhängig.

x 1 #4


S
Guten Morgen erstmal

Ich danke dir für deine Nachricht. Denn das trifft es genau auf den Punkt. Ich weiss das ich machen und tun kann was ich will...er sieht einfach nicht was Phase ist .Ich war sogar schon beim Psychologen mit ihn weil durch diesen ganzen Mist ist er auch noch zu einer Person geworden die rasend Eifersüchtig ist ich habe teilweise schon richtige Panikattacken. Der Psychologe sagte ihm das es Nachwirkungen sind von diesem ganzen Mist und er eine Langzeittherapie machen muss.
Er versteht aber nicht das der Alk. und der Rest viel Schuld sind an seinem Verhalten sind.
Er denkt ich will ihn Formen.
Das ganze macht mich so bekloppt.
Weil ich auch nicht verstehe warum ich nicht einfach loslasse.

#5


S
Zitat von qLy:
helfersyndrom? warum beendest du zwei langzeitbeziehungen, die anscheinend besser funktionierten, als die jetzt mit dem suchti? du kannst hilfe ...

Die Nachricht war an dich

#6


S
Zitat von tina1955:
Nimm Deine Beine im die Hand und renne weg, so schnell Du kannst.

Hallo
Haha ja wenn das so einfach wäre hätte ich das schon längst gemacht.
Ich suche die Fehler jedesmal bei mir selbst.
Was natürlich total bescheuert ist. Aber ich halte daran fest.Warum...Keine Ahnung

#7


Kummerkasten007
Es gibt auch eine Suchtberatung für Angehörige, ich würde mich dahin wenden und Unterstützung holen.

Ein Abhängiger muss von sich aus eine Änderung wollen, alles andere bringt nichts, auch nicht zum Psychologen schleppen.
Hast Du noch Kontakt? Wenn ja, wie sieht dieser aus?

x 2 #8


S
Zitat von Kummerkasten007:
Es gibt auch eine Suchtberatung für Angehörige, ich würde mich dahin wenden und Unterstützung holen. Ein Abhängiger muss von sich aus eine ...

Hallo danke für dein Kommentar erstmal
Naja zum Psychologen bin ich mit ihm gegangen damit er erstmal einsieht das er überhaupt Probleme hat.
Und ja der Kontakt....es ist eine on/off Geschichte...weil beide es nicht schaffen da loszulassen. Gestern haben wir gesagt wir trennen uns...und Stunde später mussten wir uns beide mal wieder eingestehen das wir das garnicht können. Dann zeigt er auch Einsicht Teilweise und sagt das einzige was hilft ist Therapie aber er hat Angst davor und weiss nicht ob das was bringt.
Keine Ahnung sorry ich bin mittlerweile nur noch verzweifelt und durcheinander.

#9


S
Zitat von Soso86:
Naja zum Psychologen bin ich mit ihm gegangen damit er erstmal einsieht das er überhaupt Probleme hat.

Soso, könntest Du Dir vorstellen, dass nicht nur er, sondern Du genauso ein Problem hast?
Nämlich das hier:

Zitat von Soso86:
Und ja der Kontakt....es ist eine on/off Geschichte...weil beide es nicht schaffen da loszulassen

Wenn Du es nicht schaffst, loszulassen, gibt es etwas, was Dir mehr Befriedigung verschafft als Druck.

Eine Gruppe von Angehörigen für Suchtkranke wäre auch in meinen Augen eine gute Sache, damit Du Dich aussprechen kannst und verstanden wirst.

x 2 #10


S
[QUOTE="Sonnenblume53"]Soso, könntest Du Dir vorstellen, dass nicht nur er, sondern Du genauso ein Problem hast? Nämlich das hier:
Wie meinst du das?

#11


S
Zitat von Soso86:
Er hat schwere Suchtprobleme. Alk. Dro.,Spielsucht.

Liebe Soso, Dein Freund hat gleich mehrere Süchte.
Zitat von Soso86:
Er versteht einfach nicht wo das eigentliche Problem ist.

Warum auch? Ihm geht`s damit vermutlich gut.
Zitat von Soso86:
Ich habe versucht ihm daraus zu helfen mit allen Mitteln.

Das ist Co-Abhängigkeit.
Zitat von Soso86:
Aber schaffe es emotional irgendwie nicht

Du schriebst, Du schaffst es emotional nicht, von ihm loszukommen.

Wenn Du Dich emotional nicht aus diesen Verstrickungen befreien kannst, bedeutet das, Du selbst hast eine Co-Abhängigkeit entwickelt: einer ist süchtig, in diesem Fall Dein Freund, und der Partner, Du, vertuscht, beschwichtigt, redet, droht, tröstet, kümmert sich, lügt für den Partner, ect.

Das ganze Register rauf und runter.

Der Süchtige lebt für seine Süchte. Er sucht keinen Partner, der ihm, wie Du schreibst, "helfen will mit allen Mitteln", sondern der ihm seine Sucht lässt. Das bisschen Heulen, Meckern, Drohen, ect.,
wird dafür gern in Kauf genommen, denn es prallt ohnehin an ihm ab. Für ihn zählt nur die Sucht.

Und der Partner?

Er bezieht seine Stärke aus dem Gefühl, gebraucht zu werden. Was soll denn der Süchtige seiner Meinung ohne ihn machen? Wer soll ihn denn auffangen, für ihn lügen, entschuldigen, helfen, ect.? Zumal der Süchtige in "guten" Momenten dem Partner das auch immer wieder vorbetet, zusätzlich zu "ich möchte ja aufhören, aber......".

Möchte er aber natürlich nicht. Es wird dem Partner als Bröckchen hingeschmissen, damit dieser in seinen Bemühungen nicht erlahmt.

Und so schließt sich der Kreislauf. Beide brauchen sich. Deswegen kommen sie nicht voneinander los.

x 1 #12


A
@Soso86
Zitat von Soso86:
Naja zum Psychologen bin ich mit ihm gegangen damit er erstmal einsieht das er überhaupt Probleme hat.

Das war falsch...er muss selber einen Psychologen aufsuchen, muss sehen, dass er Hilfe braucht.
Er hat doch recht, du willst ihn ändern, das klappt nicht...ändern kann man nur sich selber.

Versuch nicht, die Probleme deines Partners zu lösen, dann wirst du zum Problem.

x 1 #13


leskine
Hallo,
ich bin wie Dein Freund.
Was genau gibt Dir Dein Freund? Kannst Du das beschreiben? Wo genau erzielst Du Verbesserungen in Deinem Ich? Hilft er Dir dabei?
Du solltest ihm die Möglichkeit geben, zu reflektieren, und das kann er nur OHNE Dich. Schaffe Distanz, schreibe eine Brief und erkläre im emphatisch was er Dir bedeutet, er sich aber aufraffen muss seine Probleme anzugehen.

Und Du künmerst Dich in der Zwischenzeit um Dein Problem.

Alles Liebe

#14


A


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