Zitat von Otten82: Er deutet an , dass sie ihm das 1. Kind schon untergeschoben hat Ist man dann danach nicht schlauer?
Hast du den gleichen Startbeitrag gelesen wie ich?:
Zitat von Criscross: Man war halt füreinander da und wir haben die Vorzüge einer Freundschaft Plus "genossen". Auf einmal war sie schwanger.
Ich lese da nur das sie "plötzlich" bzw. "auf einmal" schwanger war....das sagt erstmal aus das es nicht geplant war und eher unerwartet kam aber es gehört schon ein gewisses Maß an freier Interpretation dazu um da jetzt den Vorwurf Mutwilligkeit der NF herauszulesen.
Zitat von Otten82: Vor allem wennan nicht Mal 1 Kind wollte?
Vasektomie ist dann kein Weg?
Echt jetzt....dem TE wurde vorgeworfen das er seiner Frau "zumutete" Hormone zu schlucken aber er soll sich einem unter Umständen irreversiblen Eingriff unterziehen, der nicht ganz kostengünstig ist....?
Bei manch einem entwickelt sich der Kinderwunsch auch erst später...der TE war damals lt. Profil ca 34 Jahre.
Sicher hören da viele Frauen schon ihre biologische Uhr ticken, aber bei Männern ist das eben nicht zwangläufig so. Ich werde 36 und gehöre (zu meiner eigenen Überraschung) von den Papas der Kindergrippe eher zu den jüngeren.
Zitat von Butterblume63: Ich frage mich wie man in der heutigen Zeit mit einem Kind einen Mann an sich binden kann?
Das ist eigentlich nicht sonderlich schwer, wenn man bereit ist alle Register zu ziehen um jeden Cent aus dem Herren herauszuquetschen den man irgendwie kriegen kann. Da bleibt nach Abzug von Unterhalt für Exfrau und Kind auch bei einem gut bezahlten Job nicht mehr sooo viel mehr übrig als der Selbstbehalt. Ich denke das so manche Dame da ihren Mann an den Eiern packen kann.
War hier ja auch schon zu lesen das dem TE das zurecht geschehen würde.
Zitat von Butterblume63: Dann knallt er seiner Frau nach der Geburt an den Kopf,dass er sich nicht als Familienvater sieht. Allein diese Aussage einer jungen Mutter gegenüber.....da denk ich mir lieber meinen Teil.
Mooooment, er sagte das er nie gedacht hätte Familienvater zu sein das ist was anderes als sich nicht als Vater zu sehen. Ich denke @Criscross hat deutlich gesagt das er seine Kinder liebt, das er sich auch um diese gekümmert hat.
Wenn die Kinder ihm wurscht wären gebe es keinen Grund für ihn hier dieses Thema zu starten.
Und nur mal nebenbei bemerkt, es wird immer wieder von den jungen Müttern gesprochen....aber man sollte halt nicht vergessen das sich auch für die jungen Väter so manches ändert. Verantwortung für ein junges Leben, in eine Rolle wechseln die man so nicht kannte, da kommen gewisse Sorgen und Ängste hoch die man so nicht erwartet hatte.
In dem Fall des TE hat seine NF den Job an den nagel gehängt, da isser auf einmal Alleinversorger.
Es hat seinen Grund warum viele Beziehung in den ersten Jahren nach der Geburt eines Kindes in die Brüche gehen...und daran ist nicht immer nur allein der Vater schuld, auch wenn das manche hier gern so darstellen.
Zitat von Butterblume63: Ja,diese Ehefrau ist massiv verletzt und leider wird es hier auf den Rücken der Kinder ausgetragen.
Hier sollte der Fokus liegen am besten in einer Familientherapie wo die Trennung der Eltern aufgearbeitet wird. Dazu gehört aber die Bereitschaft aller.
Sehe ich auch so, und bei allem versuch Verständnis für die Situation des TE zu haben denke ich auch das ihm nicht vollumfänglich bewusst ist wie sehr er seine Ehefrau verletzt hat.
Das tragische an der Sache ist das hier vorrangig die Kinder drunter leiden und so wie man es hier liest, liegt das mal nicht am TE. Wie du schon sagst es gehören zwei dazu die sich da gütlich einigen wollen müssen.
Der TE hat eien Perspektive, seine Nochfrau eher nicht....das macht es natürlich schwer für sie mit der Situation umzugehen. Dennoch sollte sie nicht die Kinder als Druckmittel oder Strafe benutzen. Denn nichts anderes ist es.
Eine Familientherapie oder zumindest eine Trennungstherapie mit einem Mediator sehe ich auch als sinnvoll an....bringt aber nichts wenn nur einer von beiden will.