Zitat von Rumo:Zitat von Urmel_:Was aber definitiv eine falsche Annahme ist, ist die "Gleichheit der Geschlechter" als rationales Agreement zwischen zwei Partner zu sehen.
Frauen und Männer sind unterschiedlich.
Und ich kann Dir versichern, dass auch Deine Damen Dich testen...auf einem Level, welches Du nicht als Test wahrnimmst, weil es ein Teil von Dir ist. Ne Dame geht Dir auf den Senkel, Du machst ne Ansage, dass sie klarkommen soll. Test bestanden.
Ich gebe den Dynamiken nur griffige Worte als Anker mit auf den Weg, damit die jüngeren Männer, die eben nicht so selbstsicher wie Du sind, dies verstehen. Und wie weiter vorne beschrieben - Du hast in Deinen Beziehungen (genau wie ich in meinen) scvhon viele Tests vermasselt.
Test liegen in der Natur der Damen. Sie dienen dazu, den besten Partner als Vater ihrer Kinder heraus zu filtern. Das läuft unterbewusst ab.
Mann und Frau sind unterschiedlich. Gleichheit der Geschlechter entgegen der wissenschaftlichen Studien zu postulieren ist in etwa so, als wenn die Evolution als Scherz abtut und an Adam und Eva im wörtlichen Sinne glaubt. Du spielst das Spiel, auch wenn Du es nicht spielst.
Naja - alles schön und gut - aber im Prinzip verlangt es von dir als Mann quasi nach Außen sozial akzeptierte Werte als äußere Lackschicht zu tragen (um ab einem bestimmten sozioökonomischen Niveau nicht von vornerein aus der Wahl rauszufallen - schließlich musst du ja auch sozial präsentabel sein) wie Gleichheit der Geschlechter, Empathie etc. aber gleichzeitig im Kern und im Wesentlichen Verhalten dich nach Rollenmodellen der 20er bis 50er Jahre auszurichten.... und wie klappt der Spagat?
Lieber Rumo,
ich finde Deine Frage unglaublich spannend.
Wenngleich ich auch sagen muss, dass mir die Frage sehr viel über Dich verrät. Aber der Reihe nach.
Dein Post besteht aus einer massiven Ansammlung von "Limiting Beliefs". Das ist nicht wertend gemeint, sondern viel mehr ein Hinweis an Dich, dass Du Dir selbst das Leben in sehr enge Grenzen setzt. Da ist die mit ABstand am spannendste Frage, wie es passieren konnte, dass Du diese Dinge wirklich so siehst, wie Du es schreibst. Ich spiele hier natürlich auf das "alte Regelbuch" an, welches Du tief in Dir verankert hast.
Zitat:aber im Prinzip verlangt es von dir als Mann quasi nach Außen sozial akzeptierte Werte als äußere Lackschicht zu tragen (um ab einem bestimmten sozioökonomischen Niveau nicht von vornerein aus der Wahl rauszufallen
Du sagst, dass man mit den Wölfen heulen muss, um eine qualitativ hochwertige Frau zu bekommen, richtig?
Ich sage (und ich bin das lebende Beispiel dafür), dass ich einen schei. darauf gebe, was die Häkelgruppe von mir will. Ich gebe einen schei. drauf, mit welchen Argumenten die mir Schuldgefühle einreden wollen. Ich gebe einen schei. drauf, was die Gesellschaft denkt, ich zu machen hätte, damit ich glücklich bin.
Ich frage
mich selbst, wie ich glücklich sein kann. Aber eben nicht auf Basis des "alten Regelbuchs" welches bei Dir auch nicht so ganz zu greifen scheint, sondern ich schaue hinter die Lügen.
Was glaubst Du, welchen Effekt das in meinem Leben hatte, als ich das Ruder in die genannte Richtung hart herum gerissen habe?
Die Frauen sind freiwillig in mein Boot gesprungen.
Ich habe mich also gegen Deine Normen verhalten, ich habe einen schei. auf den Lack gegeben, ich habe einen schei. auf das Einreden von Schuldgefühle gegeben und was passiert? Ich bin glücklich und ich habe mehr Erfolg bei Frauen als früher.
Und jetzt kommts: die Qualität der Frauen hat sich massiv gesteigert! Denn ich sortiere die Damen, die durch unmögliches Verhalten, durch Anzeichen von Psychospielen, auffallen konsequent aus - und das weiß meine Umgebung. Und deswegen traut sich keine den schei. mit mir zu machen. Und amcht sie es doch, fliegt sie raus.
Zitat:dich nach Rollenmodellen der 20er bis 50er Jahre
Kollege, jetzt mal im Ernst. Das sind ja White Knight-Parolen vom Allerfeinsten! Hat Dich die Identifizierung mit den Emotionen der Frauen erfolgreich im Umgang mit ihnen werden lassen? Stehen die Frauen Schlange, weil Du einen imaginären Rock (ich beziehe mich auf den Kommentar) trägst? Die Antwort ist schlicht: nein.
Ich zitiere kein Rollenmodell aus den 50ern, ich spreche von dem fundamentalen Unterschied zwischen Mann und Frau. In der Psyche, sowohl auch in der Sexualität. Und wenn Du mit so einem Kommentar meine Ansicht als angestaubt werten möchtest, tust DU Dir keinen Gefallen. Denn Du bedienst Dich der Parolen der Feministen, die allesamt und komplett einen an der Waffel haben.
Ich sage Dir nur, wie das Spiel läuft. Kannste glauben oder nicht. Ich habe das Spiel nicht gemacht. Aber ein Mann, der seine Maskulinität verweigert, der sich selbst dadurch entschuldigt und gleichzeitig denkt, Frauen stehen drauf, wenn man zur männlichen Frau wird, in dem man ihr Gesülze für voll nimmt, dass er nicht Teil von Rollenbildern aus den 50ern sein will, der wird im Zusammenleben mit Frauen keinen Spaß haben.
Ich ziehe alles so durch, wie ich es schreibe und es ist alles perfekt so, wie es sein muss. Dafür muss man aber den Mumm als Mann haben, offen zu seiner Männlichkeit zu stehen -
entgegen dem Zeitgeist. Aber ich lasse mir von keiner Feministenbratze und Mitläufern erzählen, was an männlichen Werten falsch sein soll.
