K375
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es ist für mich das erste Mal, dass ich mich in einem Forum anmelde um vielleicht einen Weg, etwas Hilfe oder Gedankenanstöße zu bekommen.
Vielleicht kann auch ich nützliches beitragen.
Ich schreibe mal "kurz" was über meine Situation.
Ich bin nunmehr 47 und blicke auf einen Trümmerhaufen von Beziehungen zurück. Es begann als ich nach 8,5 Jahren Beziehung mit Anfang 30, kurz vor der Hochzeit sitzen gelassen wurde, mit Haus und allen Schulden. Es folgten mehrere Kurzzeitbeziehungen, denen ich aber auch nicht nachtrauere. Dann war ich 9 Jahre mit einer Frau zusammen und habe ihre Kinder groß gezogen (auch nach 5 Jahren immer noch Kontakt zu ihnen wöchentlich).
Dann folgte eine Beziehung zu einer Frau die sehr intensiv war und mit kurzer Unterbrechung 2,5 Jahre ging.
Dann wieder Kurzzeitbeziehungen. Dann ein Singlejahr und plötzlich obwohl weder ich noch sie eine Beziehung suchten, führte eine Begegnung mit einer alten Bekannten zu DER großen Liebe. Jeder aus unserem Umfeld sagte: "Ihr Beide seid endlich angekommen."
Ich wurde in den Himmel gelobt und alles lief super, wir fühlten uns beide auch angekommen. Plötzlich zog sie sich immer weiter zurück, die Treffen wurden weniger und es endete in einer "Pause" die nach einer Woche zur Trennung wurde. Alles was je von Ihr über mich gesagt wurde war vergessen. Sie sagte sie wäre noch nicht bereit.
Ich stand vor einem Abgrund. Es dauerte Wochen bis ich wieder klar denken konnte. Nun ist soviel geschrieben worden, dass ich eigentlich froh sein müsste sie los zu sein. Aber immer wieder holt mich die Trauer ein und das Unverständnis.
So viel zunächst. Ich würde mich freuen, wenn sich ein Austausch hierzu ergibt.
Viele Grüße

