BendIt
Gast
Mit Gedanken an negatives und gedanken an positives.
Wenn ich ins negative abgleite hol ich mich gleich wieder raus, da es sich meißt um die vorstellung handelt, was alles passieren könnte morgen, was ich sehen, was ich hören werde... ich sage mir dann, hör auf damit, das weißt du doch garnicht. das redest du dir ein.
Irgendetwas ist anders jetzt. Ich fühle mich größtenteils "neutral", wie gesagt mit spitzen in beide richtungen...
Nein, sie hat sich nicht gemeldet. Das brauch sie auch nicht, außer zum absagen vielleicht. Wir haben generell quasi keinen kontakt. Erwarte ich eigentlich auch nicht. Ich werde ihr morgen ihre Daten geben, ihr meinen Brief vorlesen und dann gehen. Zumindest im groben ist das mein plan.
Ich mach meine Atemübungen weiter. Die holen mich auch raus, wenn ich in negatives denken abrutsche. Ich stell mir weiterhin vor, wie wir heiraten, kinder bekommen, das alles gut ist. Und ich versuche auch nicht zu vergessen mich zu bedanken.
Aber im moment kann ich an die gedanken nicht so viel Emotionen und Gefühle rein stecken.
Mir ist im Kopf bewusst geworden, das ich sie nicht losgelassen habe. Die Verlustangst die ich empfinde kommt glaube ich da her. Das ich dem Irrglauben aufgesessen bin, das ich sie besitze, was nicht möglich ist, und sie verlieren könnte, was auch nicht möglich ist, da ich sie nie besessen habe oder werde oder könnte. Die Angst ist also völlig absurd. Und bedeutet eigentlich nur, das ich auf sie etwas projiziert habe, das unmöglich zu erfüllen ist. Das ich nur etwas geben kann was ich auch besitze...
Nun muss ich nur noch mein herz für diese wahrheit öffnen...

