bestronger983
Gast
ich habe vor 2 Tagen eine Entscheidung getroffen mit der ich mich grad nicht gut fühle. vll könnt ih mir eure Meinung dazu sagen.
Ich habe vor 2 Monaten einen Mann kennengelernt, den ich sehr attraktiv fand und sehr sympathisch. Wir haben uns in diesen 2 Monaten etwa 7 mal getroffen. Ich hätte mich gerne öfter mit ihm getroffen, aber er hatte meist keine Zeit. Sehr häufig weil er immer wieder mit Freunden verabredet war. Bei diesen Verabredungen wurde so gut wie immer getrunken. Viel und oft. Im Schnitt würde ich sagen (er hats auch bestätigt) 5 von 7 Tagen die Woche. Er protokolliert auch immer wann er trinkt. Das ganze hat mich schon sehr stutzig gemacht. Ich weiß auch, dass er ne schwere Kindheit hatte (wusste lange Zeit nicht dass sein vermeintlicher Vater gar nicht sein wahrer Vater ist). Er hat ein sehr liebloses und schlechtes Verhältnis zur Familie. Neben den Verabredungen zum Trinken, macht er auch viel Urlaub zwischendrin. mit Freunden an typischen Orten wie Malle. natürlich in erster Hinsicht zum Trinken.
Er meint er hätte das im Griff aber ich denke mir warum hat man denn ständig dieses Bedürfnis?! Naja und als wir mal über seine Familiensitutation mit Vater etc geredet haben kam danach plötzlich der Satz: Jetzt hab ich richtig das Bedürfnis zu trinken. Naja und er meinte er macht sich einfach immer so viele Gedanken die er nicht stoppen kann. Da spätestens ging mir ein Licht auf. Ich selber trinke nicht viel und nicht oft. Aber ich denke er will damit seine Gedanken ruhig stellen.
Die 2 Monate waren für mich sehr schwer, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, dass ich ihm nicht wichtig genug bin.
Ich habs dann angesprochen, was er in unserer Beziehung nun sieht, was lockeres oder wie er das sieht.
Er meine seine Intention ist nicht was lockeres, aber er sei momentan so sehr damit beschäftigt selbst zu ÜBERLEBEN dass er mir seine volle Aufmerksamkeit nicht schenken kann. Was sollte das heißen? Ich dachte direkt an Depressionen und Selbstmordgedanken. Und er meinte er wollte mich niemals in sein chaotisches Sein hineinziehen, macht sich einfach so viele Gedanken und hat das Gefühl er wandle einfach so in der Gegend rum ohne Plan aber auf der suche nach einem Plan. Ich war ganz schön damit überfordert, aber ich finde das klingt das schwerwiegenden Problemen. Deswegen fühle ich mich auch nicht richtig wahrgenommen, weil er nur mit sich selbst scheinbar beschäftigt ist.
Ich habe dann auf drängen von Freunden und Familie. und weil mein Kopf mir eigentlich auch gesagt hat, dass ich das beenden muss in dieser Anfangsphase weil ich ihn nicht therapieren kann. Und meine Bedürfnisse kommen zu kurz. er kann mir nicht das geben was ich brauche. Ich weiß nun nicht ob das zu voreilig war. er hat mehrmals gefragt ob ich ihn denn nun wirklich nicht mehr wiedersehen will. ich hab es ihm dann wiederholt gesagt aber es ist mir total schwer gefallen weil mein Herz ihn ja eigentlich will. aber ich war eben die 2 Monate schon unglücklich und dachte es wird so nur schlimmer. Nun hat er es scheinbar akzeptiert und von seiner Seite aus kommt nix mehr.
Nun vermisse ich ihn natürlich und langsam bereue ich meine Entscheidung. ich bin hin und her gerissen.