SinkingWreck
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Mein Expartner und ich haben uns vor ein paar Wochen nochmal aufeinander eingelassen. Vorweg: Da ich das Nähe-Distanz-Problem in Partnerschaften sehr gut kenne, haben er und ich darauf geachtet, uns unseren Freiraum zu lassen, da ich weiß, wie sch. es ist, wenn man belagert wird. Auch Beziehungspausen hatten wir in unseren Krisen gehabt, die, wie er sagte, ihm und uns gut getan haben. Wir lassen uns also schon den Freiraum, obwohl ich ihn gerne öfters sehen würde.
Wir waren von Ende August/Anfang September bis Mitte Oktober getrennt. Die Trennung ging von mir aus, die Begründung steht in meinem 1. Beitrag in diesem Forum. Weswegen ich diesen Schritt für mich gegangen bin, steht auch dort, vielleicht kann ja jemand helfen
Ich beginne langsam zu verzweifeln und an meiner eigenen Wahrnehmung zu zweifeln.
Ich versuche es zu erklären: In den letzten Monaten und Wochen ist es wieder zwischen uns ganz besonders schön und vertraut gewesen, nachdem wir uns eine Chance gaben. Wir konnten stundenlang reden und haben uns richtig aufeinander gefreut. Es war eine richtig schöne und intensive Zeit. Wir lachten viel und auch im Bett war wieder etwas los
Aber nun ist urplötzlich alles anders. Nicht nur, dass wir uns am Wochenende nur noch einen Tag sehen, weil wir beide wegen der Vergangenheit nicht ganz ungezwungen sein können, jetzt ist es so, dass er noch nicht mal richtig mit mir telefonieren möchte.
In der Woche gehen wir beide arbeiten. Telefonieren tun wir selten und kurz. Ich rufe ihn so gut wie nie auf Arbeit an - nur wenn es wirklich brennt! Naja, nach der Arbeit, sagt er, hat er noch viele Erledigungen
Wenn wir um 19 Uhr telefonierten, verhält er sich plötzlich wieder so wortkarg und gereizt, wie einst in unseren Krisenzeiten und erzählt mir immer weniger von sich, obwohl doch alles Ok ist, bzw war. Wenn ich mit ihm rede, schweigt er und äußert sich kaum zu seinen Erlebnissen die er tagsüber hatte. Ich forsche nicht nach, ich lasse ihn generell kommen, aber er kommt nicht
Da er nicht offen mit mir reden möchte, weiß ich nicht, was ich nun machen soll. Und vor allen Dingen nicht, ob ich wieder um uns Angst haben muss.
Wie gesagt bin ich selbst ja auch eine vielbeschäftigte, aktive Frau, aber die Partnerschaft würde ich auch gerne leben wollen und ihn schon gerne hin und wieder sprechen oder sehen, und wenn es nur am Wochenende ist.
Zur Zeit habe ich Streit mit ihm. Ich finde immer erst hinter durch Dritte her heraus, dass er mich anlügt. Stelle ich ihn zur Rede, stellt er sich doof oder erweitert seine Lüge um eine nächste.
Zugegeben hat er noch nie etwas; auch nicht dann, als ich letztes Jahr im August einen fremden Damenslip mit Spitze bei ihm fand. Aber ist ja auch egal.
ich weiß nicht ob ich gehen (ihn verlassen) soll. Ich würde die beiden (morgen trifft er sich mit jemand, den ich angeblich nicht kenne) schon gerne sehen, aber er ist gewievt und schlau und weiß ganz genau, wie er das zeitlich regeln muss, er ist wirklich nicht dumm. Ich hatte es bisher nie in Erwägung gezogen, etwas zu überprüfen.
Vielleicht war ich einfach nur naiv! Ich habe ihm zu oft vertraut und nie eine Konsequenz gezogen.
Ich glaube unsere Beziehung ist am Ende.
Bitte Euch um Eure Einschätzung im Bezug auf unsere Geschichte, da ich selber gerade für mich gar keine Klarheit darüber habe. Und ob ich kämpfen soll, oder besser gehen.
Ich muss zurück zur Station.
Liebe Grüße SW
