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Ich will wer anderes sein

A
Zitat von Diandra:
Nicht mal meine dicke Sonnenbrille, kann die Tränen hier in der Sonne, im Schnee, verbergen, wenn ich eure Zeilen lese. Danke dafür. Und dabei ...

Unterm Strich gehts ihm Leben nur darum: Du drückst die dunklen Phasen irgendwie durch - und schaust dann, dass die Sonnenseiten überwiegen. Je mehr du mit der inneren Nabelschau - eigener wie fremder- beschäftigt bist, umso weniger kommst du in die Handlung. Was einen dann erst recht frustriert und dröge macht. Weshalb man sich dann wieder an irgendwelche inneren (Lern-)Prozesse festkrallt. Um nicht in die Handlung kommen zu müssen. Was einen wieder runterzieht.

Wir haben aber mittlerweile ausgelernt. Es reicht einfach mit irgendwelchen blödsinnigen Prozessen, die ohnehin zu nichts führen außer einer Dauerschleife von Selbstoptimierung, „Integration“, Loslassprozessen und „Heilung“ und das ganze Gedöns. Kann man ja mal machen, nur ist das kein Dauerzustand. Wenn man zu lange darin bleibt, passiert genau das, was du beschreibst: man trägt nur noch irgendwelche Lasten und Altlasten spazieren, man kreist um sich, und verliert Bezug zur Tat und zur Welt. Alles und jedes ist und wird „bedeutend“, aber nichts mehr wirklich lebendig. Es reicht! Für mich heißts deshalb mit nächstem Jahr, übrigens dem Jahr des Feuerpferds bei den Chinesen, das find ich ein schönes aussagekräftiges Bild: Genug gelernt und reflektiert. Jetzt beweg dich! Wer bleibt schon ewig in einer Mischung aus selbstinszenierter „Heilanstalt“ und Schulbank hocken.

x 5 #106


Heffalump
Zitat von Diandra:
Nicht mal meine dicke Sonnenbrille, kann die Tränen hier in der Sonne, im Schnee, verbergen, wenn ich eure Zeilen lese

Es könnte viel schlimmer sein. Ein Beinbruch und schon ist die Beweglichkeit dahin. Drum freu dich, wenn du von einer zur nächsten Parkbank schlurfen kannst

knuddeln

x 2 #107


A


Ich will wer anderes sein

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A
@Heffalump Hab das Argument noch nie wirklich verstanden. Schon in der Kindheit: Denk an die hungernden Kinder in Afrika. Wie soll es mich aufheitern, dass irgendwo Kinder verhungern? Oder in deinem Beispiel, ja, ich könnte jederzeit auch noch ein Pflegefall werden. Juhu! Da freu ich mich doch gleich ganz besonders auf die Zukunft 🙈

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Waris07
@Diandra

Hey Liebes,
ich weiß, dass du gerade viel in dich gehst und vielleicht darüber nachdenkst, was du anders hättest machen können. Deine niedergeschriebenen Gedanken haben mich tief berührt, nachdenklich gestimmt und auch ein bisschen traurig gemacht.

Wenn du magst, lade ich dich zu einem kleinen Experiment ein:
Stell dir vor, du könntest deinem jungen Ich im Jahr 1988 einen Brief schreiben – ganz ehrlich.

Was würdest du deinem jungen Ich sagen?
Vor was würdest du es warnen?
Welche Zweifel, Ängste oder Traurigkeiten würdest du teilen?
Welche Vorwürfe würdest du ihm vielleicht machen?


Dann geh einen Schritt weiter:
Stelle dir vor, wie dein junges Ich dir antwortet. Vielleicht kommt die erwartete Kritik, vielleicht aber auch die überraschende, liebevolle Antwort:
„Sei bitte nicht so hart zu dir selbst. Du bist genau richtig, so wie du jetzt bist – voller Liebe und Mitgefühl für andere, mit all deinen Ecken und Kanten, deinen Stärken und Schwächen und all den Narben, die das Leben dir mitgegeben hat. Bitte erlaube dir, dich selbst so anzunehmen und zu lieben, wie du bist.“

Lass deine Gedanken einfach aus deinem Herzen fließen – ohne Anspruch, dass alles richtig oder perfekt sein muss. Vielleicht entdeckst du dabei kleine Momente von Trost, Verständnis oder ein leises Lächeln. Und vielleicht spürst du, wie viel Kraft, Weisheit und Lebenserfahrung du über all die Jahre bereits gesammelt hast. 🤗

x 5 #109


Sonnenschein85
Zitat von Waris07:
@Diandra Hey Liebes, ich weiß, dass du gerade viel in dich gehst und vielleicht darüber nachdenkst, was du anders hättest machen können. Deine ...

Das finde ich eine richtig tolle Idee 🙂

Danke für die Inspiration

x 2 #110


Diandra
Danke euch für den ganzen Input. Tatsächlich fand ich jeden einzelnen Beitrag toll und hilfreich. Bisher ist es sehr schöner Strang, ich danke euch sehr herzlich.

Meine Emotionen beruhen ja immer darauf für jemanden zu viel zu sein. Und auch hier im Forum war das eine zeitlang gefühlt so, weil es für mich schwierig ist Gefühle authentisch zu zeigen, wenn mich Menschen kennen oder glauben mich zu kennen.

Die Erkenntnis ist: ich bin empfindsamer als andere. Und hier hatte ich einen Ort, der mich so sein ließ, wenngleich es hier schon auch manchmal unempathisch kracht. Und ich traf einen ebenso empfindsamen Menschen. Und trotzdem wünschte ich mir ich hätte das nie erlebt. Denn einmal das zu spüren, dass jemand genau weiß, intuitiv, was er tun muss damit es sich für mich gut anfühlt, war so herausragend, dass ich es nach dessen Verlust, lieber nie gehabt hätte. Oder wie jemand schrieb: ja, der Preis war zu hoch.

Ich habe hier 39 Zitate gespeichert, mal sehen ob ich alle jetzt schaffe, ansonsten geht es später mit meiner Antwort weiter.

Zu Anfang: Hochsensibiltät.
Zitat von Jane_1:
In der Wissenschaft nennt man Menschen, die die in der Hochsensibilität zu findenden Eigenschaften mitbringen eher neurodivers oder auch traumatisiert.

Ja ,ich weiß, das ist kein gültiger Begriff. Tatsächlich ist das ja auch nicht selten und kein Charakterzug und schon gar nicht macht es einen empathischer. Ich finde mich darin aber sehr wieder. Traumatisiert bin ich nicht, ich wüsste nicht durch was. Und doch trafen mich Dinge, über die andere einfach hinweggehen, schon immer mehr. Ich leide also irgendwie lange und viel und komme sehr schwer aus meinem Hamsterrad.

Zitat von Vajana:
Aber mir sind mittlerweile auch tolle Sachen passiert

Mir schon auch. Und das ist es ja. Nachdem ich mir selbst geholfen hatte, durch die Therapie, dachte ich den Code geknackt zu haben. Darauf gehe ich aber gleich noch ein. Aber im Prinzip war danach meine Erfahrung: je authentischer man auf Menschen zugeht, umso mehr bekommt man zurück. Lässt man die Mauer aufrecht, kann auch nichts Schönes durch.

Zitat von Vajana:
Hattest du denn nichts besonderes?

Doch, aber wie gesagt. Ich würde es trotzdem löschen wenn ich könnte. Wie Parzival auf Gralssuche, ohne zu wissen ob man nochmal eine solche Chance bekommt.

Zitat von Sonnenschein85:
Ist denn etwas konkret vorgefallen, weil es dich diese Nacht so sehr umtreibt?

Nichts was jemand anderen aufwühlen würde. Mich halt schon. Ein Klick, ein paar Worte. Nichts schlimmes.

Zitat von Sonnenschein85:
Dieser Mensch, über den du schreibst, auch ohne Hintergründe zu kennen, hat dich vielleicht zurück geworfen und dir weh getan.

Erst wollte ich 'ja' schreiben. Aber gerade kann ich das nicht (mehr).

Zitat von Sonnenschein85:
Aber du hast die Möglichkeit weiter zu gehen, mit anderen Menschen, die dir gut tun. Die dich annehmen wie du bist und dich lieben wie du bist.

Ja, die gibt es schon auch. Das stimmt.

Zitat von whynot60:
Aber dann war ich schon widerstandsfähig genug .

Ja, damit hadere ich noch. Mein Leben, mein Weg, mehr laufen lassen, weniger strukturieren und planen.

Zitat von whynot60:
Bist Du eigentlich kreativ? Oder hast Du zumindest schon mal darüber nachgedacht, es zu sein?

Wenig. Aber ich weiß, dass es mir gut täte, weil ich sehr lange nur meine rationale Seite trainiert habe.

Zitat von mokka_23:
Steh zu deinen Errungenschaften und Erfolge, zu deinen Fehlern und Niederlagen, zu deiner Liebe, da wo sie (fehl) am Platz ist, da wo sie fehlt oder sie sich falsch anfühlt, aber steh dazu. Steh zu dir selbst.

Ich weiß nicht, aber es trifft es nicht ganz. Ich stehe zu mir, aber ich bereue es. Ist das ein Widerspruch? Ich möchte mich schützen. Ich möchte es nie wieder so machen. Ich kann es noch nicht in Worte fassen, was mein Problem ist. Wahrscheinlich ein punktuelles Ereignis, dass mich zutiefst geprägt hat. Ich will mich nicht verstecken. Ich wünschte nur ich hätte es gar nicht zugelassen, weil ich weiß, dass ich so eine Zurückweisung gar nicht aushalte.

Zitat von Arnika:
Oder Diogenes mit seinem Fass.

Den Mut von dem hätt ich gern und das Fass auch.

Zitat von Arnika:
Ehrlich gesagt hab ich sogar eher den Eindruck, ich hab mich kategorisch nach unten „optimiert“.

Ich mich auch. Ich weiß genau was du meinst. Weniger Perfektionismus, mehr ich.
Zitat von Arnika:
Diese ewige Floskel hier zB: „Arbeite an deinem Selbstwertgefühl!“ Aha. Und wie genau?

Und 'mehr ich' kommt tatsächlich aus der Verteidigung meines Selbstwertes. Den habe ich erst letztens wieder gefunden und das ich meine Werte dahingehend verteidigen darf. Wie man ihn sich allerdings anschafft, den Selbstwert, das weiß ich auch nicht.

Zitat von MissNextDoor:
Gründe an sich zu arbeiten wären für mich einzig und allein, wenn man Probleme mit Dingen hätte und besser damit zurechtkommen möchte

Das tat ich, weil ich an einen Punkt geriet an dem ich meine Reaktion nicht mehr verstand. Und ich machte eine kurze Therapie. Das war ein wahnsinnig schwerer Schritt für mich.

Zitat von AnnaLüse:
Gibt's da Methoden aus deiner Therapieerfahrung, um damit umzugehen?

Die Therapeutin stellte anhand eines Schemas dar, wo ich genau in eine Schleife geriet aus der ich nicht rauskam. Und die Lösung war: rede über deine Geühle und das was dich bewegt. Ich hatte immer nur gelernt zu schweigen. Und ich rede echt gern über Gefühle. Aber das war jetzt genau Teil des Problems. Hätte ich das mal gelassen und wäre hinter meiner Mauer geblieben.

So ich mache hier erstmal eine Pause. Gebt mir noch Zeit auf die anderen Dinge zu antworten. Aber ihr seid ja eh sicher mit Silvestervorbereitungen beschäftigt.

Ich melde mich bald wieder.

x 5 #111


Sonnenschein85
Danke für deine Antwort.

Ja, mit dem Gefühle zeigen und drüber reden ist so eine Sache. Ich sehe es ähnlich das man sie grundsätzlich nicht verstecken sollte.

Je nach Kontext macht man sich auf der anderen Seite jedoch dadurch verletzlich.

Das kann also schief gehen, klar..aber genausogut sehr bereichernd sein, wenn man Gefühle zeigt und kommuniziert.

Eine Mauer aufzubauen nach einer negativen Erfahrung ist verständlich. Jedoch vielleicht auch nicht nötig, da die richtigen Menschen gut zu dir und deinen Gefühlen sind. Und man etwas schönes nur erfahren kann, wenn man bereit ist es zuzulassen.

x 3 #112


Canis_Lupus
@Diandra
Zitat:
Ich mag nie wieder vertrauen oder Worten glauben.

Davon würde ich dringend abraten.Ich lebe in dieser Welt und ich kann dir versichern - es macht brutal einsam, wenn du nicht mehr glauben kannst. So habe ich gerade die Liebe meines Lebens verloren. Das mit den Emojis hab ich auch... weniger das sie triggern, aber ich bin pingelig bei der Bedeutung.

x 1 #113


Diandra
Gerade ist es einfach nur schlimm.

Ich bin sowieso kein Silvester Freund, aber dieses Jahr endet so endgültig wie noch nie eines zuvor. Aber es muss so sein. Ich kann es nicht mehr anders.

Zitat von Ella:
Ich bin nicht meine Gefühle. Ich habe sie lediglich.

Das ist gerade das Mantra, dass in meinem Kopf läuft um nicht schon wieder in der Öffentlichkeit zu weinen.

Zum Rest dann später.

x 3 #114


PizzaPeperoni
Zitat von Diandra:
Ich bin sowieso kein Silvester Freund

Kann ich verstehen. Ich auch absolut nicht. Silvester ist für mich schlimmer, als Weihnachten, für viele. Immer so eine Abschiedsstimmung und man merkt wie die Zeit dahin fliegt.

Aber wir verabschieden ja nicht nur ein altes Jahr, wir begrüßen gleichzeitig auch ein neues. Das ist auch irgendwie ganz nett. Vor allem wenn das alte nicht sooo toll war. Quasi wie ein Abschluss, ein Cut oder so.

Auch wenn du gerade traurig bist, das Leben hält noch einiges bereit. Schöne Momente, Liebe, ja gewiss auch Trauer und blöde Momente. Vielleicht gehören diese dazu, um die schönen so richtig genießen zu können und zu schätzen. Und wenn’s im Tiny House auf Stelzen ist. 🙂

Ich wünsch dir was und einen guten Rutsch!

x 4 #115


Diandra
@PizzaPeperoni
Ich fliehe an Silvester immer gerne in die Schweiz, weil hier das Geböllere nicht so extrem ist. Und ich gehe vor Mitternacht ins Bett und schlafe ins neue Jahr. Für mich sind laute Geräusche schon immer schrecklich.

Das Schöne was kommen soll kann ich gerade leider nicht sehen, aber danke für den Versuch. Ich denke wenn die Trigger wirklich weg sind kann es leichter werden. Bzgl. der Sensibilität dafür nahmen wir uns ja beide nichts.

Rutscht auch gut rüber. Auf ein besseres neues Jahr. 🍀

x 5 #116


T
Zitat von Diandra:
Für mich sind laute Geräusche schon immer schrecklich.

Da haben wir etwas gemeinsam...
Bei uns im Dorf ist zum Glück nicht viel geboten... das ist sehr angenehm. In Mü. erinnerte die Böllerei immer an kriegsartige Zustände... zusätzlich zu dem ohrenbetäubenden Lärm sah man für eine Nacht und einen Tag nicht die Hand vor Augen. Das war immer gruselig.
Verstehe deine Flucht sehr gut.

Zitat von Diandra:
Das Schöne was kommen soll kann ich gerade leider nicht sehen,

Kann dich so gut verstehen. Bei mir waren die letzten Jahre so extrem schwierig (gesundheitlich und auch anderweitig), dass ich mich nicht einmal traue, große Wünsche und Hoffnungen ans neue Jahr zu stellen... einfach mal schauen wie es wird.

Zitat von Diandra:
Rutscht auch gut rüber. Auf ein besseres neues Jahr. 🍀

trost spenden
Das wäre schön.
Ich hoffe, in einem Jahr haben wir an dieser Stelle alle etwas Gutes zu berichten.🍀

Guten Rutsch! trost spenden 🌠

x 4 #117


Sonnenschein85
Zitat von Diandra:
Gerade ist es einfach nur schlimm. Ich bin sowieso kein Silvester Freund, aber dieses Jahr endet so endgültig wie noch nie eines zuvor. Aber es muss ...

Silvester hat auch immer so ein bisschen was melancholisches für mich. Zwar auch etwas schönes, aber man blickt irgendwie emotional zurück auf das letzte Jahr. Meins war das schlimmste Jahr bisher in meinem Leben und von daher war dieses Silvester für mich auch alles andere als schön.

Aber ab Morgen wird alles wieder besser sein, bei dir sicher auch. Dann kommt man zur Ruhe. Ein neues Jahr steht an. Der Alltag.

Vielleicht ist das wie eine Art Neuanfang für dich. Das würde ich dir wünschen.

x 3 #118


W
Zitat von Diandra:
Meine Emotionen beruhen ja immer darauf für jemanden zu viel zu sein.

Warum ist das so?
Ich habe dazu eine Vermutung, wie gesagt nur eine Vermutung: Du selber hast Dich ja mehr oder weniger ganz auf die rationale Seite geschlagen (um gestalten zu können (meiner Meinung nach ist dieser Rationalismus übrigens DIE Krankheit der heutigen Zeit, ausgelöst durch ein paar einflussreiche philosophische missglückte Typen).
Und nun denkst Du folgerichtig, Deine Emotionen würden andere Überfordern - nicht, weil dem tatsächlich so wäre, sondern weil sie Dich selber überfordern.
Du hast Dich scheinbar so verrannt in diesen Rationalismus, um alles, wie Du willst, gestalten zu können, dass Dir schon die ganze Welt als Hort des thronenden Rationalismus erscheint und jede Emotionalität Deinerseits sozusagen als ungehöhrige, unzumutbare Entgleisung.
Da, muss ich Dir sagen, bist Du aber auf einem ganz falschen Weg! Auch wenn sich diese halbseidenen Positivisten und Rationalisten und Exitenzialisten gegenwärtig durchgesetzt haben, so ist das eine vorübergehende Erscheinung, die auch nicht mehr lange Bestand haben wird, weil sie einfach nichts hergibt, sondern den Menschen nur in einem Minimalspektrum abbildet und dieses halt kurzfristig hochgeschaukelt hat zum Ein und Alles. (War ja auch schon immer so, als Ganzes hat sich der Mensch ja noch nie begriffen, sondern ein Irrsinn hat den anderen abgelöst - das ist, in Kurzfassung, die gesamte Menschheitsgeschichte, und noch jede war überzeugt davon, der Gipfelpunkt des Menschseins und der Erkenntnis zu sein) ....

Aber zurück, entschuldige bitte diesen hintergründlichen Exkurs: Ja, wenn Du zumindest manchmal den Drang nach Kreativität verspürst - dann gib dem doch nach! Kreativität verbindet Emotionalität und Rationalismus doch auf eine sehr konstruktive Weise!
Oder, vielleicht noch besser in Deinem "Fall" - klatsche Farben auf eine Leinwand und verwische sie gleich mit den Händen, ohne jedes Nachdenken und Konstruieren. Dann folgen Deine Hände einfach Deinen Emotionen, und Du wirst merken, dass die weder Dich noch andere umbringen.

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Sonnenschein85
Zitat von whynot60:
Warum ist das so? Ich habe dazu eine Vermutung, wie gesagt nur eine Vermutung: Du selber hast Dich ja mehr oder weniger ganz auf die rationale Seite ...

Die Idee mit dem malen, also wild drauf los, auch mit den Händen, das finde ich sehr gut.
Vielleicht kannst du das einmal ausprobieren.

Ich denke auch nicht das du anderen Menschen zuviel bist, auch bezogen auf deine Emotionen. Ich mag Emotionen auch sehr gerne. Wenn ich von Menschen nicht nur die fröhliche, normale Seite kenne, sondern auch mal andere Emotionen mitbekomme. Das macht die Menschen für mich authentisch.

Klar, es gibt Menschen die bei "zuvielen" oder " mal anderen" Emotionen davon laufen, nicht wissen wie sie damit umgehen können. Aber diese Menschen, haben den Umgang damit nie gelernt, was sehr traurig ist.

Ich denke du bist viel zu streng zu dir selbst. Wenn du dich wieder etwas gefangen hast emotional, wirst du auch wieder mehr anfangen dich schätzen zu lernen. Schau in den Spiegel. Ich bin sicher du siehst eine tolle, starke Frau, die voller wundervoller Emotionen ist.

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