Hallo @Flousen
und willkommen im Forum.
Deine Geschichte... puh, gruslig.
Zitat von Flousen: Ich bin psychisch sehr angeschlagen, habe Angst und Panikattacken seit Jahren,
Was beim Leben in einer lebensfeindlichen Umgebung, wo bildlich gesprochen immer das Schiff in dem Du sitzt untergehen kann kein Wunder ist.
Dir fehlen massivst wichtige Sicherheiten, die man braucht.
Bei dieser Frau kann Dir scheinbar
alles zustoßen.
Da hätte ich auch Angst.
Zitat von Flousen: Starke Eifersucht ihrer Seits, sie will die ständige Kontrolle, und wenn es nicht geschieht wie sie möchte heißt es sie trennt sich.
= Erpressung.
Ergänzbar durch Kontroll"wahn" und Misstrauen.
Sollte sie von sich auf Dich schließen wäre dieses Verhalten logisch.
Nichts davon gehört in eine Partnerschaft.
Zitat von Flousen: (Heute Nacht hieß es dann es ist beendet).
Zitat von Nureingast: Ihr seid getrennt, sie hat es ausgesprochen. Distanziere Dich räumlich und gedanklich von ihr.
Ja, bitte.
Genau so.
Überlege mal:
Wie sollte eine Partnerschaft sein?
Was wünscht man sich darin vom Gefährten und im Miteinander?
Das, was bei Dir in am Ende vieler Tage blieb?
Oder anderes?
Zitat von Nureingast: Kommunikation nur noch wegen Kindern, mehr Raum würde ich ihr nicht geben, alles andere würde ich bei ihr wegdistanzieren.

Zitat von Flousen: Das schwierige ist für mich erstmal damit zu recht zu kommen nicht mehr wie ein Hund zu schreiben, und ihr hinter her zu laufen. Denn so wie sie immer antwortet und reagiert interessiert sie eh nix.
Wen Du nicht interessierst, der kann Dir auch gepflegt am A. vorbeigehen.
Ist irgendwas wünschenswertes mit ihr realistisch?
Irgendeine menschliche Qualität?
Gibt es irgendwas von Wert, was Du mit ihr hattest bzw. sie bietet?
Hat sie Eigenschaften einer Traumfrau?
Wenn nicht, dann verlierst Du nichts, Du gewinnst stattdessen dazu.
Zitat von Flousen: Ich will und kann so nicht mehr Leben
Musst Du nicht.
Gute Wahl.
Zitat von Flousen: Ich muss mehr auf mich selbst schauen aber es wird der blanke Horror..
Vergiss' nicht:
Du tauscht lebenslangen Horror gegen den massiven jetzt.
Aber: Der jetzt wird enden.
Und Du wieder Normalität erlangen.
Kein Leben mehr wie auf Eisschollen, mit einem Ohr auf das Knacken lauschend, ständiger Angst einzubrechen, sondern auf festem Boden.
Auf dem Du sogar was bauen kannst...
wie ein Heim und eine Existenz.
Zitat von Flousen: Man wünscht sich doch nur geliebt zu werden, und Gemeinsamkeiten etc zu erleben.
Klar. Die meisten.
Zitat von Flousen: denn ich leide wirklich sehr darunter immer denken zu müssen, morgen wieder allein zu sein und auf der Straße zu sitzen. Wie du schon sagtest, tickende Bombe. Bei jeder Kleinigkeit heißt es Trennung..
Zitat von Flousen: Aber ich bin an allem schuld, mache alles falsch, und wenn ich ihr sage achte darauf was du machst heißt es gleich sie wäre immer die dumme.. Es wird gekonnt alles umgedreht.
So stehst Du ständig unter Strom, kaum eine Möglichkeit zur Ruhe zu kommen, Dich zu sammeln, wohl überlegt zu handeln.
@Flousen es ist unangemessen sich bei der falschen Sorte Milch, einem komischen Blick oder wegen einer Meinungsverschiedenheit zu trennen.
D.h. mit Kanonenkugeln auf Spatzen schießen.
Hieße in der Arbeitswelt, dass Du gekündigt wirst, wenn Du dem Chef den Kuli in der falschen Farbe gibst oder deine Arbeit nicht 100% nach dessen Wünschen getan hast.
Da würdest DU freiwillig gehen.
Um nie verantwortlich zu sein, sondern fehlerlos, wird Dir gern jegliche Schuld gegeben => Schuldumkehr.
Wahr, ist es jedoch deswegen noch lange
nicht.
Vertraue deinem Urteilsvermögen, das wird schon ganz richtig liegen.
Zitat von Flousen: Gemeinsames Sorgerecht gibt sie mir nicht. Es ist alles ein Krampf.
Ab zum Anwalt und Jugendamt zwecks Beratung.
Zitat von Flousen: Es muss definitiv klare Regelungen wegen der Kinder geben.
Lassen sich mit Hilfe eher durchsetzen.
Zitat von Flousen: Ich würde gerne neu anfangen kriege es aber irgendwie nicht hin. Diese Unruhe, dieser Schmerz, Schlaflose Nächte.. Es macht ein krank..
Du hast 4 Jahre auf einem baufälligen Floß verbracht.
Gib' Dir Zeit.
Das geht nicht von heute auf morgen weg.
Zudem ist nichts abgeschlossen.
Du hast vermute ich mal
-Liebeskummer,
-Entzugserscheinungen,
-keinen festen Wohnsitz,
-Ungewissheit bzgl. der Zukunft +
-berechtigte Sorge vorm zukünftigen Stress,
-bist phys. & psych. erschöpft und
-dein Ich lernt vermutlich wieder in einer lebens
freundlichen Umgebung zu sein.
Auch das ist eine Umstellung.
Ebenso könnte ich mir vorstellen, dass Du aus der Vergangenheit einiges an Ballast hast.
Wenn ich diese Auflistung lese...
wird mir Angst und Bange und ich möchte mich unter der Decke verstecken.
Von daher... NEIN(!), Du kannst von Dir nicht erwarten, dass sich gleich alles gut anlässt.
Verlange von Dir bloß
Mögliches.
Zitat von Flousen: Ich werde Montag mit dem Anwalt reden, werde wieder mehr Sport machen, bin aktuell bei einem Bekannten untergekommen, suche schnell was neues. Der Rest kommt von allein!
Beides gut und dein Optimismus ist toll, nur, ganz alleine ist nicht so leicht und dauert eher länger.
Wie als kompletter Laie ein Bad
vollständig neumachen.
Deswegen: Hole Dir jede Assistenz die Du kriegen kannst.
Das ist okay.
Sollte helfen.
Auch über einen Gang zum Arzt würde ich mal nachdenken. Für Überweisungen und wegen deiner Symptome.
Zitat von Hola15: Ich möchte dich dazu auffordern die Verantwortung für dich selbst zur Priorität zu machen.

Ich weiß, Du machst gerade sehr viel durch und hast es schwer.
Dennoch möchte ich Dir empfehlen zu überlegen, was es hieße, wenn ein oder beide Kinder nicht von Dir wären.
Die Frage der Vaterschaft beantwortet zu wissen verstehe ich absolut!
Familie kommt jedoch durch mehr, als durch Vererbung zustande.
Klar, finanziell wäre es was anderes.
Auch stellt sich die Frage, ob Du die Vaterschaften rechtlich anerkannt hattest.
Wären eines oder beide Kinder nicht von Dir, wäre dies positiv oder negativ?
Ich sage
nicht, dass Du es
nicht testen lassen sollst, doch eine Konsultation deines Rechtanwaltes bezüglich der möglichen Ausgänge UND was mit welchem Ergebnis geschehen kann, halte ich für sinnvoll zu überdenken und zu erfühlen.
Du schreibst hier nämlich auch von "deinen" Kindern. Sollten sie es genetisch nicht sein, bleiben sie das dann trotzdem?
Was auch immer Du entscheidest - Du bist insgesamt auf dem richtigen Weg.
Du willst wieder friedlich und glücklich leben.
Du tust das für Dich, halte Dir das stets vor Augen.
Bleib' dabei!
Ich wünsch' Dir viel Kraft.