Ich bin da voll bei @Caya .
Das was du da beschreibst, hat nichts mit introvertiert zu tun. Schüchtern wäre in dem Fall die richtige Beschreibung.
Ich bin auch ein introvertierter Mensch, aber auf mich trifft rein gar nichts von den Aussagen zu, die du als Beispiele aufgeführt hast.
Früher als ich jünger war, da schon. Aber das lag daran, dass ich eben sehr schüchtern war. Ich wollte auf keinen Fall auffallen.
Mittlerweile ist es ganz anders. Auf Arbeit bin ich zb derjenige der den Ton angibt. Ich bin sehr direkt und ehrlich, wenn mir etwas nicht passt.
Dafür bin ich am Ende des Tages dann aber auch ausgelaugt und brauche meine Ruhe und Zeit alleine zu Hause, um Energie zu tanken. Und genau darin liegt das introvertiert sein.
Hier mal ein kleiner Auszug als Erklärung von Wikipedia.
Zitat:„Introversion“ ist der Gegenpol zu Extraversion. Introvertierte Charaktere wenden ihre Aufmerksamkeit und Energie stärker auf ihr Innenleben. In Gruppen neigen sie eher zum passiven Beobachten als zum Handeln und werden häufig als still, zurückhaltend und ruhig beschrieben. Introversion ist jedoch nicht gleichzusetzen mit Schüchternheit. So gibt es schüchterne extravertierte und nicht-schüchterne introvertierte Personen.[4]
Ein markanter Unterschied zwischen introvertierten und extravertierten Personen ist, dass sich der Introvertierte nach längerer Dauer ohne Zeit für sich selbst im Gegensatz zum Extravertierten energielos und ausgesogen fühlt. Daher bevorzugen introvertiert geprägte Menschen oft eine ruhige Umgebung, wie z. B. die eigene Wohnung, Bibliotheken, Parks, Wälder etc. Oft nutzen Introvertierte auch ihre Wochenenden und ihre Freizeit, um sich zu erholen, indem sie je nach Möglichkeit so viel Zeit wie möglich allein oder mit engen Freunden und Bekannten verbringen. Dabei genießen sie, anders als von Außenstehenden häufig angenommen, diese Zeit, da sie sich nur auf diese Art effektiv erholen und nachdenken können. Während der COVID-19-Pandemie in 2019/2020 zeigte eine Untersuchung aus Leipzig, dass introvertierte Personen den Lockdown besser ertragen konnten.[5]
Irrtümlicherweise werden Absagen von Partys, Ablehnungen von Verabredungen oder ein Ausbleiben von Kontaktaufnahme vom Bekannten- und Freundeskreis introvertierter Menschen in vielen Fällen so aufgefasst, als ob seitens des Introvertierten kein Interesse oder Gleichgültigkeit an der Freundschaft bzw. Bekanntschaft bestünde. Introvertierte streben genauso wie auch Extravertierte nach sozialen Kontakten, Freundschaften und Unternehmungen, jedoch nicht in solchem Umfang wie andere. So meiden Introvertierte meist überfüllte Partys und Veranstaltungen, verbringen dagegen aber gerne ein paar ruhige Stunden mit ihnen bereits vertrauten Freunden, solange die Gruppe nicht allzu groß ist.[6]
Ich für meinen Teil mag introvertierte Menschen deutlich lieber. Häufig ist mir die Art der extrovertierten auf Dauer zu anstrengend.
Und hier auch nochmal was zu lesen, damit der negativ behaftete Eindruck des introvertierten Menschens verschwindet.
https://stillundsensibel.de/2022/02/18/...szeichnen/