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elebaby
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Hallo ihr Lieben,
heute möchte ich mich auch noch einmal mit eigenem Thema melden.
Ich habe lange überlegt, ob ich etwas dazu schreiben soll, weil es eigentlich garnicht mehr so richtig hier rein passt, oder eben gerade...? Meine Geschichte ist wie die meisten hier, wir alle sind aus dem selben Grund in diesem Forum.
Heute möchte ich einmal denjenigen mutmachen, die noch an einem weiteren Bestehen der Partnerschaft, trotz schwierigen Umständen, glauben und sich dafür Entscheiden, es zu versuchen. Oft lese ich, und in vielen Fällen stimme ich dem auch zu, das man stark sein und die Beziehung beenden soll.
Das bedeutet aber nicht, dass man schwach ist, wenn man einen anderen Weg wählt. Es kommt immer ganz individuell auf die Situation an, die nur wir selber einschätzen können.
Was ich sagen möchte, es ist eben so schwer, den Weg der Geduld, der Weitsicht und der Ruhe zu gehen. Und das braucht man definitiv. Ich habe oft die Fäuste in der Tasche gemacht und bin stark geblieben um das Ziel zu erreichen, das ich mir gesetzt habe.
Und, das allerwichtigste ist natürlich die Liebe, ohne geht garnichts.
Ich bin ganz beharrlich und stur meinen Jakobsweg gegangen und musste auch ein finsteres Tal durchwandern, da gibt es nix schön zu reden.
Heute bin ich wieder sehr glücklich und zufrieden. Ich mache meinem Mann keine Vorwürfe, wüßte auch nicht, wieso. Was passiert ist, ist passiert, das Leben geht weiter und nur das heute zählt.
Fragt ihr euch, ob ich ihm verziehen habe? Nein, habe ich nicht, denn ich habe nichts zu verzeihen.
Mein Mann hat das komplette Repertoire der Unmöglichkeuten erfüllt, das ist wohl wahr, und nichts davon war "in Ordnung", aber wer bin ich, darüber zu richten?
Wir alle sind zu Dingen fähig, die außerhalb unserer anerzogenen Vorstellung liegen.
Auch das macht Menschsein aus.
Ich weiß nicht wie lange ich mit diesem Menschen glücklich sein werde, ist aber auch nicht wichtig.
Zeit ist relativ
Unser Leben ist immer nur eine Momentaufnahme, und die guten Momente sollten wir nur genießen.
Was ich sagen möchte,
es kann auch wieder gut werden, manchma...l,
es lohnt, trotz der Verletzung, auch darüber nachzudenken.
ich hoffe also, ich konnte dem ein oder anderen etwas Mut und Hoffnung machen und wünsche jedem hier, egal welche Entscheidung man treffen muss immer die Stärke, sich treu zu bleiben und sich nicht zu verbiegen.
elebaby
heute möchte ich mich auch noch einmal mit eigenem Thema melden.
Ich habe lange überlegt, ob ich etwas dazu schreiben soll, weil es eigentlich garnicht mehr so richtig hier rein passt, oder eben gerade...? Meine Geschichte ist wie die meisten hier, wir alle sind aus dem selben Grund in diesem Forum.
Heute möchte ich einmal denjenigen mutmachen, die noch an einem weiteren Bestehen der Partnerschaft, trotz schwierigen Umständen, glauben und sich dafür Entscheiden, es zu versuchen. Oft lese ich, und in vielen Fällen stimme ich dem auch zu, das man stark sein und die Beziehung beenden soll.
Das bedeutet aber nicht, dass man schwach ist, wenn man einen anderen Weg wählt. Es kommt immer ganz individuell auf die Situation an, die nur wir selber einschätzen können.
Was ich sagen möchte, es ist eben so schwer, den Weg der Geduld, der Weitsicht und der Ruhe zu gehen. Und das braucht man definitiv. Ich habe oft die Fäuste in der Tasche gemacht und bin stark geblieben um das Ziel zu erreichen, das ich mir gesetzt habe.
Und, das allerwichtigste ist natürlich die Liebe, ohne geht garnichts.
Ich bin ganz beharrlich und stur meinen Jakobsweg gegangen und musste auch ein finsteres Tal durchwandern, da gibt es nix schön zu reden.
Heute bin ich wieder sehr glücklich und zufrieden. Ich mache meinem Mann keine Vorwürfe, wüßte auch nicht, wieso. Was passiert ist, ist passiert, das Leben geht weiter und nur das heute zählt.
Fragt ihr euch, ob ich ihm verziehen habe? Nein, habe ich nicht, denn ich habe nichts zu verzeihen.
Mein Mann hat das komplette Repertoire der Unmöglichkeuten erfüllt, das ist wohl wahr, und nichts davon war "in Ordnung", aber wer bin ich, darüber zu richten?
Wir alle sind zu Dingen fähig, die außerhalb unserer anerzogenen Vorstellung liegen.
Auch das macht Menschsein aus.
Ich weiß nicht wie lange ich mit diesem Menschen glücklich sein werde, ist aber auch nicht wichtig.
Zeit ist relativ
Unser Leben ist immer nur eine Momentaufnahme, und die guten Momente sollten wir nur genießen.
Was ich sagen möchte,
es kann auch wieder gut werden, manchma...l,
es lohnt, trotz der Verletzung, auch darüber nachzudenken.
ich hoffe also, ich konnte dem ein oder anderen etwas Mut und Hoffnung machen und wünsche jedem hier, egal welche Entscheidung man treffen muss immer die Stärke, sich treu zu bleiben und sich nicht zu verbiegen.
elebaby